Burns fair & more in Köln

Aufgrund einer Einladung zu einer Buchpräsentation war ich in Köln. Mein Gastgeber hatte für mich ein Zimmer im Burns fair & more in Köln reserviert. Das Hotel befindet sich eine Straßenbahnstation von der Messe Köln und zwei Straßenbahnstationen vom Bahnhof Köln Deutz entfernt. Eine gute Erreichbarkeit ist somit schon mal gegeben. Von der Straßenbahnhaltestelle sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Hotel, daß sich in einem Wohngebiet abseits stark befahrener Straßen befindet, allerdings von außen auch recht unscheinbar wirkt.

Burns fair & moreDas Hotel ist, soweit ich das beurteilen kann, barrierefrei eingerichtet, positiv für Rollstuhlnutzer.

Während meines Aufenthalts fanden im Treppenhaus/Flur gerade Renovierungsarbeiten statt, deshalb sah der etwas wüst aus, ansonsten war aber alles recht sauber und ordentlich. Das Personal war dezent zurückhaltend, schade fand ich lediglich, daß ich beim Check-Out nicht gefragt wurde ob alles okay gewesen sei. Die Dame an der Rezeption war da eher nicht ganz so serviceorientiert, wie ich den Eindruck hatte.

Das Zimmer war recht geräumig, es gab einen Schrank, eine Minibar und auch einen Schreibtisch. Platzmangel verspürte ich jedenfalls nicht. Ein paar Kleinigkeiten wirkten allerdings dennoch etwas negativ auf mich im Zimmer. Zum einen die Unsitte die Steckdosen an den Stromkreislauf anzuschließen, der nur funktioniert wenn man die Hotelcard in ein entsprechendes Steckfach steckt. Da man die auch zum öffnen der Zimmertür benötigt, sind die Steckdosen abgeschaltet, wenn man das Zimmer mitsamt der Hotelcard verlässt. Man braucht also eine zweite Karte, die man da drinnen stecken lässt, während man unterwegs ist, wenn man währenddessen diverse elektrische Geräte aufladen möchte. Keine Ahnung wer diese Idee zuerst eingeführt hat, ich empfinde das als umständlich. Geht auch anders, wie ich z.B. hier erleben durfte.

Burns fair & moreEbenfalls störend empfand ich zwei Dinge im Badezimmer. Zum einen die Tatsache, daß es keinen Halter für das Toilettenpapier gab, die Rolle stand einfach so auf ner Ablage. Hmm, muß jetzt wirklich nicht sein, oder? Desweiteren find ich solche Stoffduschvorhänge eher doof. Da ist es nicht schwer und das Badezimmer steht unter Wasser. Dann doch lieber solche festen Schiebevorhänge.

Burns fair & more

Dagegen konnte mich das bequeme und große Bett mit seiner sehr festen Matratze absolut überzeugen. Da lässt es sich sehr gut schlafen. Ich konnte es jedenfalls trotz meiner Erkältung sehr gut.

WLAN soll es wohl auch kostenlos geben, allerdings habe ich das nicht getestet. Die Login-Daten dafür bekommt man an der Rezeption. Ich selbst hatte den hier ebenfalls recht stabilen Telekom-Hotspot genutzt.

Hotel Burns and more, KölnNach einer erholsamen Nacht freut man sich dann am anderen Morgen auf das Frühstück. Das Frühstücksbüfett hatte ich dann auch ausgiebig testen können. Es gab eigentlich alles was man sich vorstellen konnte. Kaffee stand in Thermoskannen auf den Tischen. Die stylisch-moderne Einrichtung konnte überzeugen. Essen war ausreichend und in großer Vielfalt vorhanden. Der Preis für das Frühstück beträgt übrigens 11 € pro Person.

Fazit: Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die das Gesamtbild trüben, sich theoretisch aber leicht aus der Welt schaffen ließen. Gerade auch im Hinblick auf die Zimmerpreise (88 € EZ/103 € DZ), sollten solche Kleinigkeiten eigentlich nicht vorkommen.

