Schnitzel essen in Stuttgart: Schnitzelkönig West

Schnitzelkönig StuttgartSchnitzel bekommt man in Stuttgart eigentlich in sehr vielen Restaurants. Beim #twuttgart waren wir einen Abend beim Schnitzelkönig West. Das in einem Eckhaus befindliche Lokal ist nicht wirklich groß, dafür aber bodenständig-gemütlich eingerichtet, sodaß man sich hier irgendwie gleich wohlfühlt.

Wie der Name schon verlauten lässt, dreht sich hier essenstechnisch alles um das Schnitzel. Das gibt es hier in verschiedenen Variationen, die nach Ländern benannt sind: Ungarn, Hawaii, Deutschland, Griechenland… Da findet sich für jeden Geschmack die passende Variante.

Und ja, niemand unserer Gruppe war mit seinem Schnitzel unzufrieden. Da gab es nämlich keinen Grund für. Die Schnitzel sind recht groß und von hoher Qualität. Das ist keine Fertigware, die werden hier noch per Hand geklopft und mit einem Spezialgewürz verfeinert, bevor es in die Pfanne geht.

Schnitzelkönig Stuttgart

Zum Essen dazu gehört noch eine kleine Vorspeise, damit die Wartezeit schneller vergeht. Allerdings war selbige nicht übermäßig lang. Der Hunger konnte also alsbald richtig gestillt werden.

Schnitzelkönig Stuttgart

Preislich bewegt sich der „Schnitzelkönig“ im durchschnittlichen Rahmen, ist also absolut nicht überteuert – insbesondere wenn man die Größe der Portion betrachtet – aber auch nicht megabillig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt also.

Dazu kommt das freundliche Personal. Hier fühlt man sich als Gast sichtlich wohl.

Fazit: Wer auf echte Hausmannskost steht und keinen Bock auf Fertiggegrichte hat, der macht mit einem besuch beim Schnitzelkönig in Stuttgart nichts falsch. Man wird freundlich bedient, die Portionen sind groß und die Preise sind fair.

Brunch in Stuttgart: Das Brauhaus Schönbuch

Brunchen in Stuttgart geht vielerorts. Ich war mit Freunden im Brauhaus Schönbuch, das sehr zentral direkt in der Innenstadt liegt. Wie der Name schon vermuten lässt, ist die Herstellung von Bier ein wichtiges Hauptmerkmal der Lokalität. Aber Bier soll hier nur am Rande eine Rolle spielen.

Brauhaus Schönbuch

Im Brauhaus Schönbuch kann man nämlich auch essen. Sonntags von 11 – 15 Uhr gibt es hier ein Brunchangebot, das eigentlich nicht so schlecht angenommen wird, auch wenn dennoch viel Platz frei blieb. Letzteres dürfte mit den Ferien zusammenhängen und der Tatsache, daß die Lokalität recht groß ist und neben dem großen Gastraum auch noch eine Terrasse besitzt, die bei dem schönen Wetter gut gefüllt war. Drinnen war es stattdessen leer. Da das Brauhaus nicht an einer Hauptstraße liegt, hielt sich der Verkehrslärm auch in Grenzen.

Brauhaus SchönbuchDas Wichtigste: der Brunch kostet 24,90 € pro Person. Das klingt viel und ist es auch. Aber im Vergleich zu anderen Angeboten gibt es hier einen Unterschied: Kaffee (auch Kaffeespezialitäten), Tee, Orangensaft und eine Sorte Bier (vom Faß) sind da schon inklusive. Was man woanders häufig separat bezahlt, ist hier gleich mit dabei. Damit relativiert sich der Preis dann auch schon wieder etwas. Rechnet man noch dazu, daß man sich in Stuttgart befindet, wo eh alles etwas teurer ist, dann geht der Preis durchaus okay.

Brauhaus SchönbuchDas Personal im Brauhaus Schönbuch ist recht fix und sehr freundlich. Gleich zu Beginn wurde alles sehr genau erläutert und jeder der den Brunch bestellte, bekam ein Papierarmband, damit das Personal wusste, daß man den Brunch bestellt hatte. Auch die bestellten Getränke kamen immer recht schnell und das benutzte Geschirr wurde ruckzuck abgeräumt.

