Theos Restaurant und Bar

Während meines Aufenthalts in München war ich von Accor Deutschland zum Mittagessen eingeladen ins Hotelrestaurant Theos, das sich direkt im Pullman Hotel befindet. Was nicht jeder weiß, Hotelrestaurants können auch ganz normal von Nichthotelgästen genutzt werden. Hier im Theos wird das auch bereits recht gut angenommen, was mit am separaten Eingang auf der rückwärtigen Hotelseite liegt.

Theos Restaurant & Bar

Zu dem Thema hatte ich erst kürzlich mit einer Hotelmanagerin eines anderen Hotels ein Gespräch, die halt die wenigen Nichthotelgäste bei sich in der Gastronomie beklagte. Wie man mir in München aber mitteilte, hat man diesbezüglich keinen Grund zu klagen.

Das „Theos“ hat eine kleine, aber feine Speisekarte, die dennoch von Pasta über Fisch bis zu Steaks und Burgern für jeden Geschmack etwas bietet. Auch wenn das Lokal nicht sehr groß ist, bei der Qualität der Speisen und auch was die Größe angeht, kann das „Theos“ definitiv überzeugen und zeigt wahre Größe. Vorab gab es noch einen Gruß vom Küchenchef mit Schinken und Jakobsmuscheln.

Theos Restaurant & Bar

Dann folgte der Burger mit 220 Gramm feinsten Rindfleisch und den dazu gewählten Süßkartoffelfries, die toll in einer Papiertüte daherkam, die einen Zeitungsaufdruck hatte. Gefiel mir sehr gut. 🙂

Theos Restaurant & Bar Theos Restaurant & Bar

Hinterher als Nachtisch gabs dann noch eine Dessertplatte und glaubt mir, danach ist man wirklich satt. Eigentlich war ich das bereits nach dem Burger, aber so ein herrliches Dessert sollte man nicht verkommen lassen.

Theos Restaurant & Bar

Preislich ist das Theos aber auch sonst für Münchner Verhältnisse recht fair. Der 220 Gramm-Burger mit den Süßkartoffelfries wird für 15 € angeboten. Dabei kann man sich auch selbst aussuchen welche Beilage man zum Burger haben möchte, wobei die Süßkartoffelfries doch am besten passen. Für München und die Tatsache, daß es sich um ein Hotelrestaurant eines 4* Superior Hotels handelt, geht dieser Preis wirklich in Ordnung.

Herausheben möchte ich zudem die umfangreiche Weinkarte. Ich blieb zwar selbst an dem Tag bei Cola, aber die Weinauswahl ist durchaus interessant und könnte mich dazu verführen dort auch einen Abend an der Hotelbar zu verbringen. Auch hervorzuheben ist die spezielle Honig-Menükarte, mit Gerichten die mit Honig zubereitet werden. Der speziell dafür verwendete Pullman-Honig kommt von Bienen, die auf dem Hoteldach ihre Heimat haben und von dort aus ausfliegen.

In den Sommermonaten gibt es im Innenhof des Hotels auch noch einen Biergarten, eine Lounge und auf einer als Strand hergerichteten Fläche kann man es sich in Liegestühlen bequem machen und dabei einen Cocktail schlürfen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei und das nicht nur für die Hotelgäste.

Alles in allem eine für mich sehr positive kulinarische Entdeckung. Danke nochmals für die Einladung. Und wie immer gilt: meine Meinung ist nicht käuflich und so stellt dieser Beitrag unabhängig von der Einladung meine persönliche Meinung dar.

Öffnungszeiten Theos Restaurant:
Mo – So 06:30 : 23:00 Uhr

Öffnungszeiten Theos Bar:
Mo – So: 11:30 : 01:00 Uhr

Anschrift:

Theos Restaurant & Bar im Pullman Munich
Theodor-Dombart-Straße 4
80805 München

Schnitzel essen: Joseph-Roth-Diele in Berlin

Bei meinem letzten Berlinaufenthalt war ich einen Abend zum Essen in die Joseph-Roth-Diele eingeladen. Kein übliches IN-Lokal wo all die Touristen hintigern, dennoch war ich überrascht wie voll es dort an einem Montagabend war. Ohne Reservierung hätten wir keinen Platz bekommen.

