Café in Warschau: Pożegnanie z Afryka

Auf meiner Tour durch Warschau bekam ich nach einem langen Museumsbesuch etwas Hunger. Da es bereits Nachmittag war, entschied ich mich ein Café zu suchen und stieß dann zufällig auf das „Pożegnanie z Afryka„.

Pożegnanie z AfrykaDas Café ist von außen recht unscheinbar, was mich aber wohl gerade anzog. Geht man rein steht man in einem kleinen Raum, der bei meinem Besuch recht gut mit Gästen an den wenigen Tischen gefüllt war. Durch einen schmalen Gang gelangt man in einen weiteren Raum, wo ich mich dann niederließ und so auch einen Blick auf die Theke hatte.

Das „Pożegnanie z Afryka“ gibt es in Warschau in der ul. Freta bereits seit Ende 1993 und das es heute noch existiert kann als ein gutes Zeichen gewertet werden. Es gehört zu einer kleinen Kette, die über ganz Polen verteilt ist. Einen Kettencharakter sieht man dem urgemütlichen Café beileibe nicht. Letzteres habe ich auch erst bei der Recherche zu diesem Artikel herausgefunden.

Pożegnanie z AfrykaIn diesem schnuckeligen Café kommt der Kaffeetrinker wirklich auf seine Kosten. Es gibt zahlreiche verschiedene sortenreine Kaffee’s. Kaffee ist in Polen, im Vergleich mit anderen Getränken, eh etwas teurer, doch auch wenn die Lage im Touristenviertel von Warschau inkludiert, bleiben die Preise dennoch auf einem sehr fairen Niveau.

Der Kaffee wird je nach Wunsch des Gastes aufgebrüht. Ich bekam meinen Kaffee in einer kleiner Kanne, dazu eine Espressotasse. Alles in allem war das ein sehr wohlschmeckender Kaffee, auch wenn ich kein Kaffee-Experte bin. Dazu gabs für mich ein Glas trockenen Weißwein, der dort spottbillig ist (150 ml für 6 zl, also ca. 1,50 €), aber beileibe nicht billig schmeckt.

Und dann der am Thresen in einer Glasvitrine angebotene Kuchen. Nicht nur die Größe der Kuchenstücke, sondern auch deren Geschmack konnte mich überzeugen. Dazu noch das freundliche Personal, das auch englisch spricht – was aber in Warschau sowieso recht normal in der Gastronomie ist.

Alles in allem war ich von diesem kleinen unscheinbar wirkenden Café schwer begeistert. Für das Kännchen Kaffee, das Glas Wein und zwei Stück Kuchen habe ich zusammen 46 Zloty bezahlt, das sind ca. 11,22 € zu diesen Zeitpunkt gewesen. Sicher kein billiges Schnäppchen, aber unter Zugrundelegung der Tatsache, daß wir hier von sortenreinem Kaffee sprechen und der Lage im Touristeneinzugsgebiet einer europäischen Hauptstadt auch alles andere als teuer.

Wer mal nach Warschau kommt, dem sei dieses Café wirklich ans Herz gelegt.

Radisson Blu Hotel Erfurt

Kurzfristig hatte ich mich entschlossen über Ostern wegzufahren und mein Entschluß fiel auf Erfurt. Dank einer Specialrate bekam ich ein Standardzimmer im Radisson Blu Erfurt für günstige 40 € / Nacht ohne Frühstück. Als Club Carlson Gold Elite-Mitglied gab es vor Ort dann ein kostenfreies Upgrade in ein Superiorzimmer. Das Frühstück sollte dann 18 @ pro Tag kosten. Alternativ bot man mir ein Upgrade auf ein Businesszimmer incl. Frühstück für 20 € pro Tag oder ein Upgrade in eine Junior-Suite incl. Frühstück für 30 € pro Tag an. Ich entschied mich für letzteres. die Entscheidung sollte nicht falsch gewesen sein.

Radisson Blu Erfurt

Das Radisson Blu Erfurt befindet sich recht zentral am Juri-Gagarin-Ring, nur wenige Meter vom Anger, einem der zentralsten Plätze Erfurts entfernt. Mit der Straßenbahn fährt man vom Hauptbahnhof aus bis zum Anger und läuft dann die restlichen paar Meter oder man geht gleich zu Fuß vom Hauptbahnhof aus. Das ist auch nicht weit.

