Hotel Ibis Hannover City

Das Barcamp Hannover war der Grund, daß ich mal wieder zu Gast in einem Hotel war. Ich entschied mich für das Ibis Hannover City in der Vahrenwalder Straße. Für Bahnanreisende ist das Hotel recht gut gelegen, nur drei Stationen mit der U1 oder U2 bis zur Haltestelle Dragonerstraße fahren.

Ibis Hannover City

Das Ibis wurde 2013 grundlegend renoviert, dabei wurden auch das Restaurant und die Lobby auf das neue Design umgestellt. In den Zimmern findet man das sehr bequeme Sweet Bed by ibis, eigentlich ein Garant für einen erholsamen Schlaf. Da würde man anderntags am liebsten drin liegen bleiben. Geht mir jedenfalls immer wieder so.

Ibis Hannover CitySchön auch nach der Renovierung das kleine, aber nicht zu kleine Badezimmer. Da kenne ich auch bei Ibis bedeutend kleinere und unbequemere Badezimmer. Das grüne Waschbecken im Badezimmer hinterlässt einen sehr guten Eindruck.

Der Hotelflur ist hell gestaltet, die schweren Türen zu den Zimmer fallen manchmal etwas zu laut ins Schloss. Positiv: Steckdosen und Licht funktionieren ohne die Zimmerkarte irgendwo einstecken zu müssen. Kostenlos erhältlich auch ein sehr stabiles WLAN, zudem können Telekomkunden einen sehr schnellen Telekomhotspot vor Ort nutzen.

Ibis Hannover CityWer Hunger und Durst bekommt, der kann auf das Hotelrestaurant zurückgreifen. Die Preise sind wirklich fair, für den abgebildeten Burger habe ich 8,95 € bezahlt. Die Auswahl an Weinen könnte aber durchaus etwas größer sein. Leider nur eine Sorte Weißwein verfügbar, der war aber durchaus okay.

Sehr positiv fiel auch das sehr freundliche Personal auf. Es gab auch noch kostenlose Snacks wie Erdnüsse und Salzstangen in der Lobby, während ich dort saß und noch etwas arbeitete.

Ibis Hannover City

Es war auf jeden Fall ein sehr angenehmer Aufenthalt, beim nächsten Hannoverbesuch mit Übernachtung, werd ich wieder im Ibis Hannover City übernachten.

Burns fair & more in Köln

Aufgrund einer Einladung zu einer Buchpräsentation war ich in Köln. Mein Gastgeber hatte für mich ein Zimmer im Burns fair & more in Köln reserviert. Das Hotel befindet sich eine Straßenbahnstation von der Messe Köln und zwei Straßenbahnstationen vom Bahnhof Köln Deutz entfernt. Eine gute Erreichbarkeit ist somit schon mal gegeben. Von der Straßenbahnhaltestelle sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Hotel, daß sich in einem Wohngebiet abseits stark befahrener Straßen befindet, allerdings von außen auch recht unscheinbar wirkt.

Burns fair & moreDas Hotel ist, soweit ich das beurteilen kann, barrierefrei eingerichtet, positiv für Rollstuhlnutzer.

Während meines Aufenthalts fanden im Treppenhaus/Flur gerade Renovierungsarbeiten statt, deshalb sah der etwas wüst aus, ansonsten war aber alles recht sauber und ordentlich. Das Personal war dezent zurückhaltend, schade fand ich lediglich, daß ich beim Check-Out nicht gefragt wurde ob alles okay gewesen sei. Die Dame an der Rezeption war da eher nicht ganz so serviceorientiert, wie ich den Eindruck hatte.