Der Brunch besteht aus zwei Teilen, dem Frühstücksteil und dem Mittagsteil. Letzterer wird etwas später bereitgestellt, was aber völlig okay geht.

Brauhaus SchönbuchDer Frühstücksteil beinhaltet mehrere Sorten Brötchen, Croissants, Laugenbrezeln, Eierspeisen, Bacon, Kartoffelrösti, Joghurt, Müsli, Obst, Käse, Wurst, Marmelade und Honig – also so ziemlich alles was auf einen gut gedeckten Frühstückstisch gehört. Das alles auch in einer sehr guten Qualität, da gab es nichts zu beanstanden.

Brauhaus SchönbuchIm Mittagsteil gibt es zwei warme Gerichte (einmal Fleisch, einmal Fisch), dazu verschiedene Sorten Gemüse und Beilagen wie Spätzle sowie verschiedene Salate. Auch hier kann man nicht meckern. Das Essen hat gut geschmeckt und war auch entsprechend temperiert.

Alles in allem ein solides Angebot. Nichts was sensationell herausragend ist, aber doch fair und mit Wiederholungsgefahr. Der Preis von 24,90 € ist sicher diskutabel und wer nur einen kleinen Kaffee trinkt, der zahlt sicher drauf. Das sollte man entsprechend vorab überlegen. Ansonsten weiß man allerdings schon vorher recht genau mit welchen Kosten man zu rechnen hat, während man woanders diesbezüglich etwas schlechter kalkulieren kann.

Lecker essen in Leipzig: Café Puschkin

Unterwegs in Leipzig, hungrig und nicht weit von der „Karli“, der Karl-Liebknecht-Straße entfernt? Dann könnte das „Café Puschkin“ auf der Karl-Liebknecht-Straße eventuell Abhilfe schaffen.

Café Puschkin

Das Café ist seit 1998 am gleichen Standort. Drinnen wird auf zwei Etagen, sowie in einem Keller serviert. Bei schönem Wetter, findet man die meisten der Gäste aber an den Tischen vor dem Gebäude. Da das Haus ein Eckhaus ist, stehen die Tische und Bänke entsprechend auch an beiden Seiten des Gebäudes. Während meines Leipzigbesuchs war ich zweimal dort: einmal zum Abendessen und einmal nachmittags. Gut besucht war das „Puschkin“ jedes Mal, ein Zeichen, daß es dort schmeckt.

So war es denn auch und nicht nur das. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist vollkommen okay und entsprechend des anderen Lokalen auf der „Karli“.

Café PuschkinDer abends verzehrte Burger war eigentlich perfekt, da gabs nichts zu meckern. Die Wartezeit hielt sich auch im Rahmen. Tags darauf am Nachmittag war es irgendwie etwas anders. Da kamen Kaffee und Wein, nur der Kuchen ließ länger auf sich warten. Der Grund hat sich mir allerdings nicht erschlossen. Schade, daß hätte man etwas besser zeitlich arrangieren können.

Café PuschkinDas Personal war jederzeit freundlich und man bekam recht schnell seine Karte und konnte dann seine Bestellung aufgeben.

Wie es drinnen eigentlich aussah, weiß ich gar nicht. Bei dem schönen Wetter habe ich jedes Mal draußen gesessen. Bezahlen kann man übrigens nur mit Bargeld, na das kennt man ja aus Deutschland.

Alles in allem okay, auch wenn manchmal die Wartezeiten etwas lang sind. Dennoch kann man hier ruhig mal vorbeischauen wenn man in der Nähe ist und etwas chillen.

Anschrift Café Puschkin:

Karl-Liebknecht-Straße 74
04275 Leipzig

Tel: 0341 / 39 10 105

Öffnungszeiten Café Puschkin:

täglich 09.00 Uhr – 02.00 Uhr

Currywurst essen in Leipzig: Curry & Co.

