4 Sterne-Hotel in Lodz: DoubleTree by Hilton Lodz

Lodz ist die drittgrößte Stadt Polens, abgesehen von dem Gassenhauer von Vicky Leandros aber in Deutschland eher unbekannt. Eine Wochenende dort brachte mich dazu mal das DoubleTree by Hilton Lodz zu testen, mein erstes Hotel dieser Marke und des Hilton-Konzerns überhaupt.

Das Hotel wurde 2012 neu erbaut und ist komplett verglast. 10 Stockwerke gibt es und neben dem Hotel befindet sich auch noch ein Kino in dem Gebäudekomplex.

Wer per Bahn anreist, wird wohl am Bahnhof Lodz Kaliska ankommen. Von dort aus sind es ca. 1,5 Kilometer zu Fuß. Man kann sich auch ein Taxi nehmen, kostet ca. 3 € für die kurze Strecke. Rückfahrt zum Bahnhof ist billiger, da auf der Fahrt vom Bahnhof aus ein Schlenker gefahren werden muß.

Das Hotel liegt etwas abseits des Stadtzentrums. Bis zur ul. Piotrkowska, der Flaniermeile der Stadt, sind es ca. 10 Minuten zu Fuß.

DoubleTree by Hilton Lodz

Betritt man das Hotel steht man direkt in der Lobby. Rechts ist die Rezeption, halb links die Fahrstühle und noch etwas weiter links ist das Hotelrestaurant „Four Seasons“, daneben die Hotelbar.

DoubleTree by Hilton Lodz

Das Personal war überall sehr freundlich und hilfsbereit. Sowas verschönert einen Hotelaufenthalt gleich noch etwas mehr.

DoubleTree by Hilton Lodz

DoubleTree by Hilton LodzIch hatte einen King Guest Room (niedrigste Zimmerkategorie) gebucht und aufgrund meines Hilton Diamond Status ein Upgrade auf einen Deluxe Guest Room erhalten. Außerdem gab es einen Gutschein für ein Begrüßungsgetränk an der Hotelbar, kostenloses Frühstück im Hotelrestaurant, einen Schoko-Cookie, eine Schale mit Obst und zwei Flaschen Mineralwasser für mich kostenlos. Letztlich habe ich ca. 112 € für zwei Nächte gezahlt. Absolut fair, insbesondere auch wenn man die ganzen Zusatzleistungen aufgrund des Kundenstatus dazurechnet.

Das genutzte Zimmer, Nummer 921, befand sich fast ganz oben, nur noch die 10. Etage mit 27 Zimmern und dem hoteleigenen Wellness-Bereich befand sich drüber.

DoubleTree by Hilton Lodz

Die Ausstattung des Deluxe Guest Rooms im DoubleTree by Hilton Lodz konnte ich mich absolut überzeugen. Das Bett war sehr bequem und hat mir einen absolut erholsamen Schlaf ermöglicht. Vier Kissen waren vorhanden. Beidseitig des Bettes befanden sich ein kleiner Nachtisch mit Lampe und auch Steckdosen waren dort vorhanden. Außerdem gabs einen Wecker mit Radiofunktion, wobei dort die Tasten mit bestimmten Kanälen verschiedener Musikrichtungen vorbelegt waren. Eine Anschlussfunktion für einen iPad gabs es dort aber auch.

Für die Fernsehfans war ein 50″-Flachbildfernseher vorhanden und dazu gabs eine Liste der gespeicherten Fernsehprogramme. Waren wohl bestimmt wohl so um die 100 Stück, hab jetzt mal nicht extra nachgezählt.

DoubleTree by Hilton LodzGleich daneben ein Schreibtisch, auch hier mit passend angebrachten Steckdosen. Und eine Nespresso-Kaffeemaschine war auch vorhanden. Außerdem vorhanden: ein kleiner Tisch und zwei bequeme Sessel.

In dem Tisch wo der Fernseher drauf stand, war übrigens die kostenpflichtige Minibar installiert. Außerdem fand sich dort etwas Kaffeegeschirr, ein Wasserkocher, Zucker, Teebeutel usw.