Das Zimmer war recht geräumig, es gab einen Schrank, eine Minibar und auch einen Schreibtisch. Platzmangel verspürte ich jedenfalls nicht. Ein paar Kleinigkeiten wirkten allerdings dennoch etwas negativ auf mich im Zimmer. Zum einen die Unsitte die Steckdosen an den Stromkreislauf anzuschließen, der nur funktioniert wenn man die Hotelcard in ein entsprechendes Steckfach steckt. Da man die auch zum öffnen der Zimmertür benötigt, sind die Steckdosen abgeschaltet, wenn man das Zimmer mitsamt der Hotelcard verlässt. Man braucht also eine zweite Karte, die man da drinnen stecken lässt, während man unterwegs ist, wenn man währenddessen diverse elektrische Geräte aufladen möchte. Keine Ahnung wer diese Idee zuerst eingeführt hat, ich empfinde das als umständlich. Geht auch anders, wie ich z.B. hier erleben durfte.

Burns fair & moreEbenfalls störend empfand ich zwei Dinge im Badezimmer. Zum einen die Tatsache, daß es keinen Halter für das Toilettenpapier gab, die Rolle stand einfach so auf ner Ablage. Hmm, muß jetzt wirklich nicht sein, oder? Desweiteren find ich solche Stoffduschvorhänge eher doof. Da ist es nicht schwer und das Badezimmer steht unter Wasser. Dann doch lieber solche festen Schiebevorhänge.

Burns fair & more

Dagegen konnte mich das bequeme und große Bett mit seiner sehr festen Matratze absolut überzeugen. Da lässt es sich sehr gut schlafen. Ich konnte es jedenfalls trotz meiner Erkältung sehr gut.

WLAN soll es wohl auch kostenlos geben, allerdings habe ich das nicht getestet. Die Login-Daten dafür bekommt man an der Rezeption. Ich selbst hatte den hier ebenfalls recht stabilen Telekom-Hotspot genutzt.

Hotel Burns and more, KölnNach einer erholsamen Nacht freut man sich dann am anderen Morgen auf das Frühstück. Das Frühstücksbüfett hatte ich dann auch ausgiebig testen können. Es gab eigentlich alles was man sich vorstellen konnte. Kaffee stand in Thermoskannen auf den Tischen. Die stylisch-moderne Einrichtung konnte überzeugen. Essen war ausreichend und in großer Vielfalt vorhanden. Der Preis für das Frühstück beträgt übrigens 11 € pro Person.

Fazit: Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die das Gesamtbild trüben, sich theoretisch aber leicht aus der Welt schaffen ließen. Gerade auch im Hinblick auf die Zimmerpreise (88 € EZ/103 € DZ), sollten solche Kleinigkeiten eigentlich nicht vorkommen.

Ibis Nürnberg Hauptbahnhof

Anläßlich des Barcamps Nürnberg reiste ich nach Nürnberg und übernachtete während dieser Zeit im Ibis Nürnberg Hauptbahnhof. Es ist eines von drei Ibis Hotels in Nürnberg. Vom Haupteingang des Nürnberger Hauptbahnhofs sind es rund 200 Meter bis zum Hotel.

Das Ibis Nürnberg Hauptbahnhof ist relativ frisch renoviert und besitzt bereits die neue Lobby mit den Designermöbeln. Diese Ausstattung verbessert den Ersteindruck erheblich, weshalb Stück für Stück alle Ibis Hotels derart umgestaltet bzw. neue Hotels gleich so ausgestattet werden.

Lobby ibis Nürnberg Hauptbahnhof

Ein Ibis ist ein Ibis ist ein Ibis…

Das schöne an solchen Ketten ist, daß sich die Ausstattung der Hotels ähnelt. Sicherlich gibt es auch da Unterschiede, die z.B. aus dem Alter des jeweiligen Hotels herrühren, vieles erkennt man aber dennoch gleich wieder.

Die Zimmer sind faktisch überall gleich eingerichtet, sodaß man sich schnell zurechtfindet.

