Billig übernachten in Leipzig: A&O Hostel Leipzig Hauptbahnhof

Ein Konzert in Leipzig führte dazu, mal wieder in der Messestadt zu übernachten. Da die Hotelpreise zu dem Termin recht hoch waren, wurde bereits recht weit im Voraus ein Doppelzimmer im A&O Hostel Leipzig Hauptbahnhof gebucht.

A&O Hostel Leipzig Hauptbahnhof

Das A&O befindet sich ca. 100 Meter vom Hauptbahnhof entfernt. Am besten verlässt man den Hauptbahnhof durch den Osteingang. Unmittelbar gegenüber des A&O befindet sich zudem der Fernbusterminal, sodaß auch Fernbusreisende sehr kurze Wege haben. Das große Gebäude ist nicht zu verfehlen und ein architektonisches Schmuckstück aus vergangenen Zeiten.

A&O Hostel Leipzig Hauptbahnhof

Daran schließt auch die Lobby an, die mit den hohen Decken und den Kronleuchtern ebenfalls einen mondänen Eindruck hinterlässt.

Die Zimmer im A&O Hostel Leipzig Hauptbahnhof

Gebucht hatte ich ein Doppelzimmer. Das befand sich im 3. Stock und ging nach hinten raus. Letzteres ist durchaus vorteilhaft, da das Haus an einer viel befahrenen Straße liegt. Die Zimmer sind recht einfach ausgestattet, doch wer wie ich einfach nur etwas sucht, wo man sein müdes Haupt zur Ruhe betten kann, wird sich daran nicht stören.

A&O Hostel Leipzig Hauptbahnhof

A&O Hostel Leipzig HauptbahnhofAusgestattet ist das Zimmer mit einem sehr bequemen Bett, dessen Matratze schön hart war. Da lässt es sich sehr gut drin schlafen. Ein kleiner Holztisch und zwei Holzstühle ergänzen die Ausstattung. Ein kleine Garderobe ist im Eingangsbereich ebenso vorhanden. Neben dem Bett befinden sich zwei kleine Nachttische. Dahinter sind auch Steckdosen zu finden, einfach mal etwas bücken. Ansonsten sind am Tisch auch Steckdosen zu finden. Die Zimmer sind nicht klimatisiert, die Fenster lassen sich öffnen. Die blauen Vorhänge sorgen sehr gut dafür, daß von außen kein Licht ins Zimmer fällt.

Das Badezimmer ist sehr klein, für eine einzelne Person aber ausreichend. Die dort integrierte Dusche ist nicht barrierefrei gestaltet, eine größere Stufe ist zu überwinden. Allerdings dürfte das A&O Hostel Leipzig Hauptbahnhof auch eher weniger eine Zielgruppe ansprechen, für die Barrierefreiheit wichtig ist.

Das Frühstück im A&O Hostel Leipzig Hauptbahnhof

Das Frühstück wird im Kellergeschoss serviert. Der fensterlose Raum ist recht groß, allerdings ist der angrenzende Raum wo das Büffet aufgebaut ist sehr beengt. Die Auswahl dort ist recht klein gehalten und man merkt, daß es dabei sehr darum ging die Kosten gering zu halten, was die Auswahl der Produkte angeht. Der angebotene Kaffee ist von Nescafé und fällt in die Kategorie ungenießbar. Zwar kostet das Frühstück nur 7 € pro Person, allerdings sollte man dann lieber ein paar Euro drauf legen und dann besser in der Leipziger Innenstadt frühstücken.

Allgemeines zum A&O Hostel Leipzig Hauptbahnhof

A&O Hostel Leipzig HauptbahnhofIm gesamten Haus ist WLAN kostenfrei verfügbar. Das funktioniert auch sehr gut. Während ich einen Blogbeitrag schrieb, lief im Hintergrund Youtube ruckelfrei mit. Im Erdgeschoss befindet sich die Hotelbar, die sehr faire Preise hat. Außerdem stehen da zwei Automaten mit Getränken. An den Automaten kann man auch kontaktlos mit Visa und Mastercard bezahlen, also braucht man nicht zwingend Kleingeld. Wichtig noch: an der Hotelbar wie auch an der Rezeption kann man mit Karte zahlen, allerdings wird American Express nicht akzeptiert.