Unperfekthaus Essen

Mitten in der Essener Innenstadt befindet sich das Unperfekthaus. Es entstand in dem Gebäude eines ehemaligen Klosters.

Unperfekthaus Essen

Das Unperfekthaus ist eine Mischung aus Gaststätte, Veranstaltungslocation, Coworkingspace, Künstlerdomizil, Hotel…. Man merkt schon, es ist recht schwer zu beschreiben was das Unperfekthaus eigentlich ist, auf jedenfall aber perfekt unperferkt.

Das gesamte Gebäude ist offen für alle. Das Konzept sieht vor, daß Künstler hier ihre Ateliers einrichten können, diese aber offen für Besucher sind, die sich im Hause umschauen. Zahlreiche weitere Räume stehen allen Besuchern kostenfrei zur Nutzung offen. Hier kann man sich niederlassen um zu lesen, Karten zu spielen oder auch zu arbeiten, ein Meeting abzuhalten oder sich einfach in gemütlicher Runde zu unterhalten.

Wer das Unperfekthaus besucht, zahlt Eintritt. Die Höhe ist abhängig davon, wie lange man bleiben möchte und was inklusive sein soll. Grundsätzlich sind Kaffee und alkoholfreie Getränke inklusive. Man kann aber auch noch Essen vom Büfett dazu buchen. Für 29 € kann man ein Tagesticket (7-23 Uhr) inklusive all you can eat und Kaffee, alkoholfreier und alkoholischer Getränke buchen.

Unperfekthaus EssenWährend bei den anderen Tickets die Karte verfällt, sobald man das Gebäude verlässt, kann man mit dem Tagesticket kommen und gehen so oft man will. Das eignet sich daher auch für Touristen. Morgens frühstücken, dann Stadtbummel und sich verschiedene Sachen anschauen, zwischendurch im Unperfekthaus zu Mittag essen, dann bissel shoppen, die Einkäufe im Unperfekthaus ins Schließfach packen und gleich noch einen Kaffee trinken und abends den Tag entspannt mit einem Absacker im Unperfekthaus ausklingen lassen.

Unperfekthaus EssenAuch größere Veranstaltungen können aufgrund der Größe des Gebäudes hier stattfinden. Einzelne Räume können angemietet werden, ansonsten kann jeder die Räume einfach nutzen.

WLAN steht im gesamten Gebäude kostenfrei zur Verfügung und das recht stabil und schnell. Zu empfehlen ist bei schönem Wetter auch ein Besuch der Dachterrasse, von wo aus man einen schönen Blick über Essen hat.

Das Haus verfügt über einen Fahrstuhl, ist somit auch für Gehbehinderte entsprechend nutzbar. Toiletten gibt es verteilt im ganzen Haus, selbige sind auch immer sauber. Das Personal ist eigentlich immer freundlich. Das Essen wie auch die Getränke sind immer in ausreichender Menge vorhanden und das Büfett wird immer wieder aufgefüllt und ist sowas von lecker!

Für Essen-Touristen sollte ein Besuch im Unperfekthaus unbedingt dazu gehören.

Weiterführende Links:

https://www.unperfekthaus.de/
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Ibis Nürnberg Hauptbahnhof

Anläßlich des Barcamps Nürnberg reiste ich nach Nürnberg und übernachtete während dieser Zeit im Ibis Nürnberg Hauptbahnhof. Es ist eines von drei Ibis Hotels in Nürnberg. Vom Haupteingang des Nürnberger Hauptbahnhofs sind es rund 200 Meter bis zum Hotel.

Das Ibis Nürnberg Hauptbahnhof ist relativ frisch renoviert und besitzt bereits die neue Lobby mit den Designermöbeln. Diese Ausstattung verbessert den Ersteindruck erheblich, weshalb Stück für Stück alle Ibis Hotels derart umgestaltet bzw. neue Hotels gleich so ausgestattet werden.

Lobby ibis Nürnberg Hauptbahnhof

Ein Ibis ist ein Ibis ist ein Ibis…

Das schöne an solchen Ketten ist, daß sich die Ausstattung der Hotels ähnelt. Sicherlich gibt es auch da Unterschiede, die z.B. aus dem Alter des jeweiligen Hotels herrühren, vieles erkennt man aber dennoch gleich wieder.

