Der neue IC2 der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn startet ab Fahrplanwechsel im Dezember 2015 den Einsatz von Doppelstockwagen im IC-Verkehr. Aktuell laufen Betriebserprobungsfahrten und bei einigen dieser Fahrten durften Eisenbahner mitfahren. Und da diese auch Gäste mitbringen durften, gelang es mir dank eines Twitterkontaktes an einer Fahrt im neuen Doppelstock-IC, von der Bahn Intercity2 genannt, teilnehmen zu können.

Die von Bombardier gebauten Doppelstockwagen basieren auf dem Modell, daß auch in einigen Gegenden im Nahverkehr läuft, zu erkennen an der in den Nahverkehrswagen bläulichen Beleuchtung. Die Inneneinrichtung des Intercity2 ist allerdings komplett neu gestaltet, auch was Treppenaufgänge, Ablageflächen für Gepäck usw. angeht. Auch die Steuerwagenfront ist neu designt.

Die Zugeinheiten sind als 5-Wagenzüge konzipiert. Wagen 1 – 4 sind 2. Klasse-Wagen, Wagen 5 ist der 1. Klasse-Wagen, wobei Wagen 1 der Steuerwagen ist, der auch das Kleinkindabteil (im Obergeschoss) und die Behindertentoilette (im Untergeschoss) beherbergt. Außerdem sind dort sechs Fahrradabstellplätze zu finden, in den Wagen 2-4 jeweils ein Fahrradabstellplatz.

Ein Speisewagen oder Bordbistro ist nicht vorhanden, es ist aber wohl geplant, daß jemand mit einem Snackcaddy durch den Zug kommt. Na das wäre immerhin mehr als es jetzt auf den geplanten Linien im Angebot gibt.

2. Klasse-Wagen

Die Sitze im 2. Klasse-Wagen dürfte man in der Form aus den ICmod-Garnituren kennen. Die Sitzfläche lässt sich leicht nach vorne stellen, die Rückenlehne rutscht dann ein kleines Stück nach unten, eine Verstellung der Rückenlehne nach hinten ist aber nicht möglich. Dennoch muß ich sagen, sitzt man sehr bequem. Ich hätte kein Problem damit von Magdeburg bis Köln zu fahren.

Im Untergeschoss des Steuerwagens befinden sich nur wenige Sitzplätze, da dort die Fahrradabstellplätze und die Behindertentoilette viel Platz benötigen. Dafür kann man sich da unten gut breit machen, wenn man viel Gepäck hat.

Gepäck ist der Knackpunkt. Unten wie oben finden sich Gepäckracks, wo man seine Koffer abstellen kann. Auch Kleiderhaken sind dort zu finden. Auch wenn die Ablageflächen für die Koffer auf den ersten Blick großzügig kalkuliert erscheinen, wenn der Zug richtig voll ist, dürfte es da sehr eng zugehen.

Wer mit viel Gepäck reist, der sollte sich übrigens lieber unten hinsetzen. Da wirkten die Kofferablageflächen etwas größer und man spart sich die Treppen, die übrigens breiter als im Nahverkehrs-Doppelstockwagen sind. Die Ablageflächen in der Mitte des Wagens übernehmen zudem noch eine Trennfunktion und lassen das Wageninnere nicht als ganz großen Großraumwagen erscheinen und sorgen auch dafür, daß sich die Lautstärke von Gesprächen nicht zu sehr durch den ganzen Wagen verbreitet.

An den Zweierplätzen gibt es Fußstützen. Ich hätte es schöner empfunden, wenn man selbige noch etwas weiter nach hinten hätte klappen können, aber für die meisten dürfte der Einrastpunkt okay sein. Kleine Tischchen sind auch angebracht. Da kann man auch eine kleine Metall-Leiste vorziehen, wenn man da sein Laptop drauf abstellen möchte.