Fazit zum A&O Hostel Leipzig Hauptbahnhof

Wer wenig Ansprüche hat und nur etwas zum Schlafen sucht, bekommt ein sehr zentral gelegenes Haus zu einem fairen Preis. Das Frühstück sollte man eher meiden und American Express-Kartenbesitzer lieber eine weitere Karte zum Bezahlen dabei haben.

Der Alstom Coradia LINT 41 für Abellio Rail Mitteldeutschland

Der Fahrplanwechsel 2018/2019 bringt einen Betreiberwechsel für das Dieselnetz Sachsen-Anhalt mit sich. Während dort bisher DB Regio Südost und Transdev die Verkehrsleistungen erbrachten, wird die in Zukunft Aufgabe von Abellio Rail Mitteldeutschland und der Hanseatischen Eisenbahn sein.

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Abellio Rail Mitteldeutschland befährt nun folgende Dieselstrecken in Sachsen-Anhalt:

Expresslinien 11/21/31 Magdeburg – Halberstadt – Thale/Blankenburg/Goslar mit Zugpaar am Wochenende von und nach Berlin
Expresslinien 4/24 Halle (Saale) – Halberstadt – Goslar
Regionallinie 43 Magdeburg – Oschersleben
Regionallinie 35 Stendal – Wolfsburg
Regionallinie 36 Magdeburg – Wolfsburg
Expresslinie 6 Magdeburg – Wolfsburg
Regionallinie 41 Magdeburg – Güsten – Aschersleben
Regionallinie 50 Dessau – Güsten – Aschersleben
Regionallinie 47 Halle (Saale) – Könnern – Bernburg
Expresslinie 10 Magdeburg – Sangerhausen – Erfurt
Regionallinie 77 Naumburg (Saale) – Nebra – Wangen

Für diese Strecken wurde 54 Triebzüge vom Typ Coradia LINT 41 beschafft. Von diesen 54 Triebzügen sollen in einem ersten Schritt drei Fahrzeuge eine zusätzliche Batterie erhalten, die über beim Bremsvorgang rückgespeiste Energie geladen werden soll. Damit soll ein teilweiser Batteriebetrieb möglich sein. Mittelfristig sollen so alle 54 Triebzüge umgerüstet werden. Die Dieseleinsparnis soll bei ca. 25 % liegen.

Die Fahrzeuge verfügen über 110 Sitzplätze (1. und 2. Klasse) sowie 120 Stehplätze. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h, die für die befahrenen Strecken vollkommen ausreichend ist.

Die 1. Klasse im Alstom Coradia Lint 41

1648 423 ABMRDer 1.Klasse-Bereich befindet sich direkt hinter einem der beiden Führerstände und umfasst 6 Sitzplätze. Erfahrungsgemäß ist das für das Einsatzgebiet der Triebwagen vollkommen ausreichend. Auf jeder Seite befinden sich ein Doppelsitz und ein Einzelsitz, dazu ein rech großer Holztisch, dessen Furnier einen edlen Eindruck hinterlässt. Steckdosen (normale und USB-Steckdosen) sind außerdem vorhanden, lediglich Abstellplätze für Koffer fehlen. Doch da das 1.Klasse-Abteil in der Regel eh leer ist, lässt sich das verschmerzen. Zu beachten ist, daß das 1. Klasse-Abteil nicht barrierefrei erreichbar ist, doch auch das dürfte kein Drama sein.

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Die 2. Klasse im Alstom Coradia Lint 41

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104 der 110 Sitzplätze gehören zur 2. Klasse. In dem Wagenteil, wo sich die 1. Klasse befindet, ist nur ein kleiner Teil der 2. Klasse-Sitzplätze zu finden, da sich hier auch noch der Fahrkartenautomat und die behindertengerechte Toilette befinden. Auch ein Gepäckrack hat man dort noch untergebracht.