Gleich am Eingang war ein Hocker, daneben der innen beleuchtete (!) Kleiderschrank, wo auch die Bademäntel lagerten. Bis dato wusste ich übrigens gar nicht, daß es auch innen beleuchtete Kleiderschränke gibt. Übrigens war auch ein Schirm vorhanden, der wettertechnisch durchaus teilweise angebracht gewesen wäre, sofern ich nicht eine Abneigung gegen Schirme hätte.

DoubleTree by Hilton Lodz

DoubleTree by Hilton LodzDas Badezimmer war mit einer Dusche und einem Waschbecken ausgestattet. Duschgel, Shampoo und Mundwasser waren in ausreichender Menge vorhanden, ebenso Badelatschen, Seiflappen und Handtücher. Die Dusche war recht groß und mit einer Glaswand vom Waschbeckenbereich abgetrennt.

Im zehnten Stock des Hotels, und damit ganz oben, befindet sich der Wellnessbereich. Hier gibt es einen Raum mit Fitnessgeräten, eine kleine Sauna und einen Pool sowie ein Jacuzzi. Umkleideräume mit Duschen sind ebenfalls vorhanden.

DoubleTree by Hilton Lodz

Handtücher gibt es dort in rauen Mengen, braucht man sich also nicht aus dem Hotelzimmer mitzubringen. Vom Pool aus hat man einen Blick über Teile der Stadt, wenn nicht gerade, wie in meinem Fall, der Nebel da etwas störend wirkt. Der Poolbereich ist jetzt nicht riesig, aber anscheinend ausreichend. Bei zwei Besuchen dort war es jeweils recht leer.

DoubleTree by Hilton Lodz

Im Erdgeschoss des DoubleTree by Hilton befindet sich der Restaurantbereich. Das „Four Seasons“ wird auch für das Frühstück genutzt und kann bei großem Andrang vergrößert werden. Das war am ersten Morgen der Fall. Dennoch gab es kein Gedränge.

DoubleTree by Hilton Lodz

Das Personal ist sehr fix: legt am Büfett nach, kommt mit Fruchtsäften rum, nimmt Bestellungen auf und räumt schmutziges Geschirr ab und deckt den Tisch neu ein. Das alles total lautlos und schnell und immer ein Lächeln auf den Lippen. Da beginnt der Tag gleich sehr entspannt.

DoubleTree by Hilton Lodz DoubleTree by Hilton Lodz

Das Büfett lässt keine Wünsche offen, selbst Sekt ist vorhanden. Und wem das alles nicht reicht, kann sich noch diverse Eierspeisen frisch zubereiten lassen. Aber auch so ist hier alles zu finden, was zu einem ausgiebigen Frühstück gehört. Weshalb es hier auch kein Problem ist so ein Frühstück mal auf eine Stunde oder länger auszudehnen, denn zu probieren gibt es hier allerhand.

DoubleTree by Hilton Lodz DoubleTree by Hilton Lodz

Abends kann man dann den Tag gleich neben dem Restaurant ausklingen lassen, nämlich in der Hotelbar „Golden Bar“. Sogar der hier angebotene Wein war wirklich okay, in Polen leider nicht überall der Fall.

DoubleTree by Hilton Lodz

Ansonsten gibt es hier eine große Cocktailauswahl, auf zwei Fernsehern laufen Sportsendungen und auch diverse Speisen wie Burger oder Sandwiches kann man sich hier bestellen, wenn man doch noch Hunger haben sollte und dafür nicht nach nebenan ins Restaurant wechseln möchte.

DoubleTree by Hilton Lodz

Zusammenfassend ist das DoubleTree by Hilton Lodz es auf jeden Fall wert mal gebucht zu werden.

Zentral in Leipzig übernachten: Ibis Leipzig City

Im August 2016 hat direkt im Stadtzentrum von Leipzig, in der Reichsstraße, ein neuer Hotelkomplex geöffnet. Je ein Ibis und ein Ibis budget sind dort drin untergebracht. Das rote Ibis war Ziel eines Kurzausflugs.