Wer in Leipzig Hunger bekommt und gerade auf der „Karli“, der Karl-Liebknecht-Straße, unterwegs ist, der wird dort sicher nicht verhungern oder verdursten. Hier reiht sich Gaststätte, Bar, Café und Imbissbude aneinander, sodaß hier wirklich für jeden was dabei ist: von veganem Kuchen bis zum Megaburger. Mitmischen tut dort auch „Curry & Co„, ein kleiner Currywurstladen, der noch eine weitere Filiale in Leipzig sowie zwei in Dresden betreibt.

Curry & Co.

Der Laden ist recht klein, überzeugt dennoch durch eine ansprechende Einrichtung und bequeme Sitzmöglichkeiten. Der Kronleuchter fällt sofort auf und zeigt: hey, wir sind bissel anders, hier auf der Karli. Wer möchte kann natürlich auch vor dem Laden Platz nehmen, wo bei entsprechendem Wetter auch Sitzmöglichkeiten vorhanden sind.

Das Personal im Curry & Co. ist freundlich und da ich gerade der einzigste Gast war, ging es auch recht flott mit meiner Bestellung. Wurstsorte ausgewählt, Soße ausgewählt, Getränk aus dem Kühlschrank genommen und kaum letzteres geöffnet und noch schnell das hier zu sehende Foto gemacht, da war meine Bestellung auch schon fertig.

Curry & Co.

Dann wurde auch klar wozu die Löcher in den Tischen sind. Nein, da wollte niemand Holz sparen, da steckt man die Pommestüte rein. 🙂 Manchmal sind es die einfachen Dinge, die überzeugen.

Curry & Co.

Tja, und nun das Wichtigste: wie schmeckt es eigentlich bei „Curry & Co.“?

Meine Currywurst war, samt der scharfen Currysoße, wirklich sehr lecker. Die Pommes waren richtig knusprig, absolut nicht labrig, nicht zu fettig und der Ketchup dazu war echt der Hammer. Ich hatte vergessen zu fragen ob der selbstgemacht ist oder von welcher Firma der stammt. Alles in allem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hier wirklich top. Ich bin froh nicht in Leipzig zu wohnen, sonst wäre ich dort wohl viel zu häufig anzutreffen. Und wie man auf dem mittleren Foto gut erkennen kann, gibt es auch für Veganer einige Angebote.

Öffnungszeiten Curry & Co.:

Sonntag – Donnerstag 12 – 21 Uhr
Freitag Sonnabend 12 – 24 Uhr

Anschrift Curry & Co.:

Karl-Liebknecht-Straße 85
04275 Leipzig
Tel: 0341-60 46 30 89

Novotel Warszawa Centrum – Zentrales Hotel in Warschau

Ein megagünstiges Sonderangebot brachte mich dazu ein Sommerwochenende in Warschau zu verbringen. Gebucht hatte ich im Novotel Warszawa Centrum ein Superiorzimmer. Frühstück war kostenlos mit dabei. Das ganze für umgerechnet 69 € für zwei Nächte.

Novotel Warszawa Centrum

Bei Ankunft erhielt ich gleich kostenlos ein Upgrade in einen Executive Room im 30. Stock des Hotels mit direktem Blick auf den Kulturpalast. Das ist so, also würde man euch in Paris direkt gegenüber des Eiffelturms ein Hotelzimmer geben. Besser geht also gar nicht.

Das Hotel selbst liegt ca. 300-400 Meter (ich habs nicht gezählt) vom Hauptbahnhof Warszawa Centralna entfernt. Vom Bahnhof kommend einmal durch die kleine Parkanlage, dann die Unterführung am Kreisverkehr nutzen und schon steht man vor dem Hotel, das von außen sicher keinen Architekturpreis gewinnen würde.

Novotel Warszawa CentrumDer Lobbybereich wirkt da schon bedeutend ansprechender. Neben der Rezeption befinden sich im Erdgeschoss auch die Konferenzräume, ein Aufenthaltsbereich, einer der beiden Frühstücksräume sowie die Hotelbar.

Um zu den Zimmern zu gelangen nutzt man am besten einen der Fahrstühle. Dabei gibt es zwei Fahrstuhlbereiche mit je drei Fahrstühlen. Der eine ist für die Etagen 1 – 16, der andere für die Etagen 17 – 31. Im 31. Stockwerk ist der Wellnessbereich, den ich mir aus Zeitgründen aber nicht anschaute.