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In dem anderen Wagenteil ist der Großteil der Sitzplätze zu finden, viele davon als Vierer-Sitzgruppe angeordnet und mit kleinen Tischen versehen.
1648 423 ABMRDie Ablageflächen oberhalb der Sitze sind von der Höhe her zumindest für Koffer nicht wirklich geeignet. Dafür dürfte das Gepäckrack Abhilfe schaffen und auch unter den Sitzen ist Platz für Gepäck. Im barrierefreien Sitzbereich sind die Ablageflächen besser angeordnet und bieten auch ausreichend Platz für größeres Gepäck.

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1648 423 ABMRDirekt hinter dem anderen Führerstand ist eine kleine Lounge mit zwei seitlich angeordneten Sechser-Sitzgruppen. Diesen Bereich betrachte ich persönlich als Highlight des Triebwagens. Dieser Loungebereich wurde in dieser Form, nur doppelt so groß, bereits in den Elektrotriebwagen von Abellio Rail Mitteldeutschland verbaut. Außerdem hat dieser Wagenteil noch einen Mehrzweckbereich, wo bis zu acht Fahrräder Platz finden oder mehrere Kinderwagen.

1648 423 ABMRAuch in der 2. Klasse sind normale Steckdosen und USB-Steckdosen verbaut. Sie sind, ebenso wie in der 1. Klasse, unter den Sitzen zu finden, genau genommen zwischen den beiden nebeneinander liegenden Sitzen.

In beiden Wagenklassen ist ein kostenloses WLAN verfügbar, sodaß man auch bequem im Netz surfen kann, sofern das WLAN selbst irgendein Netz findet mit dem es sich draußen verbinden kann.

Barrierefreiheit im Alstom Coradia Lint 41

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1648 423 ABMRDie Triebwagen verfügen über ausfahrbare Trittstufen. Zudem sind in den Türen Lautsprecher verbaut, die beim Halt auch außen durchsagen wohin der Zug fährt. Innen ist ca. ein Drittel der Sitzplätze in der 2. Klasse stufenfrei erreichbar. Die Toilette ist recht groß und ebenfalls barrierefrei eingerichtet. In den Triebwagen sind auch innen Lautsprecheransagen um die nächste Haltestelle anzusagen und in den Bereichen der Türen sind oben noch Monitore angebracht, die die nächsten Haltestellen anzeigen, inkl. der Ankunftszeit.

Allgemeines zum Alstom Coradia Lint 41

Zu bemängeln gibt es an dem Fahrzeug nicht viel. Allerdings fallen die recht schmalen Armlehnen an den Sitzen auf, die hätten ruhig etwas breiter sein dürfen. Da nehmen sich 1. und 2. Klasse übrigens absolut nichts. Bis auf die schmalen Armlehnen sind auch die Sitze vollkommen okay.

Gerade im Loungebereich in der 2. Klasse, aber auch sonst ist auffällig, daß die Steckdosen schwer zu erkennen sind, da sie auch schwarz sind. Hier wäre es angebracht gewesen helle Steckdosen zu verwenden, die sich vom Umfeld gut abheben. Hätte vermutlich nicht mehr gekostet als die jetzt verbauten schwarzen Steckdosen.

1648 423 ABMRAuch positiv: der Fahrkartenautomat im Zug unterstützt kontaktlose Kartenzahlung, also muß man kein Bargeld mehr dabei haben.

Ansonsten macht das Fahrzeug einen sehr bequemen und modernen Eindruck. Die Geräuschkulisse im Innenraum ist sehr leise, damit sind auch längere Fahrten in dem Fahrzeug keine Qual. Im Vergleich zu den bisher eingesetzten Siemens Desiro Classic von DB Regio Südost ist der neue Lint 41 eine sehr großer Fortschritt.