17 Stockwerke hat das Hotelgebäude. Unten in der Lobby ist auch eine Sportsbar und ein kleines Restaurant, beide von mir nicht getestet. Im 1. OG sind der Frühstücksraum sowie einige Konferenzräume untergebracht. Die Stockwerke 2 bis 13 beherbergen die Standard-, Superior- und Businesszimmer, während in den Stockwerken 14 bis 16 die Suiten zu finden sind. Um dorthin zu gelangen muß man im Fahrstuhl den Zimmerschlüssel benutzen, die anderen Stockwerke sind auch so erreichbar. Frei erreichbar ist auch das 17. Obergeschoß, wo sich neben Konferenzräumen auch der Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad, Fitnessgeräten und Ruheraum befinden.

Und wie war nun die Juniorsuite im Radisson Blu Erfurt?

Radisson Blu ErfurtDas Upgrade hatte sich wirklich gelohnt. Knapp 40 Quadratmeter standen mir zur Verfügung und erinnerten mich durchaus an das Superiorzimmer im Mercure Warszawa Grand. Die Einrichtung stammt wohl aus den 90ern, was ich persönlich nicht schlecht empfand, auch wenn einige Möbel doch schon paar Kratzer aufwiesen. Dafür war das Bad wirklich chic. In der Dusche gab es zwei Duschen: eine normale Handdusche und dann hing da oben noch eine Regendusche. Mal was anderes und hatte ich so auch noch nicht in der Kombination. Die Villeroy und Boch-Handwaschbecken (gleich zwei Stück!) haben das edle Ensemble positiv unterstrichen. Bademäntel und Badelatschen waren ebenfalls vorhanden.

Im Wohnbereich fand sich ein bequemes Sofa mit Tisch, dazu ein kleiner Schreibtisch, ein weiterer Beistelltisch im Eingangsbereich und ein Tischchen mit Wasserkocher und Nespresso-Maschine. Hier war negativ anzumerken, daß die zugehörige Steckdose etwas versteckt war und in meinem Fall wohl auch kaputt. Hab die Nespresso-Maschine dann auf den Schreibtisch gestellt, dort angeschlossen und schon ging sie.

Radisson Blu ErfurtRadisson Blu Erfurt

Positiv: man kann die Fenster trotz der Höhe richtig aufmachen, wobei man trotzdem nicht rausfallen kann. Vor den Fenstern ist noch eine eine Glasscheibe angebracht, die nur oben und unten einen Spalt offen ist. Eine elektrisch bedienbare Jalousie sorgt dafür, daß es im Zimmer bei Bedarf auch angenehm dunkel ist.

Steckdosen ist ja auch so ein Thema für sich. die waren hier im Raum gut verteilt und in ausreichender Menge vorhanden. Der ebenfalls vorhandene Hauptschalter neben der Tür war wohl nur für das Licht zuständig, die Steckdosen funktionierten auch wenn selbiger aus war. Karte oder so musste man da nicht reinstecken, der Hauptschalter ist ein herkömmlicher Kippschalter.

Internet gabs auch kostenlos, zwar nur mit eingeschränkter Bandbreite, aber reicht für bissel surfen, Mails beantworten usw aus. Wer Livestream hören oder sehen will, der sollte das Premium-Internet für knapp 10 € am Tag buchen.

Radisson Blu Erfurt

Das Bett war ein Doppelbett mit zwei Einzelmatratzen. Ich persönlich mag ja lieber durchgehende Matratzen, habe aber dennoch angenehm dort geschlafen.

Auch toll: Licht und Teppich im Flur im 14. Stock lassen alles sehr gedämpft erscheinen. Das setzt sich auch im Zimmer fort und sorgt für ein angenehmes Ruhegefühl.