Die sehr urig eingerichtete Gaststätte ist nach dem Schriftsteller Joseph Roth benannt und unzählige Fotos, Zeitungsausschnitte usw. erinnern an ihn. Wenn die Gespräche am Tisch also gerade langweilen, kann man sich auch die an den Wänden hängenden Fotos anschauen. Das schummrige Licht passt irgendwie recht gut zu der Einrichtung des Lokals.

Joseph-Roth-Diele Berlin

Die Speisekarte der Joseph-Roth-Diele ist mit Kässpätzle und normalen Spätzle durchaus schwäbisch geprägt. Dafür vermisst man typisch Berliner Gerichte wie Currywurst oder Bouletten auf der Speisekarte. Wer also eine typische Berliner Kneipe sucht ist hier falsch, wobei die Fassbrause doch eher berlinerisch ist, auch wenn sie hier aus der Flasche ins Glas kommt.

Joseph-Roth-Diele BerlinDie Preise sind durchaus bezahlbar, fast kein Gericht über 10 Euro. Also auch mit schmalerem Geldbeutel kann man hier durchaus hingehen.

Geschmacklich war das verzehrte Schnitzel mit Spätzle auch okay, wobei die Portion für meinen Geschmack ruhig etwas größer hätte sein dürfen. Auch wenn das zwei Schnitzel waren, war es dennoch keine Riesenportion, wie man sicher auch auf dem Foto gut sehen kann.

Joseph-Roth-Diele Berlin

Das Personal behielt eigentlich immer im Auge wenn Gläser leer waren und fragte nach ob es noch was sein soll. Verdursten musste man dort also auch nicht.

Während die Einrichtung also durchaus urig-gemütlich wirkte, war das Essen eher durchschnittlich und konnte sich nicht irgendwie außergewöhnlich positiv hervortun.

Fazit also: In die Joseph-Roth-Diele kann man gehen, muß man aber nicht. Echte Berliner Küche gibts eher woanders.

Öffnungszeiten Joseph-Roth-Diele:

Montag bis Freitag 10:00 – 00:00 Uhr
Sonnabend & Sonntag geschlossen

Anschrift Joseph-Roth-Diele:
Potsdamer Str. 75
10785 Berlin

Berlin Hauptbahnhof: 1. Klasse DB Lounge

Berlin Hauptbahnhof ist einer der fünf Standorte wo die Deutsche Bahn eine 1. Klasse Lounge eingerichtet hat. Im Obergeschoss, direkt neben Vapiano, befindet sich der Zugang. Um in die 1. Klasse Lounge zu gelangen, braucht man eine 1. Klasse-Fahrkarte. Man geht durch die normale DB Lounge und gelangt dann in den hinteren abgetrennten Bereich, der als 1. Klasse Lounge gestaltet ist.

1. Klasse DB Lounge Berlin Hbf

Auch hier gibt es den bekannten Am-Platz-Service mit kleinen Speisen und einer netten Getränkeauswahl. Das Personal ist freundlich-zurückhaltend, bekommt aber immer mit wenn man nichts mehr zu trinken hat und fragt dann höflich nach.

2. Frühstück

Ein von Torsten Maue (@torstenmaue) gepostetes Foto am

Was auch hier an den meisten Plätzen fehlt: Steckdosen. Davon gibt es in der gesamten DB Lounge leider nur sehr wenige. Aber dafür ist auch hier das WLAN kostenlos, realisiert über einen Telokomhotspot. Der kann auch genutzt werden wenn man ansonsten keine Telekom-Hotspotflat hat. In der Regel ist der WLAN-Zugang sehr stabil und auch schnell genug.

1. Klasse DB Lounge Berlin Hbf

Die Toiletten befinden sich im vorderen Loungebereich und sind hier, wie auch bisher in allen anderen von mir besuchten DB Lounges, sehr sauber. Es dürfte wohl auch an der Klientel liegen, die im Normalfall Zugang zur DB Lounge hat.

