Mercure Warszawa Centrum

Ein Wochenende in Warschau bedurfte einer entsprechenden Unterbringung für die Nächte. Ich entschied mich aufgrund der zentralen Lage und des angebotenen Preises für das Mercure Warszawa Centrum, wo ich für zwei Nächte incl. Frühstück 350 Zloty (ca. 84 €) zahlte.

Mercure Warszawa Centrum

Das Hotel befindet sich ca. 150 Meter vom Warschauer Hauptbahnhof (Warszawa Centralna) entfernt. Auch bis zum Kulturpalast, das vielen von Fotos bereits bekannte hohe Gebäude, ist es nicht weiter. Zentraler geht es eigentlich nicht, insbesondere wenn man per Bahn anreist.

Schon von außen wirkt das Hotel modern und einladend, im Inneren setzt sich dieser Eindruck fort. Das Personal an der Rezeption war freundlich. Es ist aber ratsam wenigstens etwas englisch zu können, da das Personal kein deutsch kann. Im Zweifelsfall so wie ich einfach die Reservierungsbestätigung vorzeigen. ;)

Mercure Warszawa Centrum

Das von mir bewohnte Doppelzimmer (Nummer 324) im 3. OG war sehr bequem über einen der Fahrstühle zu erreichen. Ich blickte auf die seitlich vorbeiführende Hauptstraße und das unmittelbar neben dem Hotel befindliche größte Warschauer Shoppingcenter.

Mercure Warszawa Centrum

Mercure Warszawa Centrum


Mercure Warszawa Centrum

Mercure Warszawa Centrum

Das Badezimmer war mit einer Badewanne ausgestattet, die aber natürlich auch eine integrierte Dusche hatte. Der Stromkreis im Zimmer war mit der Hotelcard zu aktivieren, die man auch zum Öffnen der Tür nutzte. Da auch die Steckdosen da dran hingen, ließ ich mir eine zweite Karte geben, so konnte ich die Akkus meiner Geräte während meiner Abwesenheit aufladen.

Um ins Internet zu gelangen gibt es kostenloses WLAN. Die 24 Stunden geltenden Zugangscodes liegen an der Rezeption aus und kann man sich einfach so nehmen.

Sehr begeistert war ich auch von dem umfangreichen Frühstücksbüffett, daß keine Wünsche offen lies. Eines sollte man in Polen wissen: Kondensmilch ist dort nicht verbreitet. Man trinkt seinen Kaffee dort schwarz (americano). Die Kaffeeautomaten hatten ansonsten aber auch Espresso, Latte Macchiato und Milchkaffee im Angebot.

Im Erdgeschoss gab es noch ein zugehöriges Restaurant mit einer guten Auswahl an Weinen. Der Service war auch dort sehr zuvorkommend. Das im Tiefgeschoss befindliche Fitness-Center habe ich nicht in Anspruch genommen und mir auch nicht angeschaut.

Alles in allem bin ich von dem Hotel sehr begeistert und kann es wirklich wärmstens weiter empfehlen.

Ibis Essen Hauptbahnhof

Kürzlich war ich für ein Wochenende in Essen. Damit ich nicht auf der Straße übernachten muß, habe ich mir ein Hotelzimmer genommen. Die Entscheidung fiel auf das Ibis Essen Hauptbahnhof. Grund dafür war zum einen die für mich als Bahnreisenden günstige Lage, zum anderen gab es zur Zeit meiner Buchung über die Accor-Webseite einen Rabatt von 50 %.

Das Hotel befindet sich, wie der Name bereits vermuten lässt, in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs. Es grenzt direkt an den Hauptbahnhof an, wodurch ein Teil der Zimmer direkt auf die daneben entlangführenden Gleise und Bahnsteige zeigt. Bei geschlossenem Fenster bekommt man aber nicht sehr viel von der Geräuschkulisse mit.

