Kameratasche Case Logic FLXM-101

Mein Fotorucksack hatte mir von Beginn an Probleme bereitet, was seine Verarbeitungsqualität anbelangte. Durch Zufall entdeckte ich nun bei iBood ein temporäres Sonderangebot bezüglich der Kameratasche FLXM-101 von Case Logic. Für knapp 35 € inklusive Versand anstelle sonst ca. 60 € schlug ich einfach zu.

Im Gegensatz zum Rucksack ist die Kameratasche natürlich bedeutend kleiner, jedoch vollkommen ausreichend für den Normalbedarf eines Hobbyfotografen. Und dennoch passt mehr rein, als man auf den ersten Blick zu glauben scheint.

Case Logic FLXM-101

Doch zuerst zum Material. Der beige Stoff der FLXM-101 ist aus einem groben Material, das einen sehr robusten Eindruck hinterlässt. Der breite Reißverschluss vom Hauptfach unterstützt diesen Eindruck zudem. Die Unterseite ist gummiert, damit keine Feuchtigkeit durchkommt, wenn man die Tasche vielleicht mal in eine feuchte Wiese stellt. Positiv fallen die Nähte auf. Die sind mit kurzen Stichen gesetzt. Das verbessert die Haltbarkeit.

Case Logic FLXM-101Außen befindet sich ein weiteres mit Reißverschluß zu schließendes Fach, das zudem noch eine Klappe mit zwei Druckknöpfen oben drüber hat. Da kann man auch problemlos ein Taschenbuch drin unterbekommen. Außerdem sind dort zwei kleine offene Fächer drinnen und ein weiteres langes Fach, das einen Reißverschluß besitzt. Auch hier wirkt alles sehr robust.

Das trifft auch auf den breiten Tragegurt zu, der allerdings bei einigen Leuten den einzig wahren Kritikpunkt darstellt. Wer über 1,80 m groß oder ansonsten sehr breit gebaut ist, für den könnte Gurt etwas zu kurz sein. Bei mir ist er lang genug, aber auch nur weil ich auf die längste Länge versetzt habe. Der Schulterriemen des Gurtes ist auf der Unterseite auch gummiert und so verrutscht er auch nicht von der Schulter, wie man das vielleicht von vielen anderen Taschen kennt.

Links und rechts befinden sich noch kleine Taschen aus Netzstoff. Da kann man zum Beispiel eine Wasserflasche gut drinnen unterbringen.

Case Logic FLXM-101Wenn man den breiten Reißverschluß öffnet, so geht die Tasche oben auseinander, wie man das von den Hebammentaschen kennt. Drinnen befindet sich ein separater Beutel, der rausnehmbar ist. Er ist für eine DSLR inkl. aufgeschraubtem Objektiv gedacht. Desweiteren befindet sich darin ein weiteres Fach, wo man 1-2 Objektive (je nach Größe) unterbekommt. Letzten Endes ist noch ein kleines seitliches Fach enthalten, wo man einen Ersatzakku und(oder eine weitere Speicherkarte drin platzieren kann. Der Beutel lässt sich zuziehen und ist spritzwassergeschützt.

Case Logic FLXM-101Im Inneren ist aber noch mehr Platz. In dem großen Fach wo der Kamerabeutel drin ist, bekommt man entweder noch 1-2 weitere Objektive unter oder ein Blitzgerät oder vielleicht eine Frühstücksbox. Ein weiteres langes breites Fach an der Seite nimmt zusätzliche Sachen auf, bei mir zum Beispiel diverse Powerakkus oder Ladekabel. Und dann gibt es auf der anderen Seite noch ein schmales Fach mit Reißverschluß. Hier bekomme ich meine Brieftasche problemlos unter und kann das Fach dann auch noch verschließen. Und wer denkt, das sei alles, den muß ich enttäuschen. Trotz gefüllter Seitentaschen und vollem Kamerabeutel und Aufsteckkamera inkl. Tragegurt habe ich da auch schon eine Windjacke im zusammengelegten Zustand noch mit reinbekommen und der Reißverschluß ging dennoch zu.