Frühstück im Radisson Blu Erfurt

Radisson Blu ErfurtEin für mich durchaus wichtiger Teil einer Hotelübernachtung, zumindest meistens, ist ein gutes Frühstück und da konnte mich das Radisson Blu durchaus überzeugen. Der Frühstücksraum war angenehm groß, Kaffee gabs in Thermoskannen. Allerdings stand am Eingang auch ein Vollautomat für Kaffeespezialitäten bereit. Das Büfett bot von Wurst über Quark, Käse, Fisch, Honig (leider nur abgepackt), Marmelade, Eier, Frikadellen bis hin zu Waffeln und Kuchen sowie Joghurt und Obstsalat eigentlich alles was man sich so wünscht. Es hat auch wesentlich zu meiner Gewichtszunahme beigetragen und ist die 18 € pro Tag wirklich wert, wenn man sich nicht nur auf eine Tasse Kaffee und ein halbes Brötchen beschränkt. An das Frühstück im Pullman Stuttgart Fontana kommt es aber nicht ganz ran.

Radisson Blu Erfurt

Wellness im Radisson Blu in Erfurt

Der Wellnessbereich ist nicht übermäßig groß, aber wohl ausreichend dimensioniert. Schön: man kann von Sauna, Ruheraum und Fitnessraum direkt auf die Stadt runter schauen. Lediglich die Dampfsauna ist fensterlos. Alles war auch dort sauber und ordentlich. Handtücher gibt es in ausreichender Menge, braucht man also nicht aus dem Zimmer mitzunehmen. Wer sich im Zimmer noch nicht umziehen möchte, kann das auch oben machen, dort gibt es eine Umkleidekabine mit abschließbaren Schränken.

Alles in allem hat mich das Radisson blu Erfurt durchaus überzeugt. Für die Juniorsuite incl. Frühstück habe ich übrigens letztlich 70 € pro Nacht gezahlt. Ein absolut fairer Preis für das was einem geboten wird. Nur die 5,50 € für die Flasche Wasser auf dem Zimmer fand ich etwas überzogen.

Restaurant in Warschau: Browar de Brasil

Nahe meines Hotels suchte ich ein Lokal, in dem ich zu Abend essen konnte. Trotz eher durchschnittlicher Bewertungen im Netz entschied ich mich für das „Browar de Brasil“ in der ul. Marszałkowska 76/80. Das Restaurant war einfach nur recht günstig von meinem Hotel aus gelegen und das gab dann den Ausschlag.

Browar de BrasilDas Lokal befindet sich an einer gut befahrenen Straße, an einer Kreuzung und ist eigentlich nicht zu verfehlen. Als wohl eines der wenigen Restaurants ist dort anscheinend keine Kartenzahlung möglich, so die Auskunft, obwohl ich beim Rausgehen später auch die Kreditkartenabzeichen sah. Aber nicht so dramatisch, denn gleich nebenan ist ein Geldautomat.

Das Lokal geht über zwei Etagen. Ich saß im Erdgeschoss, wo einige Plätze im Innenraum sind, der auch mit Fernsehern ausgerüstet ist und Sportsendungen überträgt, und einige über Eck im Außenraum, wo auch ich für mich einen freien Tisch fand. Das Publikum würde ich eher als jünger (20-35) einschätzen.

Sehr schnell kam die Speisekarte und ich bestellte mir eine Vorsuppe, einen Burger und einen Caipirinha. Letzter war recht klein und hat mich nicht wirklich überzeugt. Die Vorsuppe war der Hammer und da hätte ich auch gerne noch eine zweite Portion von gegessen. Da freute ich mich dann schon auf den Burger. Der hat dann aber doch eher enttäuscht. Man sieht schon auf dem Foto wie lieblos er angerichtet war. Das Fleisch war zwar gewürzt, konnte mich aber in der Geschmacksrichtung irgendwie gar nicht überzeugen.

Browar de Brasil

Ich war hinterher satt, aber wirklich gemundet hat es mir nicht. Wiederholungsgefahr bei einem nochmaligen Warschau-Besuch tendiert daher gegen null. Wer nur nen Bier trinken will und dabei vielleicht noch polnische Sportsendungen schauen will, der ist da (vielleicht) richtig, aber wer gut essen will, der sollte definitiv woanders hingehen. Da hat Warschau wirklich besseres zu bieten.

Sony Cyber-shot DSC-QX30

Letztes Jahr hatte ich mir die Sony Cyber-shot DSC-QX10 Aufsteckkamera geholt und hier drüber berichtet.