Lecker essen in Prag: das Restaurant U Kristiána

Essen gehen in Prag, aber wo? Die Auswahl an Restaurants ist schier unendlich. Das U Kristiána liegt etwas abseits der Touristenmeile und kam durch eine persönliche Empfehlung auf meine Liste.

Restaurant U KristianaWie viele andere Restaurants in Prag befindet sich auch das U Kristiána im Kellergeschoss und ist nur über eine Treppe erreichbar. In Prag konnte ich das mehrmals erleben. Heißt natürlich auch, daß solche Restaurants nicht barierrefrei zugänglich sind.

Geht man die Treppe runter, kommt man in ein Restaurant, das aus zwei Räumen besteht. Das freundliche Personal bringt einem dann auch gerne eine Speisekarte in deutsch oder englisch. Man braucht hier also nicht rätseln was da so auf der Karte drauf steht. Die Auswahl ist recht groß und so dürfte vielen die Entscheidung wohl schwer fallen. Groß sind auch die Portionen und es war nicht verkehrt auf eine Vorspeise zu verzichten.

Restaurant U Kristiana

Wer hier übrigens die typischen tschechischen Gulasch-Gerichte auf der Speisekarte sucht, wird wohl enttäuscht werden. Allerdings gibt es jede Menge Fleischgerichte. Vegetarier oder Veganer haben es hier (und allgemein in Tschechien) eher nicht so leicht.

Restaurant U Kristiana

Das Essen kam nach einer kurzen Wartezeit, die vollkommen in Ordnung ging. Währenddessen füllte sich auch das Lokal. Geschmacklich wie auch von der Größe der Portion her gab es absolut nichts auszusetzen. Auch hier war der angebotene Weißwein durchaus trinkbar. Tschechien ist zwar kein klassisches Weinland, aber dennoch finden sich bedeutend bessere Weine auf den Speisekarten als zum Beispiel im Nachbarland Polen.

Was die Speisekarte angeht, so können hier nicht nur die recht günstigen Preise überzeugen, sondern auch die große Vielfalt. Hungrig bleibt hier wirklich niemand. Die Schweinelende vom Grill mit Trockenpflaumen und Bratkartoffeln war absolut Spitze.

Restaurant U Kristiana

Auch positiv zu erwähnen ist, daß hier bereits auf der Speisekarte drauf hingewiesen wird, daß man Visa und Mastercard akzeptiert. Bargeld braucht man hier also auch nicht.

Fazit: wirklich empfehlenswert. Große Auswahl, leckeres Essen, guter Wein, freundliches Personal und gemütlich ist es zudem.

Öffnungszeiten U Kristiana:

täglich von 11 – 23 Uhr

Anschrift U Kristina:

Vltavská 8, Praha 5 – Smíchov

Gut essen in Prag: Restaurant Zlaty Klas

Kulinarisch hat Prag jede Menge zu bieten und so wird man dort auf keinen Fall verhungern. In unmittelbarer Nachbarschaft zum angelo by Vienna House ist das Restaurant Zlaty Klas gelegen, das auf deutsch „Goldene Klasse“ heißt.

Restaurant Zlaty Klas

Das Restaurant befindet sich, wie so viele Restaurants in Prag, im Kellergeschoss. Da hier einige Treppenstufen zu bewältigen sind, ist der Zugang also nicht barrierefrei. Wie gesagt, das trifft auf viele Restaurants in Prag zu.

Restaurant Zlaty Klas

Das Zlaty Klas hat einen großen Gastraum, hinten gibt es noch einen kleineren Raum. Hier ist alles sehr rustikal eingerichtet. Zumindest an den Wochenenden macht es Sinn einen Tisch zu reservieren. Beim Versuch dort an einem Freitag zu Abend zu essen, scheiterte ich daran, daß alle Tische reserviert waren. Am Sonnabend hatte ich dann etwas mehr Glück, aber auch da war ansonsten alles belegt bzw. reserviert.