Ibis Essen Hauptbahnhof
Sehr bequem sind die hier, wie in allen Ibis Hotels übrigens, verwendeten Betten “sweet bed by ibis”, die einen wirklich erholsamen Schlaf ermöglichen. So eines wünscht man sich daheim. Weniger schön ist dagegen die Zimmergröße. Das erhaltene Zimmer (Nummer 504) war, wie auch die anderen Zimmer in diesem Hotel, sehr klein. Das Bad selbst dürfte keine 3 qm groß sein. Zumindest das Bad ist eher eine Zumutung und wer sehr füllig ist, bekommt dort wohl Probleme.
Ibis Essen Hauptbahnhof
Ich würde das Hotel daher nicht unbedingt für eine Urlaubsreise empfehlen, eher für Gelegenheiten wo man wirklich nur ein Bett zum Schlafen benötigt. Legt man den normalen Zimmerpreise, je nach Zeitraum zwischen 55 und 70 € je Nacht, zugrunde, halte ich den für nicht angemessen, gerade auch mit Hinblick auf Zimmergröße und Größe des Bades. Da ich 50 % Rabatt bekam, zahlte ich lediglich etwas unter 30 € je Nacht, was dann wieder okay ist. Zu dem Preis würde ich dort auch wieder nächtigen, beim vollen Preis würde ich nach Alternativen schauen.
Ibis Essen HauptbahnhofDie Lobby ist bisher noch nicht nach dem neuen Style renoviert, denke das folgt aber auch noch. WLAN ist im ibis Essen Hauptbahnhof übrigens kostenlos verfügbar, in der Lobby wie auch auf den Zimmern. Außerdem gibt es dort Hotspots von der Telekom und von Vodafone. Zumindest der von mir genutzte Telekom-Hotspot ist dort auch sehr stark und lässt sich gut nutzen.

Das Personal im Ibis Essen Hauptbahnhof ist freundlich, der Check-In ging ruckzuck vonstatten. Auch beim Auschecken braucht man nicht lange warten. Zum Frühstück kann ich nichts sagen, da ich auswärts gegessen habe. Das Frühstück in den Ibis-Hotels ist aber in der Regel recht gut.

Alles in allem gibt es einigen Schatten, der auf dem Hotel lagert, was sich speziell von der Größe der Zimmer und des Bades her ableitet.

Fernbus: ADAC Postbus

Seit einem Jahr ist der Fernbusmarkt offen für alle. Die Zahl der angebotenen Routen wächst regelmäßig. Einer der Anbieter ist ADAC Postbus. Ich habe anläßlich meines Besuchs der Grünen Woche in Berlin einmal den ADAC Postbus zwischen Magdeburg und Berlin genutzt. Vorteil für mich: der ZOB in Berlin ist direkt neben der Messe, bequemer geht es also gar nicht.

ADAC Postbus arbeitet mit Subunternehmern zusammen. Zwar sind die Busse alle gleich designed von außen, es sind aber unterschiedliche Fahrzeugtypen im Einsatz. Fahrscheine kann man online, telefonisch oder beim Fahrer kaufen.

Jeder bekommt einen festen Sitzplatz zugewiesen, Stehplätze werden nicht verkauft. Für 2 € zusätzlich kann man sich seinen Wunschsitzplatz aussuchen. Im Bus besteht Anschnallpflicht, darauf weißt der Fahrer vor der Abfahrt auch nochmal hin.

Ein Heißgetränkeautomat ist vorhanden, die Preise sind mehr als fair. Snacks und Kaltgetränke gibt es beim Fahrer, logischerweise nur an den Haltestellen.

Ebenfalls verfügbar ist kostenloses WLAN. Das Paßwort dafür steht auf den Infoblättern, die überall ausliegen. Allerdings war in meinen genutzten Bussen das gar nicht nötig, da das WLAN offen verfügbar war. Übrigens war das WLAN die meiste Zeit sehr stabil verfügbar, hat mich positiv überrascht.

Via einem MediaCenter, das per App verfügbar ist, kann man man sich Musik und Filme einverleiben. Wenn es denn funktionieren würde. Zumindest die Androidapp war nicht in der Lage drauf zuzugreifen. Liest man sich die Bewertungen der App im Playstore durch, stellt man fest, daß das wohl der Mehrzahl der Nutzer so erging. Ich hatte zum Glück Kopfhörer dabei und genug Musik auf meinem Smartphone.

