Zentral in Leipzig übernachten: Ibis Leipzig City

Im August 2016 hat direkt im Stadtzentrum von Leipzig, in der Reichsstraße, ein neuer Hotelkomplex geöffnet. Je ein Ibis und ein Ibis budget sind dort drin untergebracht. Das rote Ibis war Ziel eines Kurzausflugs.

Ibis Leipzig City

Nur rund 300 Meter vom Hauptbahnhof Leipzig befindet sich das Ibis Leipzig City entfernt. Auf sechs Etagen sind die Zimmer verteilt. Bei einem neuen Hotel wohl selbstverständlich ist alles im neuesten Ibis-Design eingerichtet.

Neben der Rezeption befindet sich im Erdgeschoss auch die Hotellobby, die Bar und das geräumige Frühstücksrestaurant. Zwei Fahrstühle verbinden die einzelnen Etagen miteinander. Für die Fahrt nach oben ist es nötig die Zimmerkarte kurz gegen den Sensor zu halten, sonst kann man keine Etage auswählen.

Ibis Leipzig City

Die Zimmer haben die Standardgröße der meisten Ibis-Hotels von 16 m², in dieser Hotelkategorie ganz normal. Das neue Ibis-Design wird hier konsequent umgesetzt. Grau-roter Teppichboden, mehrfarbige Wandverkleidungen, Schreibtisch am Fenster, Flachbildfernseher an der Wand gegenüber dem Bett und natürlich das super bequeme Sweet Bed by Ibis, in dem man sehr gut schlafen kann.

Ibis Leipzig CitySchön auch hier der Steckdosenwürfel mit drei Steckdosenplätzen und zwei USB-Anschlüssen. Auch am Bett befinden sich Steckdosen, sodaß man hier wirklich ausreichend Möglichkeiten zum Aufladen seiner Geräte hat. WLAN ist hier im Ibis Leipzig City kostenlos und mit ausreichender Bandbreite verfügbar.

Ibis Leipzig CityDie Zimmer sind mit einem Duschbad ausgestattet. Die Duschen sind ebenerdig und ausreichend groß. Außerdem befinden sich Waschbecken und Toilette im Badezimmer. Auch ein Fön ist vorhanden.

Das Frühstücksrestaurant ist im Erdgeschoß zu finden. Ab halb sieben morgens kann man es sich dort gut gehen lassen. Vom Umfang her ist das Frühstücksangebot für ein 3-Sterne-Hotel absolut top.

Ibis Leipzig CityDa kann man gar nicht meckern. Joghurt, Obst, Brötchen, Brot, Croissants, diverse Sorten Fruchtsaft und aromatisiertes Wasser, Kaffeespezialitäten, Rührei, Bacon, Wurst, Käse, Obstsalat und das Highlight: ein Waffelautomat, wo man sich selbst frische Waffeln zubereiten kann. Frühstücken wie Gott in Frankreich oder so ähnlich. Da beginnt der Tag gleich richtig gut. Das Ganze auch noch sehr ansprechend alles angerichtet und nicht so lieblos wie in manch anderen Hotels.

Ibis Leipzig City

Ibis Leipzig CityFür jemanden wie mich, wo ein Hotelaufenthalt auch Spaß machen soll, ja muss(!), ist das Ibis Leipzig City wirklich ein Hotel, in das man gerne kommt. Stylische Zimmer mit sinnvoll durchdachter Ausstattung, tolles Frühstück und sehr freundliches Personal, verbunden mit einer attraktiven Lage. Mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen.

Günstiges Hotel in Wroclaw: Ibis Wroclaw Centrum

Mich zog es mal wieder nach Wroclaw und da an dem Wochenende die meisten anderen Hotels recht teuer waren, also für polnische Verhältnisse, buchte ich das Ibis Wroclaw Centrum. Das Hotel befindet sich gemeinsam mit dem Novotel Wroclaw Centrum im gleichen Gebäude. Bis vor kurzem war das gesamte Gebäude noch als Orbis Hotel firmiert, dann wurde das aufgeteilt in Ibis und Novotel. Das Ibis Hotel nutzt die Etagen 1-4, darüber sind die Zimmer vom Novotel. Den Fahrstuhl nutzen beide Hotels gleichzeitig.