Durch einen glücklichen Zufall kam ich nun zu der Möglichkeit die Nachfolgerin der QX10, die Sony Cyber-shot DSC-QX30, testen zu dürfen, die mir BASE für diesen Test kostenfrei zur Verfügung stellte.

IFA 2014

Die Sony DSC-QX30 ist eine Aufsteckkamera, die sich in erster Linie über eine entsprechende App via Smartphone bedienen lässt. Theoretisch kann man sie auch separat nutzen, hat dann aber keinen Sucher zur Verfügung und sieht halt nicht was man gerade fotografiert. Das kann aber durchaus zu kreativen Aufnahmen führen.

Ansonsten richtet sich Sony mit der QX30 an Smartphonefotografen, die Wert auf einen optischen Zoom legen und gerne auch mal andere Standorte ausprobieren wollen, ohne sich dabei z.B. auf den kalten Erdboden legen zu müssen. Aber auch Smartphonenutzer, die einfach eine schlechte Kameraoptik in ihrem Smartphone haben, sollen auf diese Weise zu guten Fotos kommen können.

Mittels der zugehörigen App (für Android und iOS verfügbar) wird eine WLAN-Verbindung zwischen Smartphone und Kamera hergestellt. Auf dem Smartphone sieht man dann das Motiv, kann verschiedene Einstellungen vornehmen, u.a. den Zoom verändern, und auch auslösen. Das Foto wird auf einer microSD-Karte in der Kamera gespeichert. Man kann sich zusätzlich eine Kopie davon (in Originalgröße oder auch verkleinert) gleich auf sein Smartphone übertragen lassen und es dort dann z.B. nachbearbeiten oder gleich in den sozialen Netzwerken teilen. Ich lasse mir immer eine verkleinerte Kopie übertragen, denn ein Foto mit 20 Megapixel Auflösung bedarf ich nicht für Facebook oder Twitter.

In der App (Playmobile) hat man auch entsprechende Einstellungsmöglichkeiten, die einem an der Kamera direkt fehlen. So gibt es verschiedene Modi zum fotografieren, die App erkennt wenn ein Stativ benutzt wird oder die Kamera sonst auf einer stabilen Fläche steht. Auch eine nächtliche Umgebung wird erkannt und die Einstellungen wie ISO, Belichtungszeit usw. entsprechend angepasst.

Auf Wunsch kann man auch den manuellen Modus wählen und in der App Einstellungen wie ISO selbst festlegen. Mit dem intelligenten Automodus habe ich persönlich die bisher besten Ergebnisse erzielt, wobei da jeder selbst etwas rumspielen sollte, was zu ihm passt.

Die Kamera hat eine Brennweite von 4,3 – 129mm, bei einer Anfangsblende von f/3.5-f/6.3. Lichtstark ist zwar eigentlich etwas anderes, dennoch gelangen mir auch bei schlechteren Lichtverhältnissen erstaunlich gute Fotos mit der Sony DSC-QX30.

Mit dem 30fach optischen Zoom geht Sony wohl fast an die Grenze des Machbaren und Sinnvollen. Da auch ich nicht immer ein Stativ oder eine sonstige gerade Abstellmöglichkeit für die QX30 hatte, hat sich auch der integrierte Bildstabilisator bestens bewährt.

Im Vergleich zur DSC-QX10 hat Sony bei dem Nachfolgemodell einiges verbessert. Der Akku hält nun für ca. 200 Aufnahmen, bei der QX10 war nach ca. 120 Aufnahmen bereits Schicht im Schacht.

Auch positiv anzumerken bleibt die neue Lage des Schachtes für die microSD-Karte. Musste man bei der QX10 noch die rückwärtige Abdeckung abmachen und dann das Fach für den Akku öffnen und dort die Karte reinstecken, ist der Speicherkartenslot nun nach außen gewandert und befindet sich bei der DSC-QX30 seitlich dort, wo auch der microUSB-Anschluss ist. Für mich eine sinnvolle Veränderung.

Verändert hat sich natürlich auch die Größe und das Gewicht, denn das Objektiv der Sony QX30 ist nunmal bedeutend größer. Somit ist die QX30 in der Länge rund doppelt so lang wie die QX10. Auch etwas schwerer ist sie natürlich, was aber nicht wirklich so dramatisch ist.