Steckdosen sind jeweils an den Wänden angebracht: eine Steckdose am Zweier-Sitz und zwei Steckdosen am Vierer-Sitz mit Tisch. Die Gepäckablagen über den Fenstern sind sehr sehr schmal. Rucksäcke oder ganz dicke Taschen bekommt man da nicht unter. Selbst meine kleine Fototasche passte da gerade mal so noch rein. Im Obergeschoss gibt es an den Fenstern Jalousien. Wären übrigens im Untergeschoss auch nicht falsch gewesen. 😉

1. Klasse-Wagen

Der 1. Klasse-Wagen unterscheidet sich u. a. darin, daß er keinen Fahrradstellplatz besitzt. Auch hier könnte theoretisch das Problem mit dem Gepäck auftreten. Zumindest auf dem von mir genutzten Abschnitt ist das aber wohl eher selten der Fall, denn gerade in Ostdeutschland wird die 1. Klasse im Intercity eher unterdurchschnittlich genutzt. Während das Untergeschoss im 1. Klasse-Wagen eher als Großraum anzusehen ist, ist der obere Bereich geteilt in Ruhebereich und Handybereich. Dadurch wirken die beiden Bereich eher abteilmäßig, es ist auch durch die Zwischentüren ruhiger und irgendwie gemütlicher. Als 1. Klasse-Fahrgast würde ich dann wohl eher den oberen Bereich bevorzugen. Die 1. Klasse bietet ebenfalls Kofferablageflächen, oben wie unten. Außerdem gibt es über den Fensterplätzen auch Leselampen. Desweiteren gibt es in der 1. Klasse eine 2+1 Bestuhlung, während in der 2. Klasse eine 2+2 Bestuhlung anzutreffen ist.

Bei den 1. Klasse-Sitzen handelt es sich um Ledersitze, die so bisher noch nirgends verbaut wurden. Sie ähneln denen im Nahverkehrs-Dosto, wie er auf dem RE 1 Magdeburg – Frankfurt (Oder) verkehrt, sind aber doch etwas edler gestaltet, z.B. durch ein paar Nähte mehr und eine für mein Gefühl leicht größere Sitzfläche.

Bequem sind die Sitze auf jeden Fall. Da möchte ich am liebsten nicht mehr draus aufstehen. Auch hier lässt sich die Sitzfläche vorziehen. Die Rückenlehne kann man aber auch hier nicht nach hinten stellen. Dennoch alles sehr bequem. Die Steckdosenverteilung ist analog zu den Wagen der 2. Klasse. An den Zweier-Plätzen gibt es einen separaten Dosenhalter.

Die Tische in der 1. Klasse sind zudem größer als in der 2. Klasse und lassen sich teilweise anklappen, sodaß man bequemer ein- bzw. aussteigen kann. Kennt man so bereits aus dem ICE, also nichts neues.

Die Toiletten im Intercity2

Den Toiletten widme ich einen separaten Bereich. Jeder Wagen verfügt über entsprechende Einrichtungen, im Steuerwagen ist eine behindertengerechte Toilette zu finden. Ansonsten sind die Toiletten so wie man sie auch aus anderen Fahrzeugen kennt. Neu ist, daß es neben dem Seifenspender jetzt auch Desinfektionsmittel gibt. Befindet sich direkt neben der Seife. Was aber, mit Ausnahme in der Behindertentoilette, sehr bescheiden ist, ist der Wasserhahn. Der ist nämlich so angebracht, daß viel Wasser auf den Boden spritzt und nicht im Waschbecken bleibt. Und wenn man nah genug vor dem Waschbecken steht, hat man plötzlich ne nasse Hose. Das kann peinlich wirken, wenn da ganz bestimmte Stellen der Hose plötzlich befleckt wirken. Hier hat irgendwer nicht so richtig mitgedacht bei der Konstruktion. Also beim Händewaschen lieber nicht zu nah ans Waschbecken rantreten. In der Behindertentoilette ist das etwas besser konstruiert, da bleibt das Wasser da wo es bleiben soll.

Allgemeines zum Intercity2

Positiv fallen die Displays auf. Sie zeigen nicht nur den nächsten Halt an (übrigens in drei Sprachen: deutsch, englisch, französisch), sondern abwechselnd auch die Anschlüsse im nächsten Bahnhof (aber ohne Zugnummern) sowie eine Karte mit dem Fahrtverlauf und wo man sich gerade befindet und der aktuell gefahrenen Geschwindigkeit des Zuges.

