ibis Berlin Kurfürstendamm

Am 20.01.2014 nahm ich auf Einladung von Accor an den Feierlichkeiten zur Eröffnung des 1.000sten ibis-Hotels weltweit teil. Damit ich mitten in der Nacht nicht in die Kälte raus muß, stellte man mir ein Zimmer im ibis Berlin Kurfürstendamm kostenlos zur Verfügung.

ibis Berlin Kurfürstendamm

Das Hotel wurde erst 2013 eröffnet und entspricht der neuen Hoteldesign-Serie für alle ibis-Hotels. Es befindet sich vis-a-vis der U-Bahn-Station Wittenbergplatz, ist also auch optimal an den Nahverkehr angebunden. Mit dem neuen Hoteldesign geht ibis auf Konfrontationskurs zu den Mitbewerbern Motel One und B&B Hotels. Frische Farben, moderne Möbel, kostenloses WLAN – wer das ibis Berlin Kurfürstendamm mit einem ibis Hotel mit älterer Ausstattung vergleicht, wird feststellen, daß es ein Unterschied ist wie Tag und Nacht.

ibis Berlin KurfürstendammAlle Zimmer sind barrierefrei gestaltet und sämtlichst mit dem speziell für ibis konzipierten Sweet Bed by ibis© ausgestattet. Die Zimmer verfügen über ein Bad mit Dusche, die ebenfalls ebenerdig gestaltet ist. Moderne Flachbildfernseher gehören außerdem zur Ausstattung. Das Hotel ist als 2-Sterne-Hotel klassifiziert. Auch positiv hervorzuheben, weil leider längst nicht überall Standard: nimmt man die Türschließkarte aus dem Steckfach im Zimmer, schaltet sich zwar das Licht aus, die Steckdosen aber nicht. Das ist gut, wenn man dann während der Abwesenheit gleich noch Akkus, Notebook usw. laden will. In manchen Hotels werden nämlich die Steckdosen gleich mit abgeschaltet.

Wer mit dem Auto anreist, kann selbiges in der zugehörigen Tiefgarage abstellen. Das neunstöckige Gebäude verfügt über 180 Einzel- und Doppelzimmer. Im Erdgeschoss befinden sich neben der Rezeption auch eine Bar und der Frühstücksbereich.

ibis Berlin KurfürstendammIn der Lobby lässt es sich auch bequem sitzen. Moderne Sofas und Stühle in peppigen Farben sind hier zu finden. Stück für Stück sollen übrigens alle ibis-Hotels derart umgestaltet werden.

Das Frühstücksangebot ist auch sehr vielfältig. Wurst, Käse, Obst, Kuchen, Rührei, Konfitüre – da findet jeder was und daß ich da fast ne dreiviertel Stunde saß und frühstückte ist ein gutes Zeichen dafür.

ibis Berlin Kurfürstendamm

Das Frühstück kostet im ibis Berlin Kurfürstendamm 10 € pro Person. Für die gebotene Auswahl ist das voll okay, obwohl man sicher in der Innenstadt auch irgendwo günstiger frühstücken könnte, wenn man weiß wo. Wer nur nen Kaffee und ein halbes Brötchen braucht, ist sicher auch irgendwo bei nem Bäckerladen günstiger aufgehoben. Wer aber lieber gut gestärkt das Hotel verlässt, dem kann man das Frühstück wirklich empfehlen.

Alles in allem ist das Hotel wirklich eine echte Augenweide geworden. Ich hoffe nur, daß meine sonst regelmäßig von mir frequentierten ibis-Hotels in anderen Städten auch bald so chic aussehen.

InterCityHotel Nürnberg

Ein Barcamp in Nürnberg sorgte dafür, daß ich mal wieder ein Hotel benötigte. Dieses Mal entschied ich mich für das InterCityHotel Nürnberg, das wie alle InterCityHotels zur Steigenberger Gruppe gehört.

Das Hotel befindet sich in der Eilgutstraße, unmittelbar neben dem Nürnberger Hauptbahnhof gelegen. Zu Fuß sind es knapp 100 Meter, man kann sich also das Taxi zum Hotel sparen. Die Zimmer sind mit einer modernen Note eingerichtet, ich hatte ein Zwei-Bett-zimmer mit zwei getrennten Betten. Das war für mich okay.

Womit viele vielleicht ein Problem dagegen haben: das hotel befindet sich unmittelbar neben den Bahngleisen. Die Entfernung von Hotel zu den Gleisen beträgt knapp zehn Meter. Die Fenster sind nicht schallgedämmt, man hört also die Züge entlangfahren. Wer einen leichten Schlaf hat, sollte sich also lieber für ein anderes Hotel entscheiden. Mich persönlich hat es nicht gestört. Vorhänge zugezogen, hingelegt und geschlafen.