Zimmer Ibis Nürnberg Hauptbahnhof

Allen Ibis Hotels gemeinsam ist das sehr bequeme Sweet bed by ibis. Da schläft man wirklich sehr gut drin. Wer mit den darin befindlichen Kissen nicht auskommt, findet im Zimmer noch ein zusätzliches Kissen, schön verpackt oberhalb der Gepäckablage.

Das Badezimmer ist etwas klein, aber ausreichend um zu duschen usw.

Positiv: in allen Ibis Hotels, so auch im Ibis Nürnberg Hauptbahnhof, ist WLAN überall gratis. Wem das angebotene WLAN nicht schnell genug ist, kann gegen Gebühr einen Premiumzugang bekommen, erfahrungsgemäß reicht das gratis-WLAN aber in der Regel vollkommen aus, wenn man nicht gerade HD-Videos schauen möchte.

Zimmer Ibis Nürnberg Hauptbahnhof

Was neu für mich war, daß ich gleich beim Checkin bezahlen musste, aber die Rechnung dennoch erst beim auschecken bekam. Aber egal, gibt schlimmeres.

Das Personal war freundlich-zurückhaltend. Das Frühstück (Aufpreis 10 € pro Person und Tag) habe ich nicht getestet, allerdings ist das recht gut. Dazu kann man was in meinem Bericht zum Ibis Berlin Kurfürstendamm nachlesen.

Die Standardrate für ein Zimmer ohne Frühstück bewegt sich beim Ibis Nürnberg Hauptbahnhof um die 61 €. Es gibt aber regelmäßig Sonderangebote, sodaß ich selbst letztlich 45,05 € pro Nacht ohne Frühstück zahlte – ein absolut fairer Preis in meinen Augen, insbesondere wenn man auch die zentrale Lage mit betrachtet.

Mercure Warszawa Centrum

Ein Wochenende in Warschau bedurfte einer entsprechenden Unterbringung für die Nächte. Ich entschied mich aufgrund der zentralen Lage und des angebotenen Preises für das Mercure Warszawa Centrum, wo ich für zwei Nächte incl. Frühstück 350 Zloty (ca. 84 €) zahlte.

Mercure Warszawa Centrum

Das Hotel befindet sich ca. 150 Meter vom Warschauer Hauptbahnhof (Warszawa Centralna) entfernt. Auch bis zum Kulturpalast, das vielen von Fotos bereits bekannte hohe Gebäude, ist es nicht weiter. Zentraler geht es eigentlich nicht, insbesondere wenn man per Bahn anreist.

Schon von außen wirkt das Hotel modern und einladend, im Inneren setzt sich dieser Eindruck fort. Das Personal an der Rezeption war freundlich. Es ist aber ratsam wenigstens etwas englisch zu können, da das Personal kein deutsch kann. Im Zweifelsfall so wie ich einfach die Reservierungsbestätigung vorzeigen. 😉

Mercure Warszawa Centrum

Das von mir bewohnte Doppelzimmer (Nummer 324) im 3. OG war sehr bequem über einen der Fahrstühle zu erreichen. Ich blickte auf die seitlich vorbeiführende Hauptstraße und das unmittelbar neben dem Hotel befindliche größte Warschauer Shoppingcenter.

Mercure Warszawa Centrum

Mercure Warszawa Centrum

Mercure Warszawa Centrum

Mercure Warszawa Centrum

Das Badezimmer war mit einer Badewanne ausgestattet, die aber natürlich auch eine integrierte Dusche hatte. Der Stromkreis im Zimmer war mit der Hotelcard zu aktivieren, die man auch zum Öffnen der Tür nutzte. Da auch die Steckdosen da dran hingen, ließ ich mir eine zweite Karte geben, so konnte ich die Akkus meiner Geräte während meiner Abwesenheit aufladen.

Um ins Internet zu gelangen gibt es kostenloses WLAN. Die 24 Stunden geltenden Zugangscodes liegen an der Rezeption aus und kann man sich einfach so nehmen.