Die Zimmer sind faktisch überall gleich eingerichtet, sodaß man sich schnell zurechtfindet.

Zimmer Ibis Nürnberg Hauptbahnhof

Allen Ibis Hotels gemeinsam ist das sehr bequeme Sweet bed by ibis. Da schläft man wirklich sehr gut drin. Wer mit den darin befindlichen Kissen nicht auskommt, findet im Zimmer noch ein zusätzliches Kissen, schön verpackt oberhalb der Gepäckablage.

Das Badezimmer ist etwas klein, aber ausreichend um zu duschen usw.

Positiv: in allen Ibis Hotels, so auch im Ibis Nürnberg Hauptbahnhof, ist WLAN überall gratis. Wem das angebotene WLAN nicht schnell genug ist, kann gegen Gebühr einen Premiumzugang bekommen, erfahrungsgemäß reicht das gratis-WLAN aber in der Regel vollkommen aus, wenn man nicht gerade HD-Videos schauen möchte.

Zimmer Ibis Nürnberg Hauptbahnhof

Was neu für mich war, daß ich gleich beim Checkin bezahlen musste, aber die Rechnung dennoch erst beim auschecken bekam. Aber egal, gibt schlimmeres.

Das Personal war freundlich-zurückhaltend. Das Frühstück (Aufpreis 10 € pro Person und Tag) habe ich nicht getestet, allerdings ist das recht gut. Dazu kann man was in meinem Bericht zum Ibis Berlin Kurfürstendamm nachlesen.

Die Standardrate für ein Zimmer ohne Frühstück bewegt sich beim Ibis Nürnberg Hauptbahnhof um die 61 €. Es gibt aber regelmäßig Sonderangebote, sodaß ich selbst letztlich 45,05 € pro Nacht ohne Frühstück zahlte – ein absolut fairer Preis in meinen Augen, insbesondere wenn man auch die zentrale Lage mit betrachtet.

Mercure Warszawa Centrum

Ein Wochenende in Warschau bedurfte einer entsprechenden Unterbringung für die Nächte. Ich entschied mich aufgrund der zentralen Lage und des angebotenen Preises für das Mercure Warszawa Centrum, wo ich für zwei Nächte incl. Frühstück 350 Zloty (ca. 84 €) zahlte.

Mercure Warszawa Centrum

Das Hotel befindet sich ca. 150 Meter vom Warschauer Hauptbahnhof (Warszawa Centralna) entfernt. Auch bis zum Kulturpalast, das vielen von Fotos bereits bekannte hohe Gebäude, ist es nicht weiter. Zentraler geht es eigentlich nicht, insbesondere wenn man per Bahn anreist.

Schon von außen wirkt das Hotel modern und einladend, im Inneren setzt sich dieser Eindruck fort. Das Personal an der Rezeption war freundlich. Es ist aber ratsam wenigstens etwas englisch zu können, da das Personal kein deutsch kann. Im Zweifelsfall so wie ich einfach die Reservierungsbestätigung vorzeigen. 😉

Mercure Warszawa Centrum

Das von mir bewohnte Doppelzimmer (Nummer 324) im 3. OG war sehr bequem über einen der Fahrstühle zu erreichen. Ich blickte auf die seitlich vorbeiführende Hauptstraße und das unmittelbar neben dem Hotel befindliche größte Warschauer Shoppingcenter.

Mercure Warszawa Centrum

Mercure Warszawa Centrum

Mercure Warszawa Centrum

Mercure Warszawa Centrum

Das Badezimmer war mit einer Badewanne ausgestattet, die aber natürlich auch eine integrierte Dusche hatte. Der Stromkreis im Zimmer war mit der Hotelcard zu aktivieren, die man auch zum Öffnen der Tür nutzte. Da auch die Steckdosen da dran hingen, ließ ich mir eine zweite Karte geben, so konnte ich die Akkus meiner Geräte während meiner Abwesenheit aufladen.