Die Ansagen im Zug sind laut und deutlich, erfolgen übrigens nicht mehr vom Zugbegleiter sondern werden automatisch eingespielt. Ich empfand die Lautstärke aber als etwas zu hoch und meine Begleiter waren da der gleichen Meinung. Vielleicht kann man die noch etwas nachjustieren und leiser einstellen. Die Ansagen erfolgen in deutsch, lediglich an bestimmten Bahnhöfen erfolgen diese auch in englisch. Auf der Strecke Leipzig – Hannover geschah dies in Leipzig/Halle Flughafen sowie in Hannover Hbf. Leipzig Hbf bin ich mir nicht ganz sicher, glaube aber auch.

Während in den Sitzbereichen nur kleine Abfallbehälter sind, findet man in den Eingangsbereichen größere Abfallbehälter, wo der Müll auch getrennt gesammelt wird. Toller Beitrag zum Umweltschutz, wenn sich die Fahrgäste auch dran halten.

An den Sitzen und an den Handgeländern befinden sich Schriftzeichen für Blindenschrift. Damit wird auch dem Thema Barrierefreiheit ein klein wenig mehr Rechnung getragen.

Das Kinderabteil ist im IC eine Neuerung und dürfte bei Familien mit Kindern sicher auf ein positives Echo stoßen.

Interessant: im Obergeschoss lässt sich pro Seite ein kleines Fenster anklappen. Falls die Klimaanlage mal wieder etwas rumzickt. Ansonsten finden sich in allen Wagen auch Rauchmelder.

Alles in allem ist der neue Intercity2 nicht so schlecht wie er von manchen dargestellt wird. Wenn man die recht spontane Entwicklung betrachtet und auch die Tatsache, daß es eigentlich ein Übergangsfahrzeug sein soll, dann bekommen wir damit ein wirklich vernünftiges Fahrzeug angeboten. Manko könnte sein, daß es aktuell keine Mobilfunk-Repeater im Zug gibt, eventuell werden die noch nachgerüstet. Ob kostenloses WLAN hier noch nachgerüstet wird, wird sich auch noch zeigen. Es dürfte zumindest nicht so kompliziert zu realisieren sein.

Auch die Ablageflächen für Koffer könnten etwas knapp bemessen sein. Ob das tatsächlich so ist, wird sich ab Dezember zeigen wenn die ersten Doppelstockzüge im IC-Verkehr zum Einsatz kommen.

Die Wagen zeigen eine gute Laufruhe, allerdings kann es oben manchmal etwas mehr schwanken als unten, ist aber allgemein bei Doppelstockwagen so. Das war schon immer so und das wird wohl auch immer so bleiben. Seekrank wird man aber nicht davon. 😉

Zuerst werden die Züge auf der Linie Leipzig – Magdeburg – Hannover – Emden/Norddeich eingesetzt. Ab Frühjahr 2016 folgt die Linie Dresden – Leipzig – Magdeburg – Hannover – Köln.

Weitere geplante Einsatzstrecken finden sich auch in der Powerpointpräsentation der Deutschen Bahn zum neuen Fernverkehrskonzept.

Ich wünsche der Bahn mit dem neuen Intercity2 viel Erfolg.

Burger essen in Magdeburg: das Magado

Magado MagdeburgWer bisher in Magdeburg vernünftige Burger essen wollte, hatte wenig Auswahl. Das will das „Magado“ künftig ändern, das an prominenter Stelle eröffnet hat. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Palazzo, an der Kreuzung Otto-von-Guericke-Straße / Ernst-Reuter-Allee, hat im Oktober 2015 das „Magado“ neu eröffnet und legt auf der kleinen Speisekarte den Schwerpunkt auf Burger.