Sicherlich: wer mit 2-3 Kamerabodys und 6-7 Objektiven und mehreren Blitzgeräten usw. unterwegs ist, für den ist die Case Logic FLXM-101 eher ungeeignet. Der durchschnittliche Hobbyfotograf, der vielleicht 2-3 Objektive dabei hat, dürfte mit dieser Kameratasche von Case Logic mehr als nur zufrieden sein. Auch wenn ich den ganzen Tag mit der Tasche unterwegs bon, drückt da nichts.

Ebenfalls gut zu wissen: auf die Case Logic FLXM-101 bekommt man 25 Jahre Herstellergarantie und ich sag mal so: so robust wie die Tasche wirkt, dürfte man die Garantie nicht wirklich benötigen.

Für mich ist die Case Logic FLXM-101 die optimale Kameratasche für meine Bedürfnisse.

Ibis Stuttgart City

Vier Tage in Stuttgart bedeutete ein günstiges und recht zentral gelegenes Hotel dort zu finden. Die Wahl fiel auf das Ibis Stuttgart City.

Ibis Stuttgart City

Das Hotel befindet sich in der Presselstraße, die eine Nebenstraße darstellt, was sich im Normalfall positiv auf die Geräuschkulisse auswirkt. Lediglich die aktuellen Bauarbeiten am nahegelegenen Nordbahnhof stören selbige aktuell etwas. Die hängen glaube mit Stuttgart 21 zusammen. Dennoch konnte ich gut schlafen, auch bei angeklapptem Fenster.

Ibis Stuttgart CityZur Zimmergröße und Ausstattung ist nicht viel zu sagen: typisch Ibis halt. Alles vorhanden was man so braucht: Steckdosen, ein bequemes Bett, Klimaanlage und eine Dusche.

Ibis Stuttgart CityUm auch bei Abwesenheit seine elektrischen Geräte laden zu können, sollte man sich gleich beim Checkin eine zweite Zimmerkarte geben lassen, denn die wird benötigt um über den Kartenslot an der Tür die Steckdosen zu aktivieren.

Die Zimmer sind mit den sehr bequemen Sweet bed by Ibis-Betten ausgestattet. Wer da nicht gut drin schläft, dem ist nicht mehr zu helfen. Ich überlege auch bereits seit längerem mir so eines zu kaufen.

Das Personal des Ibis Stuttgart City ist sehr freundlich. Der Onlinecheckin hat sehr gut geklappt, und auch der Checkout war ruckzuck erledigt: Zimmerkarte wieder abgeben und keine Minute später trudelte die Zimmerrechnung in meinem Mailaccount ein. So muß das sein.

Zum Frühstück kann ich nichts sagen, das habe ich auswärts gegessen. Aber dazu, daß man selbiges auch bei entsprechendem Wetter im Freien zu sich nehmen kann, denn das Hotel besitzt eine kleine Terrasse.

Ibis Stuttgart City

Das kostenlose Wifi hat bei mir etwas rumgezickt. Hat mich insofern nicht gestört, da ich dann halt den ebenfalls vorhandenen Telekom Hotspot mit meiner Hotspotflat genutzt habe.

Über mehrere U-Bahn-Linien (Haltestelle Eckartshaldenweg) und eine S-Bahn-Station (Haltestelle Nordbahnhof) ist das Ibis Stuttgart City optimal an die Innenstadt angebunden.

Alles in allem ein Hotel mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Nichts besonderes, nichts für einen Romantikurlaub, aber für ein paar Nächte im Rahmen eines Städttrips oder beruflichen Aufenthalts sicher gut geeignet.