Die Fahrzeiten sind recht großzügig bemessen. Kommt man ohne Stau durch, kann es durchaus sein, daß man 15-20 Minuten früher als geplant an der nächsten Haltestelle ist. Die Zeit steht der Bus dann dort ab und fährt erst planmäßig weiter. Das dürfte die Raucher freuen, die so mehr Zeit zum Rauchen an den Zwischenstationen haben.

Allerdings, so berichtete der Busfahrer auf der Rückfahrt, hat man nicht immer so ein Glück. Die Tage bevor ich den ADAC Postbus testete, hatte er wohl auf der Relation bis zu 80 Minuten Verspätung. Da kommt der erste Knackpunkt. Während man bei der Bahn via App sich über Verspätungen informieren kann, geht das hier nicht. Im Zweifelsfall steht man sich also ewig die Beine in den Bauch und wartet und wartet und wartet. Macht gerade bei den aktuellen Minusgraden sicher sehr viel Spaß….

Aufpassen sollte man, daß man nicht einen Platz direkt hinter dem Fahrer erwischt, denn dort gibt es keinen Tisch oder ähnliches. Alle anderen Plätze haben in der Rückenlehne des Vordersitzes ein kleines Tischchen drinnen. Einen richtigen Tisch für vier Personen gab es in dem von mir genutzten Bussen nur ganz hinten. Erfahrungen anderer Reisender nach soll dort aber das WLAN nicht mehr so gut zu empfangen sein.

Die Sitze sind soweit okay, aber meiner persönlichen Meinung nach nicht so bequem wie die in den Fernzügen der Deutschen Bahn. Der Punkt geht nicht pro Fernbus. Den Sitzabstand empfand ich als gerade noch okay, hätte aber gerne auch etwas größer sein dürfen. Da bin ich wohl aus der 1. Klasse der Bahn verwöhnt.

Die Fahrzeiten sind auch so eine Sache für sich. Magdeburg – Berlin schafft der Bus wenn es gut läuft in ca. 100 Minuten. die gleiche Fahrzeit die ich auch per Bahn bräuchte. Unterschied: der ZOB Funkturm in Berlin ist nicht so zentral gelegen wie der Berliner Hauptbahnhof. Muß ich dann noch ans andere Ende der Stadt, muß ich mir erst die passende S-Bahn-Station suchen (gibt mehrere in der Nähe) und dann quer durch die Stadt zuckeln. Will ich, wie in meinem Fall, direkt zur Messe ist der Fernbus idealer geeignet.

Es ist also sehr viel mit davon abhängig wo ich genau hin möchte. Auf langen Strecken gewinnt die Bahn den Zeitvergleich fast immer. Für die Strecke Magdeburg – Essen muß ich per Fernbus fast doppelt so viel Zeit einplanen wie mit der Bahn. Hamburg – München bewirbt ADAC Postbus mit 15 h Fahrzeit, der ICE schafft die Strecke in sechs Stunden. Hannover – Berlin dauert 4 h mit dem Bus, dagegen ist man mit der Bahn bereits nach 100 Minuten in der Berliner Innenstadt.

Was die Fahrpreise betrifft, ist der ADAC Fernbus häufig günstiger als die Bahn. Doch es kommt auch oft genug vor, daß der Unterschied relativ marginal ist und rechnet man dann noch etwaige Zusatzkosten für Bustickets hinzu, relativiert sich das wieder. Wer mit einer Fernverkehrsfahrkarte der Bahn unterwegs ist, hat fast überall in den größeren Städten auch das City-Ticket für den Nahverkehr inklusive. Schon reduziert sich der Preisvorsprung vom Fernbus wieder. Mit Sparpreis und BC25 + Cityticket, kommt man dem Fernbusfahrpreis dann schon häufig recht nah und ist zudem meistens auch viel schneller unterwegs.