Das Restaurant ist über zwei Etagen verteilt. Neben Burger gibt es auch noch Steaks, aber auch Eis und Kuchen kann man hier verzehren. Magado MagdeburgIm Sommer dürfte man sicher auch wieder draußen Platz nehmen können. Nett gemacht: drinnen gibt es einen runden Tisch mit eigener Bierzapfanlage und drehbaren Sitzen. Für kleine lustige Geburtstagsrunden sicher nicht die schlechteste Lösung.

Die Burgerauswahl selbst ist nicht riesig, aber bietet dennoch für jeden Geschmack etwas. Was gleich auffiel: es steht nirgends ob bei den angebotenen Burgern Pommes mit inklusive sind. Das hätte man ruhig dazuschreiben können, denn preislich macht das dann doch einen Unterschied. Sind übrigens inklusive, wer aber Süßkartoffelpommes haben möchte, zahlt einen Euro Aufschlag. Das ist okay. Die Süßkartoffelpommes sind übrigens echt lecker, hätten aber gerne ein paar mehr sein können. Bisher hatte ich bei Süßkartoffelpommes eher weniger Glück gehabt, hier gabs dagegen nichts dran zu deuteln.

Magado Magdeburg

Magado MagdeburgBei der Burgerbestellung fiel mir auf, daß nicht gefragt wurde wie der Burger gebraten sein soll. Als er kam, stellte ich fest, daß er komplett durch war. Für mich war das okay, aber es gibt viele, die ihn lieber medium hätten. Da sollte man dann schon als Bedienung mal vorher fragen. Bei Burger und Steaks sollte diese Frage sozusagen zur Grundausstattung gehören. Geschmacklich war der Burger allerdings ansonsten wirklich okay, auch das Brötchen konnte überzeugen.

Der Pinot Grigio, den ich dazu trank, war voll okay. Nichts außergewöhnliches, aber halt ein solider Wein.

Magado MagdeburgZu meckern hatte ich dann wieder bei meinem Espresso. Für den doppelten Espresso gabs nur ein Tüchen Zucker. Wasser gabs nicht dazu, sollte aber eigentlich bei einem Espresso auch ohne separate Bestellung gleich mitgeliefert werden. Hier kann man also durchaus noch in Sachen Verbesserungen ansetzen.

Der Preis an sich war okay. Für den Burger inkl. Süßkartoffelpommes habe ich 8,70 € bezahlt.

Noch was viel negativ auf: als ich bezahlen wollte, kam die Bedienung mit der Rechnung. Meine Frage ob ich mit Karte bezahlen wurde verneint, weil sie es wohl bereits als bar verbucht habe oder so. Also lieber gleich bemerkbar machen, wenn man bargeldlos zahlen will.

Alles in allem sollte man dem Magado ruhig eine Chance geben und vielleicht sind die angesprochenen Kritikpunkte auch nur auf Anlaufschwierigkeiten zurückzuführen und werden noch behoben.

Novotel Szczecin Centrum – zentrales 4-Sterne-Hotel in Szczecin

Ein günstiges Angebot von Accor und ein unverplantes Wochenende führten dazu, mal nach Szczecin zu fahren. Als Hotel wurde das Novotel Szczecin Centrum ausgewählt, das ca. 800 Meter vom Hauptbahnhof (Szczecin Glowny) entfernt liegt.

Das Hotel liegt an einer Kreuzung und obwohl mein Zimmer (Executiv Room) zur Straße raus lag, war es drinnen dennoch sehr leise.

Novotel Szczecin Centrum

Novotel Szczecin CentrumNeben der Lobby, dem Hotelrestaurant und der Hotelbar, befindet sich im Erdgeschoss auch noch eine Kinderspielecke sowie im hinteren Teil des Gebäudes der Wellnessbereich. Neben einer Sauna ist hier auch ein großer Innenpool vorhanden. Den testete ich am ersten Abend gleich und war erstaunt, wie leer es dort war. In dem Pool lässt es sich eigentlich gut schwimmen, er ist bis zu 2,10 Meter tief. Allerdings hätte das Wasser im Pool ruhig ein paar Grad wärmer sein dürfen.

Aber alles war sehr sauber und ordentlich. Es gab abschließbare Kleiderschränke, ausreichend Handtücher und Duschen.