Ibis Leipzig City

Nur rund 300 Meter vom Hauptbahnhof Leipzig befindet sich das Ibis Leipzig City entfernt. Auf sechs Etagen sind die Zimmer verteilt. Bei einem neuen Hotel wohl selbstverständlich ist alles im neuesten Ibis-Design eingerichtet.

Neben der Rezeption befindet sich im Erdgeschoss auch die Hotellobby, die Bar und das geräumige Frühstücksrestaurant. Zwei Fahrstühle verbinden die einzelnen Etagen miteinander. Für die Fahrt nach oben ist es nötig die Zimmerkarte kurz gegen den Sensor zu halten, sonst kann man keine Etage auswählen.

Ibis Leipzig City

Die Zimmer haben die Standardgröße der meisten Ibis-Hotels von 16 m², in dieser Hotelkategorie ganz normal. Das neue Ibis-Design wird hier konsequent umgesetzt. Grau-roter Teppichboden, mehrfarbige Wandverkleidungen, Schreibtisch am Fenster, Flachbildfernseher an der Wand gegenüber dem Bett und natürlich das super bequeme Sweet Bed by Ibis, in dem man sehr gut schlafen kann.

Ibis Leipzig CitySchön auch hier der Steckdosenwürfel mit drei Steckdosenplätzen und zwei USB-Anschlüssen. Auch am Bett befinden sich Steckdosen, sodaß man hier wirklich ausreichend Möglichkeiten zum Aufladen seiner Geräte hat. WLAN ist hier im Ibis Leipzig City kostenlos und mit ausreichender Bandbreite verfügbar.

Ibis Leipzig CityDie Zimmer sind mit einem Duschbad ausgestattet. Die Duschen sind ebenerdig und ausreichend groß. Außerdem befinden sich Waschbecken und Toilette im Badezimmer. Auch ein Fön ist vorhanden.

Das Frühstücksrestaurant ist im Erdgeschoß zu finden. Ab halb sieben morgens kann man es sich dort gut gehen lassen. Vom Umfang her ist das Frühstücksangebot für ein 3-Sterne-Hotel absolut top.

Ibis Leipzig CityDa kann man gar nicht meckern. Joghurt, Obst, Brötchen, Brot, Croissants, diverse Sorten Fruchtsaft und aromatisiertes Wasser, Kaffeespezialitäten, Rührei, Bacon, Wurst, Käse, Obstsalat und das Highlight: ein Waffelautomat, wo man sich selbst frische Waffeln zubereiten kann. Frühstücken wie Gott in Frankreich oder so ähnlich. Da beginnt der Tag gleich richtig gut. Das Ganze auch noch sehr ansprechend alles angerichtet und nicht so lieblos wie in manch anderen Hotels.

Ibis Leipzig City

Ibis Leipzig CityFür jemanden wie mich, wo ein Hotelaufenthalt auch Spaß machen soll, ja muss(!), ist das Ibis Leipzig City wirklich ein Hotel, in das man gerne kommt. Stylische Zimmer mit sinnvoll durchdachter Ausstattung, tolles Frühstück und sehr freundliches Personal, verbunden mit einer attraktiven Lage. Mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen.

Günstiges Hotel in Wroclaw: Ibis Wroclaw Centrum

Mich zog es mal wieder nach Wroclaw und da an dem Wochenende die meisten anderen Hotels recht teuer waren, also für polnische Verhältnisse, buchte ich das Ibis Wroclaw Centrum. Das Hotel befindet sich gemeinsam mit dem Novotel Wroclaw Centrum im gleichen Gebäude. Bis vor kurzem war das gesamte Gebäude noch als Orbis Hotel firmiert, dann wurde das aufgeteilt in Ibis und Novotel. Das Ibis Hotel nutzt die Etagen 1-4, darüber sind die Zimmer vom Novotel. Den Fahrstuhl nutzen beide Hotels gleichzeitig.

Das Hotel befindet sich einen knappen Kilometer vom Hauptbahnhof Wroclaw Glowńy entfernt und eine Straßenbahnhaltestelle namens „Hotel Wroclaw“ befindet sich nur wenige Meter entfernt. Die Anbindung ist also schon mal top.