Schnitzel essen in Stuttgart: Schnitzelkönig West

Schnitzelkönig StuttgartSchnitzel bekommt man in Stuttgart eigentlich in sehr vielen Restaurants. Beim #twuttgart waren wir einen Abend beim Schnitzelkönig West. Das in einem Eckhaus befindliche Lokal ist nicht wirklich groß, dafür aber bodenständig-gemütlich eingerichtet, sodaß man sich hier irgendwie gleich wohlfühlt.

Wie der Name schon verlauten lässt, dreht sich hier essenstechnisch alles um das Schnitzel. Das gibt es hier in verschiedenen Variationen, die nach Ländern benannt sind: Ungarn, Hawaii, Deutschland, Griechenland… Da findet sich für jeden Geschmack die passende Variante.

Und ja, niemand unserer Gruppe war mit seinem Schnitzel unzufrieden. Da gab es nämlich keinen Grund für. Die Schnitzel sind recht groß und von hoher Qualität. Das ist keine Fertigware, die werden hier noch per Hand geklopft und mit einem Spezialgewürz verfeinert, bevor es in die Pfanne geht.

Schnitzelkönig Stuttgart

Zum Essen dazu gehört noch eine kleine Vorspeise, damit die Wartezeit schneller vergeht. Allerdings war selbige nicht übermäßig lang. Der Hunger konnte also alsbald richtig gestillt werden.

Schnitzelkönig Stuttgart

Preislich bewegt sich der „Schnitzelkönig“ im durchschnittlichen Rahmen, ist also absolut nicht überteuert – insbesondere wenn man die Größe der Portion betrachtet – aber auch nicht megabillig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt also.

Dazu kommt das freundliche Personal. Hier fühlt man sich als Gast sichtlich wohl.

Fazit: Wer auf echte Hausmannskost steht und keinen Bock auf Fertiggegrichte hat, der macht mit einem besuch beim Schnitzelkönig in Stuttgart nichts falsch. Man wird freundlich bedient, die Portionen sind groß und die Preise sind fair.

Brunch in Stuttgart: Das Brauhaus Schönbuch

Brunchen in Stuttgart geht vielerorts. Ich war mit Freunden im Brauhaus Schönbuch, das sehr zentral direkt in der Innenstadt liegt. Wie der Name schon vermuten lässt, ist die Herstellung von Bier ein wichtiges Hauptmerkmal der Lokalität. Aber Bier soll hier nur am Rande eine Rolle spielen.

Brauhaus Schönbuch

Im Brauhaus Schönbuch kann man nämlich auch essen. Sonntags von 11 – 15 Uhr gibt es hier ein Brunchangebot, das eigentlich nicht so schlecht angenommen wird, auch wenn dennoch viel Platz frei blieb. Letzteres dürfte mit den Ferien zusammenhängen und der Tatsache, daß die Lokalität recht groß ist und neben dem großen Gastraum auch noch eine Terrasse besitzt, die bei dem schönen Wetter gut gefüllt war. Drinnen war es stattdessen leer. Da das Brauhaus nicht an einer Hauptstraße liegt, hielt sich der Verkehrslärm auch in Grenzen.

Brauhaus SchönbuchDas Wichtigste: der Brunch kostet 24,90 € pro Person. Das klingt viel und ist es auch. Aber im Vergleich zu anderen Angeboten gibt es hier einen Unterschied: Kaffee (auch Kaffeespezialitäten), Tee, Orangensaft und eine Sorte Bier (vom Faß) sind da schon inklusive. Was man woanders häufig separat bezahlt, ist hier gleich mit dabei. Damit relativiert sich der Preis dann auch schon wieder etwas. Rechnet man noch dazu, daß man sich in Stuttgart befindet, wo eh alles etwas teurer ist, dann geht der Preis durchaus okay.

Brauhaus SchönbuchDas Personal im Brauhaus Schönbuch ist recht fix und sehr freundlich. Gleich zu Beginn wurde alles sehr genau erläutert und jeder der den Brunch bestellte, bekam ein Papierarmband, damit das Personal wusste, daß man den Brunch bestellt hatte. Auch die bestellten Getränke kamen immer recht schnell und das benutzte Geschirr wurde ruckzuck abgeräumt.