Sehr begeistert war ich auch von dem umfangreichen Frühstücksbüffett, daß keine Wünsche offen lies. Eines sollte man in Polen wissen: Kondensmilch ist dort nicht verbreitet. Man trinkt seinen Kaffee dort schwarz (americano). Die Kaffeeautomaten hatten ansonsten aber auch Espresso, Latte Macchiato und Milchkaffee im Angebot.

Im Erdgeschoss gab es noch ein zugehöriges Restaurant mit einer guten Auswahl an Weinen. Der Service war auch dort sehr zuvorkommend. Das im Tiefgeschoss befindliche Fitness-Center habe ich nicht in Anspruch genommen und mir auch nicht angeschaut.

Alles in allem bin ich von dem Hotel sehr begeistert und kann es wirklich wärmstens weiter empfehlen.

Ibis Essen Hauptbahnhof

Kürzlich war ich für ein Wochenende in Essen. Damit ich nicht auf der Straße übernachten muß, habe ich mir ein Hotelzimmer genommen. Die Entscheidung fiel auf das Ibis Essen Hauptbahnhof. Grund dafür war zum einen die für mich als Bahnreisenden günstige Lage, zum anderen gab es zur Zeit meiner Buchung über die Accor-Webseite einen Rabatt von 50 %.

Das Hotel befindet sich, wie der Name bereits vermuten lässt, in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs. Es grenzt direkt an den Hauptbahnhof an, wodurch ein Teil der Zimmer direkt auf die daneben entlangführenden Gleise und Bahnsteige zeigt. Bei geschlossenem Fenster bekommt man aber nicht sehr viel von der Geräuschkulisse mit.

Ibis Essen Hauptbahnhof
Sehr bequem sind die hier, wie in allen Ibis Hotels übrigens, verwendeten Betten „sweet bed by ibis“, die einen wirklich erholsamen Schlaf ermöglichen. So eines wünscht man sich daheim. Weniger schön ist dagegen die Zimmergröße. Das erhaltene Zimmer (Nummer 504) war, wie auch die anderen Zimmer in diesem Hotel, sehr klein. Das Bad selbst dürfte keine 3 qm groß sein. Zumindest das Bad ist eher eine Zumutung und wer sehr füllig ist, bekommt dort wohl Probleme.
Ibis Essen Hauptbahnhof
Ich würde das Hotel daher nicht unbedingt für eine Urlaubsreise empfehlen, eher für Gelegenheiten wo man wirklich nur ein Bett zum Schlafen benötigt. Legt man den normalen Zimmerpreise, je nach Zeitraum zwischen 55 und 70 € je Nacht, zugrunde, halte ich den für nicht angemessen, gerade auch mit Hinblick auf Zimmergröße und Größe des Bades. Da ich 50 % Rabatt bekam, zahlte ich lediglich etwas unter 30 € je Nacht, was dann wieder okay ist. Zu dem Preis würde ich dort auch wieder nächtigen, beim vollen Preis würde ich nach Alternativen schauen.
Ibis Essen HauptbahnhofDie Lobby ist bisher noch nicht nach dem neuen Style renoviert, denke das folgt aber auch noch. WLAN ist im ibis Essen Hauptbahnhof übrigens kostenlos verfügbar, in der Lobby wie auch auf den Zimmern. Außerdem gibt es dort Hotspots von der Telekom und von Vodafone. Zumindest der von mir genutzte Telekom-Hotspot ist dort auch sehr stark und lässt sich gut nutzen.

Das Personal im Ibis Essen Hauptbahnhof ist freundlich, der Check-In ging ruckzuck vonstatten. Auch beim Auschecken braucht man nicht lange warten. Zum Frühstück kann ich nichts sagen, da ich auswärts gegessen habe. Das Frühstück in den Ibis-Hotels ist aber in der Regel recht gut.

Alles in allem gibt es einigen Schatten, der auf dem Hotel lagert, was sich speziell von der Größe der Zimmer und des Bades her ableitet.