Ibis Wroclaw Centrum

Mit dem Markenwechsel des Hauses fand auch eine umfassende Renovierung mit Anpassung an das aktuelle Design von Ibis. Damit ist das Ibis Wroclaw Centrum eines der modernsten Ibis-Hotels in Polen.

Ibis Wroclaw Centrum

Ibis Wroclaw CentrumAufgrund der Tatsache, daß es sich um ein ehemaliges Orbis-Hotel handelt, sind die Zimmer ein klein wenig größer als sonst in Ibis-Hotels. Das macht sich positiv bemerkbar. Die Zimmer sind klimatisiert, Fenster kann man nicht öffnen. Die Klimaanlage lässt sich aber sehr gut regulieren. Ausgestattet sind die Zimmer mit dem ganz aktuellen Ibis-Design. Dazu gehört neben den Wandverkleidungen auch das megabequeme Sweet Bed by Ibis.

Ibis Wroclaw CentrumEin Schreibtisch ist ebenso vorhanden und steht direkt am Fenster. Wer Steckdosen benötigt, findet auf dem Schreibtisch einen Steckdosenwürfel mit drei normalen runden Steckdosen und zwei USB-Steckdosen. Außerdem gibt es neben dem Bett noch eine freie Steckdose, also ausreichend Möglichkeiten um alle möglichen Geräte zu laden.

Ibis Wroclaw Centrum

Ibis Wroclaw CentrumDas Badezimmer ist recht groß und mit einer geräumigen Dusche ausgestattet. Da hat man viel Platz und eckt nicht immer irgendwo an. Auch ein Fön ist vorhanden. Die Wandverkleidung im Badezimmer finde ich persönlich recht edel wirkend, nicht so steril wie in den meisten Bädern. Da haben sich die Designer etwas schönes einfallen lassen.

Ibis Wroclaw Centrum

Ibis Wroclaw CentrumDas Frühstücksrestaurant befindet sich im Erdgeschoß und es bietet eines der besten Frühstücksangebote, die ich jemals in einem Ibis erlebt habe. Neben Wurst, Käse und Marmelade, gibt es auch Würstchen, Rührei und Crepes. Außerdem mehrere Sorten Fruchtsäfte sowie aromatisiertes Mineralwasser in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Ibis Wroclaw CentrumZwei Kaffeeautomaten versorgen den Hotelgast mit ausreichend Heißgetränken. Außerdem gab es bei meinem Besuch diverse Desserts, frisches Obst, verschiedene Salate und Charlotka (polnischer Apfelkuchen). Alles war sehr nett angerichtet und das modern gestaltete Frühstücksrestaurant ließ den Aufenthalt hier sehr angenehm ausfallen.

Ibis Wroclaw Centrum

Auch das Personal war zu jeder Zeit freundlich und räumte schmutziges Geschirr ruckzuck ab.

Für zwei Nächte inklusive Frühstück hatte ich übrigens knapp 84 € bezahlt, allerdings geht das häufig auch noch billiger und dann würde man für so einen Wochenendaufenthalt auch mal 20 € weniger auf den Tisch legen müssen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis im Ibis Wroclaw Centrum ist von daher also absolut top.

Achja, etwas zu nörgeln muß sein: an der Hotelbar gibt es außer Bier keine alkoholischen Getränke. Da geht man dann lieber nach nebenan in die gut gefüllte Hotelbar vom Schwesterhotel Novotel.

Hotel „The George“ in Hamburg St. Georg

Auf Einladung der comdirect Bank war ich zu einer Veranstaltung in Quickborn. Da die Veranstaltung erst abends endete, hatte man mir ein Zimmer im Hotel „The George“ in Hamburg St. Georg reserviert.

Das Hotel befindet sich ca. einen Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt, in 10-15 Minuten ist man da also gemütlich hingelaufen.

Das „The George“ wirbt mit 4 Sternen und einer Einrichtung im britischen Stil. Letzteres kann man mögen, muß man aber nicht. Mich hat es jetzt nicht zu überwältigenden Freudenbekundungen verführt, aber ist halt Geschmackssache.