Das Hotel befindet sich einen knappen Kilometer vom Hauptbahnhof Wroclaw Glowńy entfernt und eine Straßenbahnhaltestelle namens „Hotel Wroclaw“ befindet sich nur wenige Meter entfernt. Die Anbindung ist also schon mal top.

Ibis Wroclaw Centrum

Mit dem Markenwechsel des Hauses fand auch eine umfassende Renovierung mit Anpassung an das aktuelle Design von Ibis. Damit ist das Ibis Wroclaw Centrum eines der modernsten Ibis-Hotels in Polen.

Ibis Wroclaw Centrum

Ibis Wroclaw CentrumAufgrund der Tatsache, daß es sich um ein ehemaliges Orbis-Hotel handelt, sind die Zimmer ein klein wenig größer als sonst in Ibis-Hotels. Das macht sich positiv bemerkbar. Die Zimmer sind klimatisiert, Fenster kann man nicht öffnen. Die Klimaanlage lässt sich aber sehr gut regulieren. Ausgestattet sind die Zimmer mit dem ganz aktuellen Ibis-Design. Dazu gehört neben den Wandverkleidungen auch das megabequeme Sweet Bed by Ibis.

Ibis Wroclaw CentrumEin Schreibtisch ist ebenso vorhanden und steht direkt am Fenster. Wer Steckdosen benötigt, findet auf dem Schreibtisch einen Steckdosenwürfel mit drei normalen runden Steckdosen und zwei USB-Steckdosen. Außerdem gibt es neben dem Bett noch eine freie Steckdose, also ausreichend Möglichkeiten um alle möglichen Geräte zu laden.

Ibis Wroclaw Centrum

Ibis Wroclaw CentrumDas Badezimmer ist recht groß und mit einer geräumigen Dusche ausgestattet. Da hat man viel Platz und eckt nicht immer irgendwo an. Auch ein Fön ist vorhanden. Die Wandverkleidung im Badezimmer finde ich persönlich recht edel wirkend, nicht so steril wie in den meisten Bädern. Da haben sich die Designer etwas schönes einfallen lassen.

Ibis Wroclaw Centrum

Ibis Wroclaw CentrumDas Frühstücksrestaurant befindet sich im Erdgeschoß und es bietet eines der besten Frühstücksangebote, die ich jemals in einem Ibis erlebt habe. Neben Wurst, Käse und Marmelade, gibt es auch Würstchen, Rührei und Crepes. Außerdem mehrere Sorten Fruchtsäfte sowie aromatisiertes Mineralwasser in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Ibis Wroclaw CentrumZwei Kaffeeautomaten versorgen den Hotelgast mit ausreichend Heißgetränken. Außerdem gab es bei meinem Besuch diverse Desserts, frisches Obst, verschiedene Salate und Charlotka (polnischer Apfelkuchen). Alles war sehr nett angerichtet und das modern gestaltete Frühstücksrestaurant ließ den Aufenthalt hier sehr angenehm ausfallen.

Ibis Wroclaw Centrum

Auch das Personal war zu jeder Zeit freundlich und räumte schmutziges Geschirr ruckzuck ab.

Für zwei Nächte inklusive Frühstück hatte ich übrigens knapp 84 € bezahlt, allerdings geht das häufig auch noch billiger und dann würde man für so einen Wochenendaufenthalt auch mal 20 € weniger auf den Tisch legen müssen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis im Ibis Wroclaw Centrum ist von daher also absolut top.

Achja, etwas zu nörgeln muß sein: an der Hotelbar gibt es außer Bier keine alkoholischen Getränke. Da geht man dann lieber nach nebenan in die gut gefüllte Hotelbar vom Schwesterhotel Novotel.

Hotel „The George“ in Hamburg St. Georg

Auf Einladung der comdirect Bank war ich zu einer Veranstaltung in Quickborn. Da die Veranstaltung erst abends endete, hatte man mir ein Zimmer im Hotel „The George“ in Hamburg St. Georg reserviert.

Das Hotel befindet sich ca. einen Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt, in 10-15 Minuten ist man da also gemütlich hingelaufen.