Ebenso wie das Vorgängermodell hat die DSC-QX30 eine ebene Unterseite, damit man sie einfach so hinstellen kann. Desweiteren ist rückseitig wieder die Klammer zu finden, mit der man die Kamera an einem Smartphone befestigen kann und unten ist auch wieder die Schrauböffnung zu finden, um sie auf ein Standardstativ zu schrauben.

Wie auch bereits bei der QX10 erwähnt, sollte man beachten, daß die Kamera keinen Blitz hat und auch der Blitz des Smartphone nicht über die

Eine Frage, die sich die meisten stellen werden: was kostet die Sony Cyber-shot DSC-QX30?

Nun, Sony gibt 299 € als Preisempfehlung an und aktuell liegen die Straßenpreise um die 280 €, also nur unwesentlich drunter. Die QX10 ist dagegen zu Preisen um die 110-140 € erhältlich, manchmal sogar knapp unter 100 €.

Ist die Sony DSC-QX30 den Aufpreis wert?

Eine gute Frage. Ich sage mal JA, aber nicht für jeden. Der Hauptpunkt ist der 30fach optische Zoom. Je nachdem was man damit fotografieren will, kann der ausschlaggebend dafür sein ob man die QX10 oder die QX30 nehmen sollte. Wer eher im Normalzoombereich und/oder Weitwinkelbereich fotografiert, dem dürfte die QX10 vollkommen ausreichen. Allen anderen rate ich definitiv zur QX30. Andererseits: hat man sich für die QX30 entschieden, ist man auch bedeutend flexibler, wenn sich vielleicht mal die persönlichen Fotografiergewohnheiten ändern.

Und wie sind nun die Fotos der Sony Cyber-shot DSC-QX30?

Also ich kann absolut nicht klagen. Damit ihr das aber auch beurteilen könnt, gibts hier ein paar Aufnahmen, die ich mit der QX30 in den letzten Tagen und Wochen gemacht habe. Innen- wie Außenaufnahmen, mit Tageslicht oder Kunstlicht usw. Da könnt ihr euch selbst überzeugen.

Die Nachtaufnahme wurde ohne Stativ aus der Hand heraus gemacht. Die letzte Aufnahme ist ein abfotografiertes Foto in einem Museum.

Ich denke durchaus, daß die Aufnahmen sich sehen lassen können, auch wenn es bei der Nachtaufnahme durchaus etwas Verbesserungsbedarf gäbe. Ansonsten halte ich die Sony Cyber-shot DSC-QX30 durchaus für eine sehr gute Kamera, die dem einen oder anderen sicherlich unterstützen kann bessere Fotos zu machen als jetzt mit seinem Smartphone.

Wer die Sony DSC-QX30 gewinnen möchte hat auf meinem anderen Blog die Chance dazu.

Mercure Warszawa Grand – 4 Sterne Hotel in Warschau

Ein Wochenende in Warschau führte dazu, daß ich mir für zwei Nächte ein Zimmer im Mercure Warszawa Grand buchte. Letztes Jahr hatte ich mich für das Mercure Warszawa Centrum entschieden, dieses Mal für das andere zentral gelegene Mercure-Hotel.

Das Hotel befindet sich einen knappen Kilometer vom Hauptbahnhof (Warszawa Centralna) entfernt. Kann man also entspannt zu Fuß gehen oder nimmt sich halt ein Taxi, aber bei dem teils recht starken Verkehr in der Gegend um den Hauptbahnhof ist man manchmal zu Fuß schneller.

Schon von außen wirkt das Hotel recht imposant, auch wenn der Baustil vielleicht nicht jeden ansprechen mag. Aufgebaut ist das Gebäude in Form eines U, wobei der vorne zur Hauptstraße zeigende Teil einige Stockwerke mehr beherbergt als die beiden Seitenflügel des Hotels.