Novotel Szczecin Centrum

Das Zimmer im Novotel Szczecin Centrum war ordentlich. Ich wusste schon vorher welches Zimmer ich bekam, denn das Hotel hatte mir eine SMS geschickt, daß mein Zimmer fertig sei und da stand sogar die Zimmernummer bereits drin. Toller Service. 🙂

Novotel Szczecin CentrumDer Executive Room unterscheidet sich nur in einigen kleineren Dingen vom Standardzimmer. So ist er zusätzlich mit einer Nespresso Kaffeemaschine, Bademantel und Badelatschen ausgestattet. Außerdem fand ich zwei Flaschen (0,5 ltr.) Mineralwasser vor, die auch nach Verzehr am anderen Tag wieder befüllt wurden. Auch die verbrauchten Nespresso Kapseln wurden wieder ergänzt.

Über jeden Zweifel erhaben war das Bett, der wohl wichtigste Gegenstand jedes Hotelzimmers. Ich hab geschlafen wie ein Stein. Optimale Härte der Matratze, gemütliche Kissen – hat alles gepasst für mich.

Novotel Szczecin CentrumKommen wir zu meinem Lieblingsthema: Steckdosen. Da hat das Novotel in meinen Augen durchaus Nachholbedarf. Am Schreibtisch waren zwei freie Steckdosen, das wars. Okay, ich hab immer meine Vielfachverlängersschnur dabei, aber ist dennoch gut zu wissen, daß mit Steckdosen etwas gegeizt wird. Auch am Bett fand ich keine Steckdose.

Für Fernsehfreaks vielleicht wichtig: ein großer Flachbild-TV vorhanden. Keine Ahnung wie groß, aber häufig find ich in Hotelzimmern bedeutend kleinere Geräte vor als den der im Novotel Szczecin vorzufinden war.

Was ist noch wichtig? Die restliche Zimmerausstattung befand sich in einem guten Zustand, allerdings sah man dem Schreibtisch wie auch den beiden Stühlen an, daß sie schon etwas länger in Gebrauch waren. An den Seitenrändern waren sie schon etwas abgegrubbelt. Das hat den positiven Gesamteindruck des Zimmers, daß auch mit einem Sofa zusätzlich ausgestattet war, leicht getrübt.

Novotel Szczecin CentrumDas Badezimmer war mit einer Dusch-Badewannenkombi ausgestattet. Allerdings war die Badewanne eher etwas für kleine Menschen, da recht kurz und dadurch war die Dusche auch nicht barrierefrei begehbar, gerade für ältere Menschen eher schlecht. Allerdings fand ich diese Kombi allgemein nicht so toll, weil diese Badewanne aus Kunststoff bestand und das auf mich in einem 4 Sterne-Hotel eher billig als elegant wirkt. Vielleict kann man bei einer Renovierung hier mal was anderes einbauen, nicht nur im Hinblick auf Eleganz sondern auch der Barrierefreiheit wegen.

Positiv aber auch hier die neue Duschgel/Shampoo-Serie, die jetzt überall bei Novotel verfügbar sein sollte. Sehr angenehmes Zeugs. 😉

Kommen wir zum Frühstück im Novotel Szczecin, das ich an beiden Tagen im Rahmen meiner City-Breaks-Rate in Anspruch nahm.

Novotel Szczecin Centrum

Da kann man eigentlich nicht meckern, das Angebot war sehr gut und die Aufteilung desselbigen auf drei Tischgruppen fand ich gut, da sich so nicht alle um eine Tischgruppe drängeln müssen um sich zu bedienen. Lediglich Ahornsirup vermisste ich, der hätte sehr gut zu den Pancakes gepasst. Aber okay, das ist jammern auf sehr hohem Niveau. Hier auch positiv anzumerken: das Personal, das nicht nur sehr freundlich sondern auch sehr flink war. Benutztes Geschirr wurde ruckzuck abgeräumt. Fand ich gut.