Die Matratze hätte für meine Bedürfnisse ruhig etwas härter sein können, aber es war noch okay. Hier hat aber auch jeder andere Ansprüche.

Ein kleiner Schreibtisch am Fenster gibt die Möglichkeit bei Bedarf etwas zu arbeiten. Wer unbedingt Fernsehen schauen möchte, kann das auch. Ein Flachbildfernseher (ca. 24″ würde ich schätzen) steht dafür zur Verfügung.

InterCityHotel Nürnberg

Das Zimmer ist ansonsten recht klein gewesen, zumindest wenn bedenkt es ist für zwei Personen. Allerdings ist das IntercityHotel auch eher nicht auf eine Klientel ausgelegt, die dort Urlaub machen möchte, sondern eher ein Hotel sucht während einer Konferenz Messe oder um am anderen Morgen den ersten Zug für eine Fernreise zu erwischen. Zum Urlaub machen würde auch ich mir ein anderes Hotel suchen.

InterCityHotel NürnbergDas Badezimmer war ebenfalls recht klein, aber sauber und modern eingerichtet. Endlich mal ein Hotel wo sofort warmes Wasser aus der Dusche kam und man nicht erst ewig an den Hähnen rumdrehen musste.

Nachteilig: das WLAN im InterCityHotel Nürnberg ist kostenpflichtig. Ich habe mir dann lieber mittels Tethering vom Smartphone aus mein eigenes WLAN geschaffen.

Zwei Sachen sind aber positiv hervorzuheben: man bekommt für die Dauer seines Aufenthalts ein Ticket für den Nahverkehr kostenlos. außerdem kann man mit der Zimmerkarte auch kostenlos in die DB Lounge im Hauptbahnhof Nürnberg.

Zur Gastronomie kann ich mich nicht äußern, die habe ich nicht in Anspruch genommen.

Preislich habe ich um die 60 € pro Nacht ohne Frühstück gezahlt, Frühstück hätte nochmal 14 € extra pro Tag gekostet. Das bekommt man in Nürnberg bei Bedarf in der Stadt auch günstiger in diversen Cafés.

Alles in allem eher Durchschnitt. Es gibt sicher bessere Hotels in Nürnberg, habe aber in dieser Stadt auch bereits bedeutend schlechter übernachtet.

Novotel Hotel Aachen

Gut zwei Tage war ich auf Einladung von HRS in Aachen und habe mir die Stadt angeschaut. Untergebracht war ich während dieser Zeit im Novotel Aachen. Ich kannte bereits das Novotel Hotel in München, von daher wusste ich ungefähr was mich zimmermäßig erwartet.

Das Novotel Aachen befindet sich recht zentral in der Aachener Innenstadt, genau genommen in der Petersstraße. Geht man diese entlang, kommt man weniger hundert Meter später direkt im Zentrum am Elisenbrunnen vor. Gleich um die Ecke befindet sich ein Parkhaus für die Hotelgäste des Novotel und des zur selben Firmengruppe gehörenden Ibis Budget.

Novotel Hotel Aachen

Was mir an den Novotel-Zimmern gefällt, ist die Trennung von Bad und WC. Letzteres ist gleich vorne neben der Zimmertür, das Bad schließt direkt an das Zimmer an und ist vom Bett aus mit zwei Schritten erreichbar. Eine Abtrennung erfolgt durch eine hölzerne Tür. Sehr schön auch: das Bad besitzt Wanne UND Dusche. Die Wanne ist aber etwas kurz, also wirklich nur für eine Person nutzbar.

Novotel Hotel Aachen

Im Zimmer selbst befindet sich noch ein Sofa für zwei Personen und ein Schreibtisch, der auch Heimstatt für den Flat-TV ist. Wer ins Internet möchte, der kann dies via LAN oder WLAN tun. Ein LAN-Kabel befindet sich auf dem Schreibtisch. Internet ist seit kurzem in allen Hotels der Accorgruppe kostenfrei nutzbar. Tolle Sache wie ich finde und das Internet funktioniert auch sehr stabil.

Novotel Hotel Aachen

Die Minibar hat die für Hotels üblichen Preise. 0,5 Liter Wasser soll hier 4,90 € kosten. Kostenlos kann man sich aber Kaffee, Kakao und Tee zubereiten. Ein Wasserkocher und die entsprechenden Zutaten sind auf dem Hotelzimmer kostenfrei vorhanden.

Die Tür öffnet man mit so einer Plastikkarte. So eine benötigt man auch, wenn man den Strom im Zimmer aktivieren möchte. Da ich gleich zwei solcher Karten bekam beim Check-In, konnte ich eine im Zimmer lassen und so während meiner Abwesenheit meine Geräte aufladen.