Um ins Internet zu gelangen gibt es kostenloses WLAN. Die 24 Stunden geltenden Zugangscodes liegen an der Rezeption aus und kann man sich einfach so nehmen.

Sehr begeistert war ich auch von dem umfangreichen Frühstücksbüffett, daß keine Wünsche offen lies. Eines sollte man in Polen wissen: Kondensmilch ist dort nicht verbreitet. Man trinkt seinen Kaffee dort schwarz (americano). Die Kaffeeautomaten hatten ansonsten aber auch Espresso, Latte Macchiato und Milchkaffee im Angebot.

Im Erdgeschoss gab es noch ein zugehöriges Restaurant mit einer guten Auswahl an Weinen. Der Service war auch dort sehr zuvorkommend. Das im Tiefgeschoss befindliche Fitness-Center habe ich nicht in Anspruch genommen und mir auch nicht angeschaut.

Alles in allem bin ich von dem Hotel sehr begeistert und kann es wirklich wärmstens weiter empfehlen.

Ibis Essen Hauptbahnhof

Kürzlich war ich für ein Wochenende in Essen. Damit ich nicht auf der Straße übernachten muß, habe ich mir ein Hotelzimmer genommen. Die Entscheidung fiel auf das Ibis Essen Hauptbahnhof. Grund dafür war zum einen die für mich als Bahnreisenden günstige Lage, zum anderen gab es zur Zeit meiner Buchung über die Accor-Webseite einen Rabatt von 50 %.

Das Hotel befindet sich, wie der Name bereits vermuten lässt, in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs. Es grenzt direkt an den Hauptbahnhof an, wodurch ein Teil der Zimmer direkt auf die daneben entlangführenden Gleise und Bahnsteige zeigt. Bei geschlossenem Fenster bekommt man aber nicht sehr viel von der Geräuschkulisse mit.

Ibis Essen Hauptbahnhof
Sehr bequem sind die hier, wie in allen Ibis Hotels übrigens, verwendeten Betten „sweet bed by ibis“, die einen wirklich erholsamen Schlaf ermöglichen. So eines wünscht man sich daheim. Weniger schön ist dagegen die Zimmergröße. Das erhaltene Zimmer (Nummer 504) war, wie auch die anderen Zimmer in diesem Hotel, sehr klein. Das Bad selbst dürfte keine 3 qm groß sein. Zumindest das Bad ist eher eine Zumutung und wer sehr füllig ist, bekommt dort wohl Probleme.
Ibis Essen Hauptbahnhof
Ich würde das Hotel daher nicht unbedingt für eine Urlaubsreise empfehlen, eher für Gelegenheiten wo man wirklich nur ein Bett zum Schlafen benötigt. Legt man den normalen Zimmerpreise, je nach Zeitraum zwischen 55 und 70 € je Nacht, zugrunde, halte ich den für nicht angemessen, gerade auch mit Hinblick auf Zimmergröße und Größe des Bades. Da ich 50 % Rabatt bekam, zahlte ich lediglich etwas unter 30 € je Nacht, was dann wieder okay ist. Zu dem Preis würde ich dort auch wieder nächtigen, beim vollen Preis würde ich nach Alternativen schauen.
Ibis Essen HauptbahnhofDie Lobby ist bisher noch nicht nach dem neuen Style renoviert, denke das folgt aber auch noch. WLAN ist im ibis Essen Hauptbahnhof übrigens kostenlos verfügbar, in der Lobby wie auch auf den Zimmern. Außerdem gibt es dort Hotspots von der Telekom und von Vodafone. Zumindest der von mir genutzte Telekom-Hotspot ist dort auch sehr stark und lässt sich gut nutzen.

Das Personal im Ibis Essen Hauptbahnhof ist freundlich, der Check-In ging ruckzuck vonstatten. Auch beim Auschecken braucht man nicht lange warten. Zum Frühstück kann ich nichts sagen, da ich auswärts gegessen habe. Das Frühstück in den Ibis-Hotels ist aber in der Regel recht gut.

Alles in allem gibt es einigen Schatten, der auf dem Hotel lagert, was sich speziell von der Größe der Zimmer und des Bades her ableitet.