Öffnungszeiten 1. Klasse DB Lounge Berlin Hauptbahnhof:

Mo – So 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Positiv fiel mir hier bei all meinen Besuchen der recht niedrige Geräuschpegel auf. Die Möglichkeit hier zu entspannen ist in der 1. Klasse Lounge wirklich gegeben. Auch einer der Gründe weshalb ich mich bei meinen Berlin-Aufenthalten gerne hier aufhalte.

Sony Xperia Z3 compact

Bereits seit der IFA 2014 hatte ich das Sony Xperia Z3 compact im Blick und als sich mir jetzt dank O2 die Möglichkeit bot das Smartphone über einen Zeitraum von rund drei Wochen zu testen, habe ich mich ganz besonders drüber gefreut und in den letzten Wochen das Z3C etwas genauer unter die Lupe genommen.

Das Sony Z3C ist der kleine Bruder des Sony Z3 und mit 4,6″ nicht wirklich klein, für mich aber von der Größe her ideal. Im Gegensatz zu anderen Herstellern steckt Sony in seine compact-Modelle die gleiche Hardware rein wie in die größeren Modelle. Damit unterscheiden sich das Z3 und das Z3C nur in der Displaygröße, sind aber ansonsten gleich ausgestattet.

Sony Xperia Z3C

Sony Xperia Z3C

Mit 4,6″ Displaygröße ist das Z3C nur unwesentlich kleiner als mein Nexus 4 mit 4,7″ Displaydiagonale. Im Bezug auf die Hardware steckt aber bedeutend mehr drin als in meinem Nexus 4.

Ich werde jetzt hier nicht sämtlich Benchmarks nochmal zitieren und alle möglichen sinnvollen und sinnlosen Vergleiche machen, das haben andere schon ausführlich gemacht. Ich werde mich auf meine persönlichen Erfahrungen mit dem Gerät konzentrieren und da spielten Benchmarks keine Rolle.

Das Handling des Sony Z3C

Das Gerät selbst liegt gut in der Hand, doch konnte ich bereits kurz nachdem ich das Gerät erhielt einen wesentlichen Nachteil feststellen: die glatte Rückseite. Die ist sowas von glatt, daß das Gerät auf allen möglichen Oberflächen gerne mal hin und herrutscht. Wer z.B. einen Schreibtisch mit Glasplatte hat, darf sich schon mal freuen wenn das Gerät lossaust, wenn es vibriert. 😉 Meine Empfehlung daher: gleich eine nicht rutschende Folie für die Rückseite kaufen und anbringen. Ich würde aus eigener Erfahrung die Folien von dbrand empfehlen. Die habe ich auch auf meinem Nexus 4 und dem MotoG drauf. Da rutscht dann nichts mehr und zugleich wird die Rückseite vor Kratzern geschützt. Das erhöht die Chance auf einen besseren Preis beim Weiterverkauf später mal.

An der Seite befinden sich die Zugänge für die micro-SD-Card sowie die Nano-Simkarte. Achtung, die ansonsten übliche Micro-Simkarte passt da nicht rein! Mir hat O2 die Simkarte meines Vertrags freundlicherweise kostenlos in eine Nano-Simkarte umgetauscht, so brauchte ich nichts zurechtschneiden.

Die Ausstattung des Sony Z3C

Die komplette Ausstattung des Sony Xperia Z3 Compact hier aufzuzählen erspare ich mir, das kann man bei Sony direkt nachlesen. Erwähnen möchte ich aber den recht lang laufenden Akku mit 2600 mAh, der sich deutlich positiv von dem 2100 mAh-Akku des Nexus 4 abhebt, was ich hier mal als Vergleichsgerät ranziehe. Auch schön: das Z3 Compact unterstützt die deutschen LTE-Netze und so konnte ich dann auch mal LTE-Geschwindigkeit testen und war davon begeistert, zumindest da wo LTE verfügbar war.

Das Display ist gestochen scharf, auch das Anschauen von Fotos und Videos macht darauf Freude.