Für mich war ein Standardzimmer im vierten Stock (Nummer 426) reserviert. Das Zimmer soll laut Webseite ca. 21 qm bemessen, ich würde es aber durchaus als kleiner einschätzen, eher so auf Niveau eines Ibis-Zimmers mit ca. 16 qm. Habe aber nicht nachgemessen.

Hotel "The George" in Hamburg

Die Zimmerausstattung hat alles was man so braucht: Bett, Schrank, Schreibtisch, Fernseher, Radio, kostenloses WLAN, Bad mit Dusche, Minibar. Der Teppichboden im Zimmer ist recht flauschig, war wirklich angenehm. Die dunkelrot-schwarze Tapete ist sicher nicht jedermanns Ding und lässt das Zimmer dunkler als nötig wirken.

Am Schreibtisch stand nur ein Hocker ohne Lehne. Es gab noch einen separat stehenden Stuhl, der war aber eher ein zu klein geratener Schaukelstuhl. Beides also eher ungeeignet, wenn man am Schreibtisch sitzend noch eine Weile arbeiten möchte. Steckdosen gibt es nur zwei, die vernünftig nutzbar sind. Die sind hinter dem Schreibtisch angebracht. Allerdings sind sie so tief angebracht, daß man den Schreibtisch etwas vorziehen muß, wenn man einen der dickeren Stecker reinziehen soll. Gut gedacht ist also mal wieder nicht gut gemacht. Am Bett ist keine freie Steckdose vorhanden.

Hotel "The George" in HamburgDas Bett war recht groß und hatte eine durchgehende Matratze. Doch damit hört die positive Berichterstattung zum wichtigsten Utensil eines Hotelzimmers auch bereits auf. Die Matratze war derart weich, daß ein vernünftiges Schlafen darin nicht möglich war. Bin daher samt Decke und Kopfkissen auf den Fußboden umgezogen. Das war deutlich angenehmer zu liegen und ist in dem Fall auch gesünder für den Rücken gewesen.

Ganz ehrlich: so ein schlechtes Bett hatte ich schon lange nicht mehr in einem Hotelzimmer erlebt. Das ist absolut nicht eines 4-Sterne-Hotels würdig.

Positiv anzumerken sind die bodenlangen Fenstervorhänge, mit denen man das Zimmer wirklich stockdunkel bekommt.

Hotel "The George" in HamburgDas Badezimmer war in schwarzen Fliesen gehalten. Das mag auf den ersten Blick edel wirken, aber nur dann. Schnell sieht man dort Wasserflecken oder wo die Putzfrau mit dem Lappen über die Wandfliesen gewischt hat. Der an der Trockenbauwand gegenüber der Toilette angebrachte Heizkörper zeigte übrigens Wirkung: man sah einen breiten Riss in der Trockenbauwand. So etwas sollte eigentlich nicht vorkommen.

Die Hotelbar kannte ich bereits vorher. Statt eines Cocktails, die ich für etwas überteuert halte, hatte ich dieses Mal einen Sauvignon Blanc probiert. Der war trinkbar, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen. Da kenne ich bedeutend bessere Weine. Der zum Abendessen servierte Weißwein, irgendwas aus Italien, war dagegen so geschmacklos, daß ich dankend auf ein weiteres Glas davon verzichtete.

Hotel "The George" in Hamburg

Das Frühstück schlägt im Hotel „The George“ mit 19,50 € pro Person zu buche. Es ist zwar wirklich gut, aber nicht so außergewöhnlich, daß es den aufgerufenen Preis wirklich wert wäre. Dann lieber paar Meter weiter gemütlich in einem der zahlreichen Cafés frühstücken, da dürfte man mehr Freude dran haben.

Fazit: im Hotel „The George“ erwartet einen mehr Schein als Sein. Wenn man dann noch weiß, daß die Zimmer dort laut Webseite bei 150 € je Nacht losgehen, sollte man eigentlich etwas besseres erwarten dürfen. In der Preisklasse dürfte es auch in Hamburg bedeutend bessere Hotelzimmer geben.