Novotel Szczecin CentrumAlles in allem möchte ich das Novotel Szczecin Centrum als sehr solides Hotel bezeichnen, das nur wenige Kritikpunkte (teil abgenutzte Möbel, Dusch-Badewannen-Kombi) zulässt. Ich hatte für zwei Nächte incl. Frühstück zusammen etwas unter 87 € bezahlt und da kann man dann wohl wirklich nicht meckern.

Auch mein Wunsch nach Late Checkout um 14 Uhr wurde anstandslos erfüllt. So wünscht man sich das als Gast.

Übernachten in Regensburg: das Mercure Hotel Regensburg

Zum Barcamp Regensburg brauchte ich eine Übernachtungsmöglichkeit vor Ort und weil ich rechtzeitig buchte, erwischte ich im Mercure Regensburg eine recht günstige Rate für einen Superior Room inclusive Frühstück.

Das Hotel liegt etwas abseits vom Stadtzentrum, ist aber mit dem ÖPNV recht gut zu erreichen. Die Buslinien 2A und 2B halten nur ca. 100 Meter vom Hotel entfernt. Mit ihnen gelangt man vom Hauptbahnhof aus in ca. 10 Minuten zum Hotel.

Das Umfeld des Hotels ist jetzt nicht so herausragend: Gewerbeansiedlungen und paar Wohnblöcke sind dort zu finden, nichts was man als schön bezeichnen würde.

Mercure Hotel Regensburg

Bei Ankunft im Hotel teilte man mir mit, daß man mir aufgrund meines Goldstatus ein kostenloses Upgrade in eine Privilege Suite gegeben habe. Die Suiten befinden sich im obersten Stockwerk.

Mercure Hotel RegensburgDie Suiten selbst sind recht groß und bestehen aus einem Wohnzimmer, einem Schlafzimmer und einem Bad mit Badewanne. Über die gesamte Breite von Wohn- und Schlafzimmer geht zudem noch ein Balkon, der aus beiden Zimmern betreten werden kann. Im Eingangsbereich zur Suite befindet sich zudem noch eine Küchenzeile mit Kühlschrank, zwei Herdplatten und Spüle, sodaß man faktisch von einer kompletten Wohnung sprechen kann. Die Einrichtung entspricht vielleicht mit dem braunen Ledersofa und den dazu passenden Sesseln nicht mehr ganz dem Designanspruch im Jahre 2015, ist aber in einem sehr gepflegten Zustand. Das Schlafzimmer hat eine Tür, also Tür zu und schon ist Ruhe und man bekommt nicht mit was der andere vielleicht noch im Wohnzimmer macht.

Mercure Hotel RegensburgDie Betten sind sehr bequem. Für mich persönlich hätte die Matratze noch einen Tick härter sein können, aber das ist Geschmackssache. Jedenfalls lässt es sich angenehm dort schlafen und auch die Vorhänge halten das Licht von außen sehr gut ab.

Beide Zimmer sind übrigens mit Flachbild-TV ausgestattet, also falls man zu zweit so eine Suite nutzt und sich dann nicht auf das Fernsehprogramm einigen kann, ist das auch kein großes Problem.

Ein wichtiger Punkt für mich sind Steckdosen. Da gabs hier nichts zu beanstanden. Links und rechts vom Bett befand sich jeweils eine. Dazu noch zwei weitere am Schreibtisch und eine neben dem Sofa. Also vollkommen ausreichend, selbst für mich.

Mercure Hotel RegensburgDie Badewanne ist mit einem klappbaren Duschvorhang ausgestattet. Da tröpfelt man dann nicht den Badezimmerfußboden voll, wie das in manch anderem Hotel mir schon desöfteren passiert ist.

Bevor ich mich dem Frühstück zuwende, noch paar Infos zu meinen persönlichen Annehmlichkeiten im Hotel aufgrund meines Kundenstatus bei Accor.

Zusätzlich zu dem kostenlosen Upgrade gab es:

-Premium Wifi gratis
-große Flasche Wasser gratis
-Gutschein für Begrüßungsgetränk (eingelöst in ein Glas Wein)
-Grußschreiben und eine Tafel weiße Schokolade mit Erdbeer-Quark

Da macht der Hotelaufenthalt gleich noch mehr Spaß.