Das „The George“ wirbt mit 4 Sternen und einer Einrichtung im britischen Stil. Letzteres kann man mögen, muß man aber nicht. Mich hat es jetzt nicht zu überwältigenden Freudenbekundungen verführt, aber ist halt Geschmackssache.

Für mich war ein Standardzimmer im vierten Stock (Nummer 426) reserviert. Das Zimmer soll laut Webseite ca. 21 qm bemessen, ich würde es aber durchaus als kleiner einschätzen, eher so auf Niveau eines Ibis-Zimmers mit ca. 16 qm. Habe aber nicht nachgemessen.

Hotel "The George" in Hamburg

Die Zimmerausstattung hat alles was man so braucht: Bett, Schrank, Schreibtisch, Fernseher, Radio, kostenloses WLAN, Bad mit Dusche, Minibar. Der Teppichboden im Zimmer ist recht flauschig, war wirklich angenehm. Die dunkelrot-schwarze Tapete ist sicher nicht jedermanns Ding und lässt das Zimmer dunkler als nötig wirken.

Am Schreibtisch stand nur ein Hocker ohne Lehne. Es gab noch einen separat stehenden Stuhl, der war aber eher ein zu klein geratener Schaukelstuhl. Beides also eher ungeeignet, wenn man am Schreibtisch sitzend noch eine Weile arbeiten möchte. Steckdosen gibt es nur zwei, die vernünftig nutzbar sind. Die sind hinter dem Schreibtisch angebracht. Allerdings sind sie so tief angebracht, daß man den Schreibtisch etwas vorziehen muß, wenn man einen der dickeren Stecker reinziehen soll. Gut gedacht ist also mal wieder nicht gut gemacht. Am Bett ist keine freie Steckdose vorhanden.

Hotel "The George" in HamburgDas Bett war recht groß und hatte eine durchgehende Matratze. Doch damit hört die positive Berichterstattung zum wichtigsten Utensil eines Hotelzimmers auch bereits auf. Die Matratze war derart weich, daß ein vernünftiges Schlafen darin nicht möglich war. Bin daher samt Decke und Kopfkissen auf den Fußboden umgezogen. Das war deutlich angenehmer zu liegen und ist in dem Fall auch gesünder für den Rücken gewesen.

Ganz ehrlich: so ein schlechtes Bett hatte ich schon lange nicht mehr in einem Hotelzimmer erlebt. Das ist absolut nicht eines 4-Sterne-Hotels würdig.

Positiv anzumerken sind die bodenlangen Fenstervorhänge, mit denen man das Zimmer wirklich stockdunkel bekommt.

Hotel "The George" in HamburgDas Badezimmer war in schwarzen Fliesen gehalten. Das mag auf den ersten Blick edel wirken, aber nur dann. Schnell sieht man dort Wasserflecken oder wo die Putzfrau mit dem Lappen über die Wandfliesen gewischt hat. Der an der Trockenbauwand gegenüber der Toilette angebrachte Heizkörper zeigte übrigens Wirkung: man sah einen breiten Riss in der Trockenbauwand. So etwas sollte eigentlich nicht vorkommen.

Die Hotelbar kannte ich bereits vorher. Statt eines Cocktails, die ich für etwas überteuert halte, hatte ich dieses Mal einen Sauvignon Blanc probiert. Der war trinkbar, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen. Da kenne ich bedeutend bessere Weine. Der zum Abendessen servierte Weißwein, irgendwas aus Italien, war dagegen so geschmacklos, daß ich dankend auf ein weiteres Glas davon verzichtete.

Hotel "The George" in Hamburg

Das Frühstück schlägt im Hotel „The George“ mit 19,50 € pro Person zu buche. Es ist zwar wirklich gut, aber nicht so außergewöhnlich, daß es den aufgerufenen Preis wirklich wert wäre. Dann lieber paar Meter weiter gemütlich in einem der zahlreichen Cafés frühstücken, da dürfte man mehr Freude dran haben.

Fazit: im Hotel „The George“ erwartet einen mehr Schein als Sein. Wenn man dann noch weiß, daß die Zimmer dort laut Webseite bei 150 € je Nacht losgehen, sollte man eigentlich etwas besseres erwarten dürfen. In der Preisklasse dürfte es auch in Hamburg bedeutend bessere Hotelzimmer geben.