Für das Frühstücksbüfett im Novotel Aachen werden 19 € pro Person und Tag verlangt, sicherlich ein sehr stolzer Preis.

Novotel AachenDie Auswahl beim Frühstücksbüfett ist recht groß, es gibt fast für jeden Geschmack etwas. Die Wurstauswahl empfand ich als etwas klein, einige der Salate usw. hätten ruhig ein Namensschild vertragen können, das zwar größtenteils vorhanden war, aber halt nicht überall. Geschmacklich war das Essen aber wirklich gut. auch das Personal war sehr freundlich und aufmerksam, legte immer wieder schnell nach und kümmerte sich drum, daß die Gäste auch genug Kaffee und Tee hatten.

Alles in allem hatte man so einen angenehmen Tag in den Morgen.

Fazit: Für knapp 100 € / Nacht ohne Frühstück bekommt man ein recht schönes Zimmer, das auch durch getrenntes Bad und WC zu überzeugen weiß. Preislich ist auch nichts zu sagen, zumal es gerade auch in diesem Preissegment noch immer nicht zum Standard gehört, daß WLAN kostenlos erhältlich ist.

Hinweis: Auch wenn HRS in diesem Fall die Kosten der Unterbringung trug, habe ich mir erlaubt das Hotel unabhängig zu bewerten. Die Bewertung wäre also nicht anders ausgefallen, wenn ich das Zimmer hätte selbst bezahlen müssen.

Mercure Hotel Düsseldorf City Center

Aufgrund eines Barcampbesuchs war ich für zwei Tage in Düsseldorf. Recht zentral gelegen, nämlich nur wenige hundert Meter vom Hauptbahnhof entfernt, befindet sich das Mercure Hotel Düsseldorf City Center, daß ich auch aufgrund eines temporären Sonderangebotes (50 % Rabatt) für meinen Aufenthalt buchte.

Das Hotel befindet sich am Stresemannplatz, einer recht viel befahrenen Kreuzung. Mit der Straßenbahn ist man nach nur einer Station Fahrt am Hauptbahnhof, kann man aber auch ganz entspannt laufen.

Kommt man in das Hotel rein betritt man eine helle Lobby. Links geht es zu den Restaurants und der Hotelbar (beides nicht getestet), rechts zur Rezeption und direkt geradeaus trifft man auf Fahrstuhl und Treppe zu den oberen Etagen.

Seit einiger Zeit gibt es in fast allen Hotels der Accorgruppe, so auch hier, kostenfreies WLAN. Die Zugangsdaten dafür bekam ich gleich beim Check-In ausgehändigt. Ebenso einen Gutschein für ein Freigetränk an der Bar, aus Zeitgründen löste ich selbigen allerdings nicht ein.

Das Zimmer im Mercure Hotel Düsseldorf City Center:

Mercure Hotel Düsseldorf City Center

Das Zimmer welches ich bekam war ein Einzelzimmer. Nun sind Einzelzimmer eh meistens kleiner als Doppelzimmer, aber das hier entsprach nun wirklich nicht dem, was ich von einem 4-Sterne-Hotel erwartet hätte. Das Zimmer war sehr klein, wie man auf den Fotos erkennen kann. Das Badezimmer möchte ich als winzig bezeichnen. Wer etwas korpulenter ist, hat es darin bestimmt nicht leicht sich zu bewegen. Auch waren die Fliesenfugen im Duschbereich verdreckt, das sollte bei einem Hotel dieser Klasse absolut nicht der Fall sein.

Mercure Hotel Düsseldorf City CenterMercure Hotel Düsseldorf City Center

Trotz der direkten Lange an einer Kreuzung waren bei geschlossenem Fenster keine Geräusche zu vernehmen. Die Vorhänge waren auch sehr blickdicht, da fiel kein Licht von außen ins Zimmer. Das Einzelbett war sehr bequem und mit zwei Kissen ausgestattet. Was es für meinen Geschmack wieder zu wenig gab waren Steckdosen. Da musste ich den Stecker der auf dem Zimmer befindlichen Kaffeemaschine rausziehen um meine Geräte anschließen zu können.

Das Zimmer sollte regulär 96 € pro Nacht ohne Frühstück kosten, dank der Sonderaktion auf der Accor-Webseite gab es das Zimmer zum halben Preis. Den vollen Preis wäre dieses Zimmer (Nr. 406) definitiv NICHT wert gewesen und dann hätte ich mich auch direkt beschwert. Aufgrund des reduzierten Preises und weil ich abends einfach nur noch schlafen wollte, hatte ich das unterlassen. Ich werde mir auch schwer überlegen ob ich beim nächsten Besuch wirklich noch einmal dort übernachten werde oder dann nicht doch lieber auf ein anderes Hotel zurückgreifen soll.