Der Brunch besteht aus zwei Teilen, dem Frühstücksteil und dem Mittagsteil. Letzterer wird etwas später bereitgestellt, was aber völlig okay geht.

Brauhaus SchönbuchDer Frühstücksteil beinhaltet mehrere Sorten Brötchen, Croissants, Laugenbrezeln, Eierspeisen, Bacon, Kartoffelrösti, Joghurt, Müsli, Obst, Käse, Wurst, Marmelade und Honig – also so ziemlich alles was auf einen gut gedeckten Frühstückstisch gehört. Das alles auch in einer sehr guten Qualität, da gab es nichts zu beanstanden.

Brauhaus SchönbuchIm Mittagsteil gibt es zwei warme Gerichte (einmal Fleisch, einmal Fisch), dazu verschiedene Sorten Gemüse und Beilagen wie Spätzle sowie verschiedene Salate. Auch hier kann man nicht meckern. Das Essen hat gut geschmeckt und war auch entsprechend temperiert.

Alles in allem ein solides Angebot. Nichts was sensationell herausragend ist, aber doch fair und mit Wiederholungsgefahr. Der Preis von 24,90 € ist sicher diskutabel und wer nur einen kleinen Kaffee trinkt, der zahlt sicher drauf. Das sollte man entsprechend vorab überlegen. Ansonsten weiß man allerdings schon vorher recht genau mit welchen Kosten man zu rechnen hat, während man woanders diesbezüglich etwas schlechter kalkulieren kann.

Lecker essen in Leipzig: Café Puschkin

Unterwegs in Leipzig, hungrig und nicht weit von der „Karli“, der Karl-Liebknecht-Straße entfernt? Dann könnte das „Café Puschkin“ auf der Karl-Liebknecht-Straße eventuell Abhilfe schaffen.

Café Puschkin

Das Café ist seit 1998 am gleichen Standort. Drinnen wird auf zwei Etagen, sowie in einem Keller serviert. Bei schönem Wetter, findet man die meisten der Gäste aber an den Tischen vor dem Gebäude. Da das Haus ein Eckhaus ist, stehen die Tische und Bänke entsprechend auch an beiden Seiten des Gebäudes. Während meines Leipzigbesuchs war ich zweimal dort: einmal zum Abendessen und einmal nachmittags. Gut besucht war das „Puschkin“ jedes Mal, ein Zeichen, daß es dort schmeckt.

So war es denn auch und nicht nur das. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist vollkommen okay und entsprechend des anderen Lokalen auf der „Karli“.

Café PuschkinDer abends verzehrte Burger war eigentlich perfekt, da gabs nichts zu meckern. Die Wartezeit hielt sich auch im Rahmen. Tags darauf am Nachmittag war es irgendwie etwas anders. Da kamen Kaffee und Wein, nur der Kuchen ließ länger auf sich warten. Der Grund hat sich mir allerdings nicht erschlossen. Schade, daß hätte man etwas besser zeitlich arrangieren können.

Café PuschkinDas Personal war jederzeit freundlich und man bekam recht schnell seine Karte und konnte dann seine Bestellung aufgeben.

Wie es drinnen eigentlich aussah, weiß ich gar nicht. Bei dem schönen Wetter habe ich jedes Mal draußen gesessen. Bezahlen kann man übrigens nur mit Bargeld, na das kennt man ja aus Deutschland.

Alles in allem okay, auch wenn manchmal die Wartezeiten etwas lang sind. Dennoch kann man hier ruhig mal vorbeischauen wenn man in der Nähe ist und etwas chillen.

Anschrift Café Puschkin:

Karl-Liebknecht-Straße 74
04275 Leipzig

Tel: 0341 / 39 10 105

Öffnungszeiten Café Puschkin:

täglich 09.00 Uhr – 02.00 Uhr