Softwaremäßig bringt das Z3C eine sonyeigene Benutzeroberfläche mit, bei der man aber die Androidherkunft durchaus noch erkennt. Nach ein wenig Einarbeitung kam ich schnell damit klar. Hier erkennt man aber auch gleich worauf Sony Wert legt: Mediennutzung. Gleich auf dem Startbildschirm waren direkte Links zu kleinen Videos und Musikstücken integriert. Die Nutzung von Videos, Musik und Fotos ist ein ganz wichtiges Thema des Geräts. Telefonieren rückt eher in den Hintergrund. 😉

Einige Apps bringt das Z3C gleich von Beginn an mi. Darunter ist auch ein Movie Creator, der am letzten Tag des Tests sich eigenständig meldete, daß er aus Fotos der vergangenen zwei Tage ein kleines Video gebastelt habe. Ich hab es mal zu Youtube hochgeladen. Warum er in der Mitte mal kurzzeitig was schwarzes einblendet weiß ich nicht, aber das Prinzip an sich finde ich toll und das Video soll an dieser Stelle dieses Prinzip selbst nur einmal veranschaulichen und keinen Preis bei den Filmfestspielen gewinnen. 😉

Aber auch sonst fand ich die Videoleistung des Z3C recht gut. Dazu wieder ein paar Videos als Beispiel, die mit dem Sony Z3 Compact entstanden. Es gibt diverse Modi, mit denen man die Videos gestalten kann und auch eine direkte Schnittmöglichkeit gibt es. So habe ich das hier eingebundene Straßenbahnvideo extra für Instagram nochmal gekürzt um es dort hochladen zu können.

Worauf man aber achten sollte ist die Haltung seiner Hände, sonst kommt auch ganz schnell mal ein Finger mit ins Bild, da sich die Kameralinse sehr eng am Gehäuserand befindet. Ist aber wohl auch nur eine reine Gewöhnungssache.

Ich hatte noch ein Video während eines Konzertes aufgenommen, doch da konnte die Qualität mich nicht überzeugen. Allerdings muß ich zugeben, daß es dort arg dunkel war, ich nur buntes Gegenlicht hatte und die Tontechnik an dem Abend nicht ganz optimal war. Es lag also nicht ausschließlich am Z3C.

Zur Kamera ist ansonsten noch zu sagen, daß sie 20 Megapixel liefert. Ein kleiner Blaustich war am Anfang zu sehen, fiel mir später aber nicht mehr so stark auf. Durch die verschiedenen Kameramodi lassen sich viele Dinge optimieren: ISO, Weißabgleich – alles lässt sich auch manuell anpassen. Funktionen, die mir vielfach bei meinem Nexus 4 fehlen, weshalb ich mir auch u.a. die Sony DSC-QX10 noch zugelegt hatte.

Was noch positiv hervorzuheben ist: der Akku. 1,5 – 2 Tage hielt der bei mir definitiv durch, da kann ich beim Nexus 4 nur von träumen. Dessen Akku ist schneller leer als man gucken kann. Von daher ein ganzes großes Lob an dieser Stelle von mir an Sony. Mit dem Akku ist ihnen wirklich ein ganz großer Wurf gelungen.

Alles in allem also bin ich also schwer begeistert von dem Sony Xperia Z3 Compact und ich wüsste derzeit nicht, was dagegen spricht, daß das mein nächstes Smartphone wird. Preislich ist es allerdings noch recht teuer. Der Straßenpreis bewegt sich zwischen 400 und 450 € ohne Vertrag. Selbst mit Mobilfunkvertrag sind echte Schnäppchen Mangelware.

Wer auf der Suche nach einem handlichen Smartphone ist, das technisch in der Oberklasse mitspielt, der sollte das Sony Xperia Z3 compact unbedingt mit in die engere Auswahl aufnehmen und wird davon nicht enttäuscht werden.

Übernachten in Berlin: fjord Hotel Berlin

Auf Einladung einer Versicherungsgesellschaft war ich in Berlin, u.a. um ein Interview auf dem Bitkom Trendkongress zu machen. Da die Anreise bereits tags zuvor erfolgen sollte, hatte man mir ein Zimmer im fjord Hotel Berlin reserviert.

