4 Sterne-Hotel in Frankfurt: Novotel Frankfurt City

Anläßlich meines Besuchs beim Barcamp Rhein-Main in Frankfurt, habe ich für zwei Nächte das Novotel Frankfurt City ausprobiert. Das Hotel befindet sich nahe der Messe Frankfurt, für Messegäste also ideal gelegen und mit den Straßenbahnlinien 16 und 17 recht gut erreichbar. Trotz der unmittelbar daran vorbeifahrenden S-Bahn hab ich geräuschmäßig nichts mitbekommen. Das Novotel Frankfurt City hatte ich ausgewählt, da ich es im Rahmen des Accor Privat Sale zum halben Preis bekam. Hochwertiges Hotel, kleiner Preis – für mich optimal und mein letzter Aufenthalt in einem Novotel Hotel lag auch bereits wieder knapp ein Jahr zurück.

Novotel Frankfurt City

Ich hatte ein Standardzimmer ohne Frühstück gebucht, bekam allerdings aufgrund meines Platinstaus ein kostenfreies Upgrade in ein Superiorzimmer. Das bedeutete auch die kostenfreie Nutzung der gut gefüllten Minibar, es gab außerdem ein Glas Wasibi-Mix als Geschenk und einen Gutschein für ein Begrüßungsgetränk an der Bar sowie Premium-Wifi kostenlos.

Das Zimmer war mit einem großen Doppelbett sowie einem Sofa ausgestattet. Schreibtisch und Flachbild-TV waren auch vorhanden.

Novotel Frankfurt CitySchön im Bad empfand ich, daß es eine Badewanne mit integrierter Dusche gab. Auch die Badeartikel waren hochwertig und in ausreichender Menge vorhanden.

Für mich immer wichtig Steckdosen. Die gab es an einer Bettseite, aber auch am Schreibtisch fand sich eine freie Steckdose. Für mich ausreichend, ansonsten hab ich auch immer noch eine Verteilersteckdose mit dabei. Auch zur Ausstattung gehörte ein Wasserkocher und Tee und Kaffee dafür.

Novotel Frankfurt CityDas Personal im Hotel war freundlich. Für kinder gibt es in der Hotellobby eine kleine Spielecke. Die Bar war okay, aber irgendwie nicht soooo gemütlich, daß ich länger dort blieb. Ist aber sicher auch Geschmackssache. Zum Frühstück kann ich nichts sagen, denn das habe ich nicht im Hotel eingenommen. Erfahrungsgemäß (siehe Bericht über das Novotel Aachen) ist das Frühstück in den Novotels aber wirklich sehr gut.

Alles in allem ein Hotel mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

Designhotel: prizeotel Hamburg City

Das Barcamp Hamburg sorgte dafür, daß ich mal wieder ein Hotel in Hamburg benötigte und das im Sommer 2014 eröffnete Prizeotel Hamburg City wollte ich mir mal aus nächster Nähe anschauen. Daß man bei Prizeotel Social Media beherrscht, haben sie auf Twitter und Facebook bereits bewiesen. Aber können sie dort auch Hotel?

Um es kurz zu machen: ja, können sie.

Prizeotel Hamburg City

Das Prizeotel ist das zweite Hotel der Gruppe, die derzeit stark expandiert. Es ist ein Designhotel, daß als 2 Sterne Superior-Hotel eingestuft ist. Ca. einen Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt, kann man die Lage durchaus als zentral bezeichnen.

Während das Haus von außen recht bieder daherkommt, erwartet den Hotelgast innen das ganze Gegenteil. Wie sagte jemand kürzlich zu mir: „Wenn du da drin bist, denkst du, du bist auf LSD.“ Jetzt nehme ich zwar kein LSD, aber ich kann die Meinung gut verstehen. Die grellen Farben der Inneneinrichtung, das designmäßig teils etwas ausgefallene Mobiliar in der Hotellobby – das ist sicher nicht jedermanns Geschmack und vielleicht auch etwas gewöhnungsbedürftig. Mir persönlich hat es gefallen, allerdings wäre es mir dauerhaft auch zu viel. Als Abwechslung zum sonstigen Hoteldesign, ist das aber mal wirklich was anderes für die Augen.

Um ins Zimmer zu gelangen, nutzt man den Fahrstuhl, der nur mit Zimmerchipkarte funktioniert. Ich hatte da aber mehrmals Probleme mit, irgendwann ging es aber immer.

Prizeotel Hamburg City

Die 16 qm großen Zimmer sind funktionell eingerichtet: Doppelbett, kleiner Schreibtisch, ein Stuhl, Garderobe, Fernseher und dazu ein Bad mit ebenerdiger Dusche. Auch hier setzt sich die Designausstattung fort. Interessant auch die Lampe auf dem Schreibtisch, wo ein Radio drin integriert ist.