Suite im Mercure Warszawa Centrum

Beim letzten Besuch in Warszawa war ich gleich mal in zwei Hotels hintereinander. Im Mercure Warszawa Centrum war ich nur eine Nacht. Anstelle des gebuchten Standardzimmers hatte man mir aber eine Suite bereitgestellt, was meinem LeClub Accorhotels Platinum-Status zu verdanken war.

Die Suite liegt am Ende des Ganges, ist also eine Ecksuite. Sie besteht aus einem kleinen Vorraum, dem Arbeitszimmer mit Schreibtisch, einem Bad mit Badewanne, dem Schlafzimmer und einem kleinen Eckerker.

Die Suite ist, wie alle Zimmer hier im Hotel, klimatisiert. Das heißt auch, daß sich die Fenster nur einen Spalt öffnen lassen, aber nicht komplett.

Mercure Warszawa CentrumIm Vorraum befinden sich ein Spiegel und ein Schrank, sowie eine Tür ins Badezimmer und eine ins Arbeitszimmer. Das Arbeitszimmer ist, wie auch der Vorraum, mit Mobiliar aus den 90ern ausgestattet, wirkt also nicht wirklich modern. Dafür ist alles in einem recht gepflegten Zustand. Diesbezüglich gibt es nichts auszusetzen. Der Ledersessel mit grünlichem Lederbezug wirkt wohl ebenfalls etwas aus der Zeit gefallen, ist aber recht bequem. Eine Kaffeemaschine findet sich ebenfalls im Arbeitszimmer, sodaß man hier sogleich entsprechend versorgt ist. Was aber leider fehlt sind Steckdosen. Ich konnte dort im Zimmer keine freie Steckdose finden, die man sinnvoll z.B. für den Laptop hätte am Schreibtisch nutzen können.

Anders bei dem Schreibtisch an der Wand im Schlafzimmer. Da fanden sich dann auch freie Steckdosen. Außerdem gabs hier einen Fernseher. Das hier stehende Bett ist sehr bequem. Da schläft man sehr gut drin. Die Fenster lassen sich gut verdunkeln, sodaß einen auch kein Lichteinfall von außen stört.

Mercure Warszawa Centrum

Mercure Warszawa CentrumDas Badezimmer ist mit Badewanne, Toilette und Waschbecken ausgestattet. Von kann vom Vorraum und vom Schlafzimmer aus direkt ins Badezimmer gehen. Die Badewanne ist recht groß, da hat man gut Platz drinnen. Negativ fiel mir hier nur der Textilduschvorhang auf. Sowas ist absolut nicht mehr zeitgemäß. Ich habe da auch eine persönliche Abneigung gegen.

Das Frühstück hatte mich bereits bei meinem ersten Besuch in 2014 sehr begeistert und tat es dieses Mal wieder. In einer Live-Cooking-Küche wurden Pancakes frisch zubereitet. Auch sonst gab es alles was für ein ausgiebiges Hotelfrühstück nötig ist: Brot, Brötchen, Croissants, Marmeladen, Honig, Müsli, Kuchen, Wurst, Quark, Joghurt, Fisch, Salate, Fruchtsäfte und natürlich Kaffee und Tee. Und vermutlich habe ich noch was vergessen. Der Frühstücksraum befindet sich im 1. Obergeschoss und ist recht groß. Da findet man immer einen Platz. Das Personal ist fix und legt ständig am Büfett nach.

Mercure Warszawa CentrumAuch sonst kann man über das Personal nichts negatives sagen. Und auch die angeschlossene Weinbar „Winestone“ ist sehr chic und bietet eine schöne Weinauswahl. Für Weißweinliebhaber empfehle ich den Sauvignon Blanc Silver Lake.

Auf jeden Fall ein sehr schönes Hotel mit Toplage nahe dem Bahnhof Warszawa Centralna. Allerdings kommt es was die Zimmerausstattung angeht nicht ganz an das Mercure Warszawa Grand ran. Zumindest das Mobilar in den Suiten sollte mal auf einen aktuellen Stand gebracht werden.