Suite im Mercure Warszawa Centrum

Beim letzten Besuch in Warszawa war ich gleich mal in zwei Hotels hintereinander. Im Mercure Warszawa Centrum war ich nur eine Nacht. Anstelle des gebuchten Standardzimmers hatte man mir aber eine Suite bereitgestellt, was meinem LeClub Accorhotels Platinum-Status zu verdanken war.

Die Suite liegt am Ende des Ganges, ist also eine Ecksuite. Sie besteht aus einem kleinen Vorraum, dem Arbeitszimmer mit Schreibtisch, einem Bad mit Badewanne, dem Schlafzimmer und einem kleinen Eckerker.

Die Suite ist, wie alle Zimmer hier im Hotel, klimatisiert. Das heißt auch, daß sich die Fenster nur einen Spalt öffnen lassen, aber nicht komplett.

Mercure Warszawa CentrumIm Vorraum befinden sich ein Spiegel und ein Schrank, sowie eine Tür ins Badezimmer und eine ins Arbeitszimmer. Das Arbeitszimmer ist, wie auch der Vorraum, mit Mobiliar aus den 90ern ausgestattet, wirkt also nicht wirklich modern. Dafür ist alles in einem recht gepflegten Zustand. Diesbezüglich gibt es nichts auszusetzen. Der Ledersessel mit grünlichem Lederbezug wirkt wohl ebenfalls etwas aus der Zeit gefallen, ist aber recht bequem. Eine Kaffeemaschine findet sich ebenfalls im Arbeitszimmer, sodaß man hier sogleich entsprechend versorgt ist. Was aber leider fehlt sind Steckdosen. Ich konnte dort im Zimmer keine freie Steckdose finden, die man sinnvoll z.B. für den Laptop hätte am Schreibtisch nutzen können.

Anders bei dem Schreibtisch an der Wand im Schlafzimmer. Da fanden sich dann auch freie Steckdosen. Außerdem gabs hier einen Fernseher. Das hier stehende Bett ist sehr bequem. Da schläft man sehr gut drin. Die Fenster lassen sich gut verdunkeln, sodaß einen auch kein Lichteinfall von außen stört.

Mercure Warszawa Centrum

Mercure Warszawa CentrumDas Badezimmer ist mit Badewanne, Toilette und Waschbecken ausgestattet. Von kann vom Vorraum und vom Schlafzimmer aus direkt ins Badezimmer gehen. Die Badewanne ist recht groß, da hat man gut Platz drinnen. Negativ fiel mir hier nur der Textilduschvorhang auf. Sowas ist absolut nicht mehr zeitgemäß. Ich habe da auch eine persönliche Abneigung gegen.

Das Frühstück hatte mich bereits bei meinem ersten Besuch in 2014 sehr begeistert und tat es dieses Mal wieder. In einer Live-Cooking-Küche wurden Pancakes frisch zubereitet. Auch sonst gab es alles was für ein ausgiebiges Hotelfrühstück nötig ist: Brot, Brötchen, Croissants, Marmeladen, Honig, Müsli, Kuchen, Wurst, Quark, Joghurt, Fisch, Salate, Fruchtsäfte und natürlich Kaffee und Tee. Und vermutlich habe ich noch was vergessen. Der Frühstücksraum befindet sich im 1. Obergeschoss und ist recht groß. Da findet man immer einen Platz. Das Personal ist fix und legt ständig am Büfett nach.

Mercure Warszawa CentrumAuch sonst kann man über das Personal nichts negatives sagen. Und auch die angeschlossene Weinbar „Winestone“ ist sehr chic und bietet eine schöne Weinauswahl. Für Weißweinliebhaber empfehle ich den Sauvignon Blanc Silver Lake.

Auf jeden Fall ein sehr schönes Hotel mit Toplage nahe dem Bahnhof Warszawa Centralna. Allerdings kommt es was die Zimmerausstattung angeht nicht ganz an das Mercure Warszawa Grand ran. Zumindest das Mobilar in den Suiten sollte mal auf einen aktuellen Stand gebracht werden.

Achja, WLAN ist natürlich im ganzen Haus kostenlos verfügbar.