Unter dem Bett befindet sich eine Ablagefläche für Koffer und Taschen, wo ich meinen Koffer unsichtbar verstauen konnte. Genervt hat mich hier auch wieder die Zimmerchipkartenzwang um den Strom einzuschalten, hatte mir aber beim Checkin gleich eine zweite Karte geben lassen. Ob das wirklich so viel Strom spart weiß ich nicht, aber vielleicht hat da ja irgendein Hotelier mal Vergleichszahlen für mich.

Prizeotel Hamburg CityAuf dem blauen Waschbecken im Badezimmer fiel mir auf, daß sich dort sehr schnell unansehnliche Wasserflecken bilden. Obs an der Farbe oder dem Material des Waschbeckens liegt, weiß ich nicht. Sah aber jedenfalls nicht so toll aus.

Am Bett hat mich lediglich gestört, daß es zwei getrennte Matratzen hatte und keine durchgehende Matratze. Die Matratze war aber schön hart, ich habe richtig gut in dem Bett geschlafen. Was viele auch freuen wird: zumindest bei mir in der ersten Etage ließen sich auch die Fenster in den Zimmern richtig öffnen.

Prizeotel Hamburg CityDas Frühstück wird im Erdgeschoss, direkt neben der Rezeption eingenommen. Der Frühstücksbereich ist sehr groß und hell eingerichtet. Das Büffett ist von allen Seiten zugänglich und lässt fast keine Wünsche offen. Was mir persönlich gefehlt hat waren Rührei und Schinken. Ansonsten gab es Wurst, Käse, Marmelade, Joghurt, Müsli, Brot, Brötchen Croissants und sogar Negerküsse. Kaffee gibt es aus einem Vollautomaten mit Touchpad, der diverse Kaffeespezialitäten im Angebot hat. Der Kaffee hat auch sehr gut geschmeckt.

Prizeotel Hamburg CityAllerdings haben mich noch drei Dinge beim Frühstück, neben dem fehlenden Rührei, gestört: zum einen fand ich Musik nicht so wirklich berauschend, mit der der Frühstücksraum beschallt wurde, zum anderen war es sogar mir eindeutig zu kalt dort unten. Der Raum könnte durchaus 3-4 Grad wärmer sein und ich glaube nicht nur ich fror dort etwas. Außerdem gabs die Marmelade in kleinen 30 Gramm-Gläsern. Das mag auf dem Büfett wirklich toll aussehen, aber ist unnötiger Müll in meinen Augen. Dann lieber große Gläser und dazu die kleinen Glasschalen oder gar die Waffeln als Marmeladenschälchen. Schont beides die Umwelt.

Das Personal war durchweg freundlich. Was mir auffiel war, daß ich beim Checkin gleich geduzt wurde. Ob man mich für so jung hielt oder ob das dort Standard ist, weiß ich aber nicht.

Prizeotel Hamburg City

Was hat mich der Spaß gekostet?

59 € für das Zimmer + 10 € für das Frühstück. WLAN, sehr stabil übrigens, war kostenlos inklusive. Wer direkt über die Prizeotel-Webseite oder deren Telefonhotline bucht, bekommt zudem eine Flasche Wasser gratis.

Fazit: bis auf ein paar kleine Kritikpunkte war ich also recht zufrieden. Wiederholungsgefahr besteht da durchaus, vielleicht mal ab Spätsommer 2015 im bis dahin eröffneten neuen Prizeotel Hannover.

3 Sterne-Hotel in Berlin: Ibis Styles an der Oper

Das Communitycamp in Berlin sorgte dafür, daß ich mal wieder in Berlin übernachtete. Da es bei Accor gerade einen Privat Sale mit 2 Nächten zum Preis von einer Nacht gab, schlug ich da zu und buchte das recht nahe am Veranstaltungsort gelegene Ibis Styles an der Oper.

Ibis Styles Berlin an der Oper

Das 3 Sterne-Hotel im Westteil von Berlin ist recht gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Direkt gegenüber des Hotels befindet sich der Zugang zur U-Bahn-Station Deutsche Oper (Linie U2), über die man nach zwei Stationen den Bahnhof Zoo erreicht und somit eine direkte Anbindung an die Berliner S-Bahn hat. In die andere Richtung sind es drei Stationen und man ist am Zentralen Omnibusbahnhof und an der Messe.

Das Ibis Styles an der Oper hat mehrere Zimmerkategorien. Ich hatte erst ein All Comfort Twin (2 Einzelbetten, Zimmer raus zur Straße) gebucht, bekam aber letztlich ein All Comfort Plus (französisches Bett, Zimmer nach hinten raus = ruhiger).