Das fjord Hotel befindet sich ca. 800 Meter vom Potsdamer Platz entfernt in einer ruhigen Nebenstraße, integriert in einen Gebäudekomplex der neben dem Hotel auch noch normale Wohnungen umfasst. Wer das Zimmer direkt über die Webseite bucht, bekommt gleich beim Checkin einen Getränkegutschein. Ich hab zwar einen bekommen, ihn dann aber aus Zeitgründen doch nicht in Anspruch genommen.

fjord hotel Berlin

Das Zimmer war sehr groß, das hat mich durchaus überrascht. Neben einem Doppelbett, gabs einen kleinen Schreibtisch und ein Sofa, sowie eine Garderobe im Raum. Das Badezimmer mit dusche war dagegen sehr klein.

Auffallend war der braune flauschige Teppich der im ganzen Zimmer lag und somit dafür sorgte, daß es nicht fußkalt war. Die Matratze war recht hart, für mich eigentlich ideal. Tippe mal drauf, daß die noch recht neu war. Also alles soweit okay?

Nee, nicht ganz. Der eigentlich positive Gesamteindruck wurde durchaus getrübt.

Zimmer:

fjord hotel BerlinIrgendann fühlte ich etwas komisches am Fuß. Genau, da lag ein Stück Plastefolie auf dem Teppich, die der Staubsauger nicht erwischt hatte. Sowas sollte eigentlich nicht passieren. Da hat der Zimmerservice versagt.

Das kostenfreie WLAN konnte mich leider absolut nicht überzeugen. Immer wieder kam es zu Aussetzern und manche Webseite musste ich mehrmals aufrufen, damit sie einmal dann irgendwann geladen wurde. Sowas dann mitten in Berlin, das überrascht dann durchaus negativ.

Störend empfand ich auch die beiden getrennten Matratzen im Doppelbett. Ja, ich bevorzuge eine durchgehende Matratze und mag keine Besucherritze im Bett.

Dem Fernseher fehlte die Programmliste und so musste ich mich erst ewig durchklicken um nach Radiosendern zu suchen, um dann festzustellen, daß die nicht eingespeist waren. Also kein Radio. :/

Steckdosen sind auch so ne Sache für sich. Am Bett befanden sich zwei Stück, doch wer am Schreibtisch sitzen und arbeiten möchte, der darf erst unter den Schreibtisch kriechen, weil sich dort noch eine Steckdose versteckt. Oder halt nen Kabel vom Bett zum Schreibtisch verlegen. Das geht wirklich besser und ich werde nie verstehen, weshalb Hotels bei der Einrichtung der Zimmer so etwas nicht im Auge haben.

Badezimmer:

fjord hotel BerlinBadezimmer sind so ne Sache für sich. Ja, das hier war sehr klein, aber dennoch ausreichend. Die Dusche hatte aber was, das ich gar nicht mag: Duschvorhänge. Duschvorhänge sind in meinen Augen eher unhygienisch. Außerdem muß man aufpassen wie man sich in der Dusche bewegt, sonst klebt gleich der feuchte Duschvorhang am Körper dran. Davon abgesehen, schafft man es so recht einfach das gesamte Badezimmer unter Wasser zu setzen. Ja, sowas regt mich auf. Bitte liebe Hoteliers, gönnt euren Gästen vernünftige Türen in der Dusche.

So gemütlich es eigentlich in dem Zimmer war, aber diese Kritikpunkte meinerseits haben den Gesamteindruck doch stark geschmälert.

fjord Hotel Berlin - Frühstück fjord Hotel Berlin - Frühstück

Positiv in Erinnerung blieb mir dagegen das Frühstück. Es war zwar zeitweilig im Frühstücksraum im Erdgeschoss etwas gut gefüllt, aber letztlich saß ich dennoch bequem. Für das Frühstück werden hier 12,50 € pro Person verlangt. Das kleine Büfett hat dennoch allerhand zu bieten: Wurst, Käse, Quark, Kuchen, Müsli, Croissants, Rührei, Minifrikadellen, verschiedene Fruchtsäfte und Kaffeespezialitäten und Tee und und und…. Alles war sehr schön angerichtet, hat gut geschmeckt und so konnte ich dann recht gut genährt auschecken.

Fazit: Nettes Hotel, von dem ich jedoch abrate, wenn man wert auf ein gut funktionierendes WLAN legt. Das würde mich jetzt auch davon abhalten dort selbst was zu buchen, obwohl das Zimmer und das Frühstück doch größtenteils positiv in Erinnerung blieben.