Auch Bademantel und Slipper waren im Zimmer vorhanden, denn das Hotel hat auch einen Wellnessbereich, den ich jedoch nicht genutzt habe. In einem angrenzenden Gebäude befinden sich zudem mehrere Tagungsräume.

Mercure Hotel RegensburgIm Erdgeschoss befinden sich die Hotelbar und das Hotelrestaurant. Ich hatte, ob der frühen Uhrzeit, am ersten Tag sehr viel Glück, denn da war es noch sehr leer beim Frühstück. Am zweiten Morgen war ich später dort und es war so voll. Das ist dann etwas nachteilig, weil es dann rund um das Frühstücksbüfett etwas eng zugeht. Aber verhungern musste dennoch niemand. 😉

Mercure Hotel RegensburgKaffeespezialitäten gibt es an einem Automaten, aber es wird auch eine Thermoskanne Kaffee auf den Tisch gestellt. Das Frühstück selbst umfasst alles was man sich so wünscht: verschiedene Sorten Wurst und Käse, Marmeladen, mehrere Sorten Honig (einer direkt aus der Wabe), Rührei, Speck, Würstchen, Müsli, Joghurt, Obstsalat usw. Also wirklich alles dabei. Das Personal ist auch ständig bemüht die Tische schnell wieder abzuräumen oder am Büfett nachzulegen.

Mercure Hotel Regensburg

Mercure Hotel Regensburg

Alles in allem also ein sehr solides Hotel, dessen Innenausstattung zwar nicht ganz topmodern ist, das aber durch großzügige Raumgestaltung, eine sehr gute Weinauswahl und ein wirklich gutes Frühstück zu überzeugen weiß.

Café Kaffeetasse in Magdeburg

Direkt zwei Häuser neben meiner Wohnung hat ein neues Café eröffnet, die „Kaffeetasse“. Von außen wirkt es eher unscheinbar. Betritt man das Café ändert sich das aber gleich. Der Raum ist ganz in weiß und gelb gehalten, die Stuckdecken unterstützen den barocken Eindruck, lediglich die modernen Tische und Stühle passen nicht so ganz in das Ensemble.

Café Kaffeetasse in Magdeburg

Während man sich die Getränke aus der Karte auswählt und die Preise als wirklich fair empfindet, wählt man den Kuchen vorne am Tresen aus, wo selbiger in zwei Glasvitrinen ausgestellt ist. Der Kuchen wird frisch gebacken und so variiert das Angebot täglich.

Café Kaffeetasse in MagdeburgUnd da beginnt dann die Problematik: es sieht alles sowas von lecker aus, daß eine Entscheidung sowas von schwer fällt. Und das auch noch zu richtig fairen Preisen, die so zwischen 1,80 € und 2,40 € liegen. Dafür gibt es dann aber keine Massenware, sondern wirklich individuell zubereitete Torten und Kuchen, denen man nicht nur ansieht, daß sie mit viel Liebe zubereitet wurden, sondern bei denen man das auch schmeckt.

Café Kaffeetasse in MagdeburgDas Personal ist freundlich, fragt auch nach ob alles schmeckt usw. Gerne werden auch Bestellungen für ganze Torten angenommen, wenn jemand daheim die Gäste damit verwöhnen möchte.

Das Café selbst ist nicht groß, ca. 25 Plätze sind drinnen vorhanden. Allerdings gibt es vor dem Café eine große Freifläche und so wird es bei passenden Temperaturen auch möglich sein, dann draußen zu sitzen.

Café Kaffeetasse in Magdeburg
Alles in allem ein wirklich tolles Café, dem man eine lange und glückliche Zukunft wünschen darf.

Öffnungszeiten Café Kaffeetasse:

Dienstag – Sonnabend 10 – 18 Uhr
Sonntag 10 – 17 Uhr
Montag ist Ruhetag.

Anschrift:

Kaffeetasse
Immermannstr. 18
39108 Magdeburg

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