Die mehrsprachige Speisekarte, auch in deutsch, hilft dabei, daß für Touristen die Bestellung nicht zu einem Rätselraten wird. Das Personal ist freundlich, auch wenn es für selbiges zeitweilig sehr stressig ist.

Restaurant Zlaty Klas

Das Essen, in Deutschland würde man gutbürgerlich dazu sagen, kann auf breiter Front überzeugen. Große Portionen und sehr faire Preise. Auch wenn es recht voll ist, sind die Wartezeiten auf das Essen absolut annehmbar. Auch zwischen mehreren Gängen entstehen da keine riesigen Lücken. Überzeugen konnte auch der angebotene Wein. Sicher nichts was den Feinschmecker zu großartigen Lobeshymnen verführen würde, aber definitiv trinkbar. Tschechien ist da durchaus etwas weiter als Polen in dieser Hinsicht.

Restaurant Zlaty KlasAuch positiv: zum Bezahlen bringt das Personal das Kartenlesegerät gleich von sich aus mit. Kartenzahlung (Mastercard, Visacard, Maestro und VPay) sind hier selbstverständlich möglich und alles andere als unüblich. Im übrigen spricht das Personal auch etwas deutsch und englisch, was auch am Publikum liegt, denn obwohl etwas abseits von den Tourigegenden, sind hier doch auch viele Touristen anzutreffen. Zwei in der Nähe gelegene Hotels tun da entsprechende Wirkung zeigen.

Auf jeden Fall kann man das „Zlaty Klas“ dem Pragreisenden wirklich empfehlen, wenn man typische tschechische Küche bevorzugt.

Designhotel in Prag: angelo by Vienna House Prague

Ein Wochenende lang Prag erkunden, das stand schon länger auf der ToDo-Liste. Und dafür sollte es auch ein schönes Hotel sein. Die Auswahl fiel auf das angelo by Vienna House Prague im Prager Stadtteil Smichov.

angelo by Vienna House Prague

Die Anreise zum Hotel:

Vom Hauptbahnhof Praha hl.n. aus gibt es zwei Möglichkeiten um zum Hotel zu gelangen. Zum einen kann man die Metro nutzen. Man fährt zuerst vom Bahnhof aus mit der Linie 2 eine Station in Richtung Letňany und steigt in Florenc in die Linie B in Richtung Zlicin und fährt bis zur Station Andel. Von dort es sind ca. 150 Meter Fußweg (zweimal links um die Ecke) und man ist im Hotel.

Alternativ geht man vom Bahnhof aus durch den kleinen Park und steigt an der Haltestelle Praha hl.n. (Tram) in die Linie 15 in Richtung Kotlarka und steigt dann auch an der Haltestelle Andel aus.

Die Metro ist trotz Umstieg schneller, bei der Fahrt mit der Straßenbahn sieht man dafür gleich jede Menge von Prag.

Das angelo by Vienna House Prague:

Das angelo by Vienna House Prague ist ca. zehn Jahre alt und wirkt mit dem asiatisch wirkenden Farbkonzept in den Zimmern immer noch sehr modern. Es ist als 4-Sterne-Hotel klassifiziert. Die Zimmer erstrecken sich über sieben Stockwerke, wobei die oberen beiden Stockwerke die Executive Zimmer beherbergen. Da das Hotel an einer belebten Straße liegt, empfiehlt es sich, um ein nach hinten raus gelegenes Zimmer zu bitten. Das ist dann wesentlich ruhiger.