Mercure Warszawa Grand

Ich hatte ein Standardzimmer zu einer um 40 % reduzierten Rate zuzüglich Frühstück gebucht. Dafür habe ich für beide Nächte zusammen 96 € und ein paar Cent gezahlt. Als Platinum-Kunde bei Accor bekam ich aber ein kostenloses Upgrade in ein Superiorzimmer, das mit ca. 30 qm wirklich riesig war. Ich habe versucht das Zimmer auf ein Bild drauf zu bekommen, es ist mir leidlich gelungen.

Mercure Warszawa Grand

Das Zimmer war sehr chic eingerichtet. Das war auch einer der Gründe betreffs der Hotelauswahl gewesen. Das große Bett hatte mehr als genug Kissen, war sehr bequem, wobei die Matratze ein klein wenig härter hätte sein können. Aber das ist halt immer Ansichtssache. Ein ausreichend großer Schreibtisch bot genug Platz um mich da ausbreiten zu können. Zwei Steckdosen waren dort auch vorhanden, ebenso befand sich eine Steckdose am Bett, aber recht weit unten. Das Zimmer war mit einer gut gefüllten Minibar ausgestattet und der ebenfalls vorhandene Kleiderschrank war groß genug dort auch seine Sachen für einen etwas längeren Aufenthalt unter zu bringen.

Mercure Warszawa GrandKommen wir zum Badezimmer. Das war sozusagen dreigeteilt. Ein separater Raum enthielt die Toilette. Dann war der Raum mit dem Waschbecken und Spiegel zu benennen, von dem aus man nicht nur in die Toilette gelangte, sondern ebenso in die separate Dusche.

Mercure Warszawa GrandDie wiederum hatte eine Glaswand mit Blick auf das Bett. Schon bei Twitter stellte ich fest, daß die Meinungen dazu unterschiedlich sind. Ich persönlich fand das cool und wer das nicht mag, der kann von außen noch einen blickdichten Vorhang vorziehen und dann guckt halt niemand beim Duschen zu. Ich hatte den Vorhand nicht zugezogen, aber bestand eh kein Bedarf, da ich alleine reiste und mir so eh niemand zuschaute. Die Abtrennung der Toilette fand ich aber gut, das sollten mehr Hotels haben.

Das Mercure Warszawa Grand hat auch noch einen Fitness-Bereich, den ich mir aber nicht angeschaut habe.

Stattdessen war mir ein gutes Frühstück wichtig, wenn ich schon tagsüber nur unterwegs bin. Der Frühstücksraum ist riesig und befindet sich im Erdgeschoss gegenüber der Rezeption. Da das Hotel über 300 Zimmer verfügt, ist es aber auch mal nicht so schlecht, daß der Frühstücksraum etwas größer ist. Das Büffett selbst ist jetzt nicht gigantisch groß, hat aber eine sehr gute Auswahl und das Personal achtet sehr darauf, daß immer alles schnell wieder nachgelegt wird. Der Kaffeevollautomat bietet auch verschiedene Kaffeespezialitäten. Sehr zu empfehlen auch die Pancakes. Ich habe das Frühstück an beiden Tagen dort wirklich genossen und es war jeweils ein sehr toller Start in den Tag.

Mercure Warszawa Grand

Sehr positiv in Erinnerung wird mir auch das Personal an der Rezeption bleiben. Ein früher Check-In (gegen 12.30 Uhr am Freitag) war ebenso problemlos möglich wieder Late Check-Out am Sonntag gegen 14 Uhr. So konnte ich am Sonntag erst nochmal durch Warschau tigern und meine Sachen im Hotelzimmer lassen.

Mercure Warszawa Grand

Mercure Warszawa GrandZum Hotel zugehörig ist die Hotelbar „Winestone“, die eine gute Auswahl internationaler Weine hat und das zu Preisen, die für so ein Hotel wirklich okay sind. Ein spezielles Angebot für 9,90 Zloty (knapp 2,50 € !!!) umfasste neben dem Glas Wein (weiß oder rot nach Wunsch) auch noch diesen kleinen Snack. Da lacht das Auge doch, oder?

Auch hier traf ich sehr freundliches Personal, wie ich die Polen allgemein als sehr freundliches Volk empfinde.

Alles in allem fand ich an dem Mercure Warszawa Grand wirklich nichts auszusetzen. Wirklich ein Hotel, das man bei einem Warschaubesuch unbedingt in die engere Auswahl nehmen sollte.