Novotel Warszawa CentrumMein Zimmer war nicht so groß wie erwartet, aber vollkommen ausreichend. Da war ich dann vom Superior Room des Mercure Warszawa Grand doch etwas verwöhnt. Ausgestattet war das Zimmer mit einem Badezimmer mit Dusche.

Novotel Warszawa CentrumEine Auswahl an Duschgel, Shampoo usw. war vorhanden, alles Fair Trade übrigens und in Deutschland hergestellt. Keine Ahnung ob es das neuerdings in allen Novotel Hotels gibt, fände ich aber durchaus gut.

Die Minibar war gut bestückt, für Warschauer Verhältnisse aber etwas zu teuer. Aber es gab kostenlos zwei Flaschen Wasser und eine Nespresso Kaffeemaschine mit einer Auswahl Kaffeekapseln.

Im geräumigen Kleiderschrank konnte ich meinen Koffer gut verstecken.

Das Bett war wirklich top. Hier habe ich geschlafen wie im siebten Himmel. Im Kleiderschrank waren übrigens weitere Kissen vorhanden, falls die beiden auf dem Bett mir nicht gereicht hätten. Haben sie aber vollkommen. Hinlegen, Augen zu, einschlafen und am anderen Morgen gut erholt aufwachen – das klappt hier völlig problemlos.

Novotel Warszawa Centrum

Mein Lieblingskritikpunkt Steckdosen war auch hier zu meiner vollsten Zufriedenheit gelöst. Am Schreibtisch waren oben zwei und drunter eine Steckdose. Neben dem Bett gab es ebenso freie Steckdosen. Die Zimmerkarte, man bekommt gleich zwei Stück beim Checkin, wird nur für das Licht im Zimmer benötigt, die Steckdosen funktionieren immer.

Als Gold-Kunde von Accor habe ich einige zusätzliche Annehmlichkeiten erhalten:

Early Checkin
Late Checkout (bis 15 Uhr)
Upgrade von Superior Room auf Executive Room
Getränkegutschein
Begrüßungsgeschenk, bestehend aus Grußkarte, Flasche Wasser und einigen Pralinen
Premium Wifi kostenlos

Diesbezüglich kann ich mich also absolut nicht beklagen. Da wurde das gesamte Spektrum des Möglichen ausgereizt.

Was mich etwas enttäuschte war das Frühstück. Es gibt zwei Frühstücksrestaurants, eines im Kellergeschoss und eines im Erdgeschoss. Am ersten Morgen war ich im Kellergeschoss. Dort war ich doch etwas enttäuscht. Das Büfett war quer durch den Raum verteilt, nicht alles zentriert an einem Ort. Die Marmelade und der Honig gab es nur in abgepackter Form, etwas das absolut nicht zu einem 4 Sterne-Hotel passt.

Novotel Warszawa Centrum

Am zweiten Morgen wurde ich auf das andere Frühstücksrestaurant verwiesen. Keine Ahnung wieso mal so oder so, hab ich nicht rausgefunden. Dort war alles näher beisammen und Honig und Marmelade gab es hier auch richtig aus Gläsern und auch in wesentlich besserer Qualität als bei der abgepackten Variante. Dennoch war das Frühstücksangebot weit von dem entfernt was ich aus deutschen Novotel Hotels gewöhnt bin.

Doch auch hier gilt: jammern auf hohem Niveau! Man sollte dabei auch den Preis von 34,50 € je Nacht bedenken! Wer aber ein richtiger Frühstücksfan ist, sollte ca. 500 Meter weiter lieber im preislich ähnlich angesiedelten Mercure Warszawa Centrum nächtigen. Nur den schönen Ausblick auf den Kulturpalast hat man dann nicht. Irgendwas ist halt immer. 😉

Blick zum Kulturpalast in Warschau

Protipp: Wer den Blick auf den Kulturpalast unbedingt genießen möchte, und ja das lohnt sich auf jeden Fall, der sollte sich ein Zimmer mit ungerader Zimmernummer geben lassen. 😉