Ibis Styles Berlin an der OperDas Konzept der Ibis Styles Hotel beinhaltet, daß Frühstück und WLAN kostenlos inklusive sind. So natürlich auch hier im Ibis Styles in Berlin. Für das WLAN bekommt man am Empfang auf Nachfrage den Zugangscode. Das WLAN selbst ist unterschiedlich gut. Tagsüber war es am Anreisetag okay, abends gar nicht zu gebrauchen. Am zweiten Abend war es wieder recht fix.

Das Zimmer selbst war vollkommen okay: großes französisches Bett, Schreibtisch, Flachbildfernseher, Kleiderschrank mit Safe, Sessel. Das Bad war mit einer Dusche ausgestattet, die allerdings nicht ebenerdig war. Für Personen, die auf ein barrierefreies Bad angewiesen sind, also eher nicht geeignet.

Das Bett selbst, für die meisten wohl das Wichtigste an einem Hotelzimmer, war sehr bequem. Die Matratze recht fest, die Kissen angenehm. So kann man sehr gut schlafen.

Ibis Styles Berlin an der OperWie schon weiter oben geschrieben ist bei den Ibis Styles Hotels grundsätzlich das Frühstück kostenlos inclusive. Das habe ich natürlich auch ausgenutzt. Da ich wusste, daß das Hotel ausgebucht war, war ich schon recht früh am Frühstücksbüffett und so war es dort noch recht leer.

Das Frühstücksbüffett konnte sich wirklich sehen lassen: mehrere Sorten Brötchen, Croissants, Bagels, Brot. Dazu Rührei, gekochte Eier, Bacon, drei Sorten Marmelade, Wurst, Käse, Joghurt, Obstsalat, Smoothies, Fruchtsäfte, Mineralwasser und natürlich Tee und Kaffee. Man wurde also mehr als satt. Da ich am zweiten Morgen danach gleich abreisen wollte und mir keinen Streß machte, hab ich so eine gute Dreiviertelstunde mit dem Frühstück verbracht. Was ich alles gegessen habe, verrate ich lieber nicht.

Ibis Styles Berlin an der Oper

Das Personal mit dem ich zu tun hatte, war jederzeit freundlich. Auch da lässt sich nichts negatives drüber sagen.

Alles in allem hat mich das Konzept des Ibis Styles überzeugt. Spätestens im Dezember werde ich mir ein weiteres Ibis Styles Hotel anschauen und bin schon gespannt was mich designmäßig dort erwartet, denn jedes der Ibis Styles Hotels hat ein individuelles Zimmerdesign.

Ibis Styles Berlin an der Oper

Gezahlt habe ich im Ibis Styles an der Oper für die zwei Nächte genau 73 € im Rahmen des Private Sale von Accor. Ein absolut fairer Preis, da kann man nicht meckern.

Günstig schlafen in Halle: Ibis Budget Halle Peißen

Mehrere Veranstaltungen im Raum Halle/Leipzig sorgten dafür, daß ich mir dort in der Gegend ein Hotel suchte. Da ich wirklich nur wenige Stunden zum Schlafen dort sein würde, war die einzige Präferenz: möglichst billig.

So entschloß ich mich das Ibis Budget Halle Peißen, nahe der Autobahn A14 zu buchen. 29 € pro Nacht (zweite Person würde 5 € mehr kosten) sowie 6,90 € für das Frühstück waren das Argument für die Wahl des Hotels.

Ibis budget Halle Peißen

Ibis Budget ist die Low Budget-Hotelmarke des Accorkonzerns. Die Zimmer sind allesamt als Familienzimmer mit einem Doppelbett und einem Hochbett ausgeführt. Luxus darf man nicht erwarten. Fernseher, Schreibtisch und ein Stuhl sind vorhanden. Dusche und Toilette sind in einer Kabine untergebracht, das Waschbecken direkt im Zimmer. Trotz der Einfachheit der Ausstattung wirkte nichts davon abgewohnt. Für mich alleine völlig ausreichend, zu dritt würde es da drinnen aber recht eng werden. Allerdings werden die Ibis Budget-Hotels eh nur rein zum schlafen genommen, nicht für längere Aufenthalte.

Ibis budget Halle PeißenAlles war sauber, lediglich ein muffiger Geruch lag im Zimmer, war für mich aber nicht zu identifizieren und verflog auch durch das Lüften nicht. Der Fernseher war ein älteres Modell, für mich aber egal, ich wollte nur schlafen.