Die Zimmer im angelo by Vienna House Prague:

angelo by Vienna House Prague

angelo by Vienna House PragueDie Zimmer sind recht groß und sehr stylisch eingerichtet. Die Einrichtung hat, auch von der farblichen Gestaltung her, einen asiatischen Touch. Die Ausstattung umfasst ein bequemes Bett, in meinem Fall zwei Einzelbetten, einen Schreibtisch sowie einen Kleiderschrank. Darin ist ausreichend Platz seine Sachen zu verstauen. Am Schreibtisch befinden sich zwei Steckdosen, die einzigen, die vernünftig angebracht sind. Am Bett befinden sich noch Steckdosen unterhalb des Nachttisches, also sehr suboptimal angebracht. WLAN ist im Zimmer, wie im gesamten Hotel, kostenfrei verfügbar. Ein Passwort ist dafür nicht nötig. Die Fenster lassen sich lediglich anklappen. Dafür sorgen die gelben und roten Vorhänge dafür, daß es im Zimmer schön dunkel ist und man gut durchschlafen kann.

angelo by Vienna House PragueVorhanden ist zudem eine kostenpflichtige Minibar, desweiteren ein Wasserkocher, sowie Teebeutel und Instantkaffee. Neben dem üblichen Fernseher ist hier außerdem, und das hab ich bisher noch nirgends erlebt, ein DVD-Player vorhanden. Der Stecker des DVD-Players war zwar nicht in der Steckdose, aber das dürfte nichts sein, was einen davon abhalten sollte darüber eine DVD zu gucken.

angelo by Vienna House PragueAuch sehr selten in Hotels, hier aber anzutreffen, daß in den Zimmern zahlreiche Fotos hängen. Also richtige Fotos in Bilderrahmen eingerahmt und aufgehängt, nicht irgendwie als Fototapete oder so. Das lässt das Zimmer so richtig gemütlich erscheinen und hebt sich wohlwollend von der Einheitsausstattung manch anderer Hotels ab.

Das Badezimmer ist mit einer Dusche ausgestattet, die recht viel Platz bietet. Auch sonst ist das Badezimmer von einer angenehmen Größe, da bekommt man keine Platzangst.

Das Frühstück im angelo by Vienna House Prague:

angelo by Vienna House Prague

angelo by Vienna House PragueIm Erdgeschoss befindet sich das Sunlight Restaurant, in dem das Frühstück serviert wird. Das Büffet enthält alles, was das Herz begehrt und ist auch sehr attraktiv aufgebaut. Nur könnte ruhig ein weiterer Kaffeeautomat aufgestellt werden, der eine ist immer sehr begehrt und sorgt manchmal für Wartezeiten. Positiv ist anzumerken, daß es auch verschiedene lokale Produkte gibt und der angebotene Honig von hoteleigenen Bienen produziert wird. Dies ist übrigens ein Trend, den immer mehr Hotels mitmachen. Gerade da Bienen eh sehr gefährdet sind, ist dies positiv hervorzuheben.

Allgemeines zum angelo by Vienna House Prague

angelo by Vienna House Prague

Im Erdgeschoss, in der Hotellobby, befindet sich auch die chic gestaltete Hotelbar. Zum Verkosten der dort angebotenen Spirituosen blieb leider keine Zeit, zumal die Hotelbar abends auch immer sehr gut besucht war und ein dementsprechender Lautstärkepegel eher wenig Gemütlichkeit aufkommen ließ. Dagegen ist das sehr freundliche Personal hervorzuheben. Das Zimmer konnte bereits gegen 12 Uhr bezogen werden, obwohl der Check-In eigentlich erst ab 15 Uhr ist. Auch war es problemlos möglich den Koffer nach dem Check-Out noch im Hotel zu lassen. Den Check-Out hätte man übrigens auch online über eine Webseite machen können, die erreichbar ist, wenn man im Hotel-WLAN eingeloggt ist. Preislich ist das angelo by Vienna House auch fast unschlagbar. Für die zwei Nächte inklusive Frühstück wurden 96 € fällig, gebucht über zenhotels. Wenn man ein wenig mit den Terminen flexibel ist und die Preise bei verschiedenen Buchungsplattformen vergleicht, lassen sich hier fast immer sehr attraktive Preise finden. Von daher ist das angelo by Vienna House ein echter Preis-Leistungs-Tipp: sehr viel Hotel für sehr wenig Geld.