Achja, WLAN ist natürlich im ganzen Haus kostenlos verfügbar.

Junior Suite im Mercure Warszawa Grand

Das Mercure Warszawa Grand hatte ich 2015 bereits einmal vorgestellt. Nun war ich noch einmal dort. Ich hatte einen Superior Room gebucht. Doch als ich ankam hielt man für mich, auf Grund meines Le Club Accorhotels Platinum Status, ein Upgrade in eine Junior Suite („Appartment“ genannt) bereit.

VIP-TreatmentDie Zimmer sind riesige Eckzimmer, die sich in den Etagen 7 bis 9 befinden und zur Hauptstraße raus gehen. Wie auch schon im Privilegzimmer ist hier rot die Hauptfarbe. Das passt stilistisch perfekt zusammen, die gesamte Einrichtung harmoniert perfekt. Alles wirkt sehr modern und der Name „Grand Hotel“ passt hier optimal dazu, so wie er auch außen am Vorbau zum Eingang angeschrieben ist.

Und auch gerade die Ausstattung des Zimmers hat es in sich.

Kommt man zur Tür rein, ist gleich rechts die separate Toilette. Ich mag es ja, wenn Toilette und Bad getrennt sind. Gleich daneben ist ein Schrank in dem sich die Minibar, eine Nespresso-Kaffeemaschine und ein Safe befinden.

Links geht es stattdessen ins große Bad. Da befindet sich dann gleich wieder links eine geräumige Dusche mit Glaswand, sodaß man aus der Dusche heraus auf den im Badbereich angebrachten Fernseher gucken kann.

Ein breites Waschbecken mit einem riesigen Spiegel ergänzt das Badezimmer. Doch damit nicht genug. Direkt hinter der Wand mit dem Spiegel, geht der Badezimmerbereich noch weiter. Dort befindet sich eine Badewanne, von der aus man auch auf den Fernseher schauen kann, wenn man sich entsprechend richtig rum reinsetzt. Und gleich neben der Badewanne, von der aus man aus dem Fenster nach draußen über die Stadt schauen kann, steht noch eine gemütliche Liege. Das ist so mit der umfangreichste Badbereich in einem Hotel, den ich jemals zu Gesicht bekam.

Badbereich

Von dort aus kommt man dann direkt in den Schlaf- und Wohnbereich, wo man zuerst gleich das Bett vor sich hat. Direkt vor dem Bett steht ein weiterer Fernseher. Für die Fernsehfreaks gleich die Anmerkung: es gibt nur einen deutschen TV-Sender dort im Speicher und das ist RTL.

Schlafbereich

Geht man ein Stück weiter, kommt man an einen Schreibtisch mit Stuhl. Da ist auch mit der einzige Bereich des Zimmers, wo mal direkt vor einem kein Fenster ist. Und nun noch einmal um die Ecke und schon ist man in einem Bereich, wo sich ein wirklich riesiger Kleiderschrank befindet. Da bekommt man auch mal locker die Sachen für zwei Wochen oder so unter.

Die Junior Suite ist natürlich klimatisiert und die Klimaanlage funktioniert wirklich einwandfrei. Sie ist aber an den Slot der Hotelkeycard geknüpft. Da hängt auch das Licht mit dran, aber NICHT die Steckdosen. Man kann also in Abwesenheit die Geräte aufladen, ohne daß die Keycard im Slot neben der Tür stecken muß.

Gerade wenn es draußen richtig heiß ist, braucht man sich trotz der vielen Fenster keine Sorgen zu machen, daß die Zimmer total überhitzt sind. Das Personal zieht die bis zum Boden reichenden Vorhänge immer komplett zu, dadurch ist die Junior Suite abgedunkelt und wohltemperiert.

Wie in allen Accor-Hotels gibt es auch hier kostenloses WLAN und das ist schnell und stabil zugleich. Zum Frühstück und der Weinbar „Winestone“ hatte ich letztes Jahr schon etwas geschrieben, mein positives Urteil dazu bleibt uneingeschränkt bestehen.

Alles in allem hat das Mercure Warszawa Grand ein absolut gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wohl eines der besten in ganz Warschau. Da kann man eigentlich nichts falsch machen, wenn man sich für das Hotel entscheidet.