Am Eingang standen zudem Automaten für Getränke (heiß, kalt) sowie Süßigkeiten/Snacks. Zimmer sind nach Raucher- und Nichtraucher getrennt, beides ist verfügbar. Das Frühstück gibt es unten neben dem Empfang. Es ist nicht sehr umfangreich, für den Preis von 6,90 € aber vollkommen ausreichend. Brötchen, Toastbrot, Marmelade, Honig, Frischkäse, Wurst, Käse und Müsli sind vorhanden. Satt wird man also auf jeden Fall.

Ibis budget Halle PeißenDas Wichtigste für mich in einem Hotelzimmer: das Bett. Da gabs nun mal gar nichts zu meckern, da habe ich sehr gut drin geschlafen. Die Matratze war recht hart, ideal für mich.

Was mir negativ auffiel: in der Dusche gabs kein Shampoo. Hatte aber selbst welches mit, war also kein Drama. Sollte man aber halt wissen, wenn man sich dort ein Zimmer bucht.

Wer außerhalb der Öffnungszeiten der Rezeption anreist, kann im Eingangsbereich an einem Automaten einchecken , bekommt dann dort Zimmernummer und einen Code um die Zimmertür zu öffnen. Klassische Zimmerschlüssel gibt es dort also nicht, auch keine Steckkarten. Den Code sollte man sich also gut merken oder notieren, sonst könnte man nachts plötzlich ein Problem haben und steht vor verschlossener Tür.

Fazit: kein unbedingtes Highlight. Wer aber nur was sehr günstiges für eine Nacht oder zwei sucht und dort einfach nur zum Schlafen ist, der ist dort gut aufgehoben. Wer etwas mehr Luxus möchte, sollte die nahegelegenen Hotels von Ramada und Mercure ins Auge fassen. Als Urlaubshotel ist das Ibis Budget Halle Peißen sicher nicht geeignet, das möchte es aber auch nicht sein.

Hotel in Bonn: Ibis Bonn

Ein Besuch auf der photokina in Köln stand an und weil aufgrund der Messe die Hotelpreise in Köln in die Höhe schossen, buchte ich stattdessen das Ibis in Bonn.

Ibis Bonn

Das Ibis in Bonn gehört zu den etwas älteren Hotels der Kette, es ist von der Zimmergröße und Aufteilung ähnlich dem in Essen.

Ibis BonnDas heißt auch, daß das Bad eher als kleine Naßzelle bezeichnet werden kann. Eng ist da noch geschmeichelt. Nichts für etwas stabiler gebaute Leute. Insgesamt dürfte das Badezimmer keine drei Quadratmeter groß sein.

Das Zimmer selbst ist mit den üblichen Standards ausgestattet: dem herrlich bequemen Sweet Bed by ibis, einen kleinen Schreibtisch, Stuhl, und einem Flachbild-Fernseher. Ibis-Standard halt. Positiv aufgefallen: die Fenster kann man richtig aufmachen, ist ja bei immer weniger Hotels möglich.

Das Frühstück wird im Erdgeschoss gereicht, wo sich auch eine Hotellobby befindet, wobei der Frühstücksraum separat abgegrenzt ist und nur zu den Frühstückszeiten geöffnet ist. Während die Zimmer bereits die neuen grünen Waschbecken, das Sweet Bed by ibis und den Flachbildfernseher haben, ist die Lobby noch nicht dem neuen Ibis-Design angepasst. Kommt aber sicher auch noch irgendwann.

Ibis BonnDas Frühstück selbst ist normaler Ibis-Standard: Brötchen, Brot, Croissants, Wurst, Käse, Quark, Obstsalat, Rührei, Kaffeespezialitäten… alles da. Satt wird man auf jeden Fall und geschmeckt hat es auch. Für das Frühstück werden 10 € pro Person fällig. Ob es einem das wert ist, muß man selbst entscheiden. Für mich war es die einfachste Möglichkeit zu frühstücken, da ich danach immer gleich zum Bahnhof musste um meinen Zug zu bekommen. Ansonsten hätte ich sicher eher in der Innenstadt irgendwo gefrühstückt.

Bezahlt habe ich 69 € ohne Frühstück pro Nacht. Für das Zimmer mit dem doch sehr mickrigen Bad ein stolzer Preis, in Essen hatte ich damals weniger als die Hälfte gezahlt. Allerdings hätte ich jetzt zum gleichen Zeitpunkt in Köln noch rund 100 € mehr pro Nacht auf den Tisch legen müssen.

Ibis Bonn

Fazit: ein in Teilen etwas veraltetes Hotel mit einem viel zu kleinen Badezimmer. Als Ausweichhotel wenn in Köln dank Messe die Preise explodieren, sicherlich okay. Ansonsten würde ich mir aber beim nächsten Bonn-Aufenthalt sicher mal ein anderes Hotel anschauen als Alternative.