Pension Spreewelten im Bahnhof Lübbenau

Ich war für zweieinhalb Tage auf Einladung von Tourismus Marketing Brandenburg in Lübbenau. Untergebracht war ich während dieser Zeit in der Pension Spreewelten, die sich direkt im Empfangsgebäude des Bahnhofs Lübbenau befindet.

Im Spreewiesel Center, im Erdgeschoß des Bahnhof Lübbenau, kann man nicht nur Zeitungen, Zeitschriften, Bahnfahrkarten und Souvenirs kaufen, hier befindet sich auch die Rezeption der Pension Spreewelten. Sie ist bis 19 Uhr besetzt.

Da mein Zimmer bei meiner Ankunft noch nicht bezugsfertig war, konnte ich mein Gepäck dort lassen und fand es dann am Abend direkt auf meinem Zimmer vor.

Die Zimmer in der Pension Spreewelten sind etwas ganz Besonderes. Auffällig ist bereits, daß es keine Zimmernummern gibt, sondern alle Zimmer dem Alphabet nach beschriftet sind, also Zimmer A, B, C usw.

Aber damit möchte ich mich hier gar nicht weiter aufhalten, viel wichtiger sind die Zimmer selbst. Sie sind alle nach einem anderen Thema von verschiedenen Künstlern gestaltet worden. Kein Zimmer ist dadurch doppelt vorhanden, jedes stellt ein anderes Thema dar und hat eine andere Inneneinrichtung.

Pension Spreewelten

Das Zimmer in dem ich schlief hieß „Spreewaldexpress Abteil Miss Marple„. Es sollte ein Luxusabteil eines Waggons des Orient Express darstellen. Passend dazu war auch ein Exemplar des Buches „Mord im Orientexpress“ dort vorhanden.

Pension Spreewelten

Im Zimmerpreis enthalten, den man hier nachlesen kann, sind einige nette Kleinigkeiten. So gehört da eine kleine Flasche Wasser dazu. Die war in meinem Fall leider ungekühlt, was ich bei den vorherrschenden Temepraturen etwas schade fand. Desweiteren bekommt man eine Postkarte mit einer Ansicht des bewohnten Zimmers, die man über die Pension kostenfrei verschicken kann. Weitere Postkarten kann man im Erdgeschoß im Spreewiesel-Center käuflich erwerben. Auch ein Exemplar der hiesigen Tageszeitung lag täglich (außer am Abreisetag) für mich bereit.

Wer länger bleibt, kann zwei Stunden im Erlebnisbad „Spreewelten Bad Lübbenau“ (ohne Sauna) kostenfrei in Anspruch nehmen. Auch Fahrräder kann man über die Pension vergünstigt mieten um damit den Spreewald zu entdecken.

Das Frühstück wird im Restaurant Mediterrano angeboten, welches sich im gleichen Gebäude befindet. Das Frühstücksbüffett ist okay, wobei etwas mehr Auswahl nicht schlecht sein würde. Da könnte man noch dran arbeiten. Vielleicht kann sich das ändern, wenn die Pension besser ausgelastet ist.

Wie bereits angemerkt, befindet sich die Pension im Empfangsgebäude des Bahnhofs Lübbenau. Dieser Bahnhof liegt an einer immer noch genutzten Eisenbahnstrecke, wo auch nachts Züge verkehren. Da mein Zimmer direkt zu den Bahnsteiggleisen hinausging, hörte ich natürlich auch den Zugverkehr. Wer einen sehr leichten Schlaf hat, für den ist die Pension vielleicht eher weniger geeignet. Das sollte man VOR der Buchung beachten. Da ich früher jahrelang an Eisenbahnstrecken wohnte, störte mich das nicht wirklich.

Spreewald Impressionen

Was mich aber störte war etwas anderes. Die Zimmer haben keine Klimaanlage. Es war recht warm da drinnen und auch der im Zimmer befindliche Ventilator konnte da nicht wirklich etwas dran ändern. Hier sollte man nochmal etwas Geld in die Hand nehmen und eine Klimaanlage nachrüsten. Die fehlende Klimaanlage beschert der Pension auch einen ganzen Punkt Abzug in meiner Bewertung.

Ansonsten ist noch zu beachten, daß die Zimmer nur über eine Wendeltreppe erreichbar sind und somit nicht barrierefrei sind.

Disclaimer: Ich war auf Einladung von Tourismus Marketing Brandenburg (TMB) vor Ort, die auch die Übernachtungskosten übernahmen. Dies beeinträchtigt mich jedoch nicht in meiner Meinungsbildung.