Für Leute mit sehr schmalem Geldbeutel und sehr viel Zeit ist der Fernbus sicher eine günstige Alternative. Dennoch sollte man auch hier immer wieder nach entsprechenden Sonderangeboten der Bahn schauen, z.B. auch die Last Minute-Tickets von ltur.

ibis Berlin Kurfürstendamm

Am 20.01.2014 nahm ich auf Einladung von Accor an den Feierlichkeiten zur Eröffnung des 1.000sten ibis-Hotels weltweit teil. Damit ich mitten in der Nacht nicht in die Kälte raus muß, stellte man mir ein Zimmer im ibis Berlin Kurfürstendamm kostenlos zur Verfügung.

ibis Berlin Kurfürstendamm

Das Hotel wurde erst 2013 eröffnet und entspricht der neuen Hoteldesign-Serie für alle ibis-Hotels. Es befindet sich vis-a-vis der U-Bahn-Station Wittenbergplatz, ist also auch optimal an den Nahverkehr angebunden. Mit dem neuen Hoteldesign geht ibis auf Konfrontationskurs zu den Mitbewerbern Motel One und B&B Hotels. Frische Farben, moderne Möbel, kostenloses WLAN – wer das ibis Berlin Kurfürstendamm mit einem ibis Hotel mit älterer Ausstattung vergleicht, wird feststellen, daß es ein Unterschied ist wie Tag und Nacht.

ibis Berlin KurfürstendammAlle Zimmer sind barrierefrei gestaltet und sämtlichst mit dem speziell für ibis konzipierten Sweet Bed by ibis© ausgestattet. Die Zimmer verfügen über ein Bad mit Dusche, die ebenfalls ebenerdig gestaltet ist. Moderne Flachbildfernseher gehören außerdem zur Ausstattung. Das Hotel ist als 2-Sterne-Hotel klassifiziert. Auch positiv hervorzuheben, weil leider längst nicht überall Standard: nimmt man die Türschließkarte aus dem Steckfach im Zimmer, schaltet sich zwar das Licht aus, die Steckdosen aber nicht. Das ist gut, wenn man dann während der Abwesenheit gleich noch Akkus, Notebook usw. laden will. In manchen Hotels werden nämlich die Steckdosen gleich mit abgeschaltet.

Wer mit dem Auto anreist, kann selbiges in der zugehörigen Tiefgarage abstellen. Das neunstöckige Gebäude verfügt über 180 Einzel- und Doppelzimmer. Im Erdgeschoss befinden sich neben der Rezeption auch eine Bar und der Frühstücksbereich.

ibis Berlin KurfürstendammIn der Lobby lässt es sich auch bequem sitzen. Moderne Sofas und Stühle in peppigen Farben sind hier zu finden. Stück für Stück sollen übrigens alle ibis-Hotels derart umgestaltet werden.

Das Frühstücksangebot ist auch sehr vielfältig. Wurst, Käse, Obst, Kuchen, Rührei, Konfitüre – da findet jeder was und daß ich da fast ne dreiviertel Stunde saß und frühstückte ist ein gutes Zeichen dafür.

ibis Berlin Kurfürstendamm

Das Frühstück kostet im ibis Berlin Kurfürstendamm 10 € pro Person. Für die gebotene Auswahl ist das voll okay, obwohl man sicher in der Innenstadt auch irgendwo günstiger frühstücken könnte, wenn man weiß wo. Wer nur nen Kaffee und ein halbes Brötchen braucht, ist sicher auch irgendwo bei nem Bäckerladen günstiger aufgehoben. Wer aber lieber gut gestärkt das Hotel verlässt, dem kann man das Frühstück wirklich empfehlen.

Alles in allem ist das Hotel wirklich eine echte Augenweide geworden. Ich hoffe nur, daß meine sonst regelmäßig von mir frequentierten ibis-Hotels in anderen Städten auch bald so chic aussehen.

Dr. Beckmann Glaskeramik Putzstein


Seit über einem Jahr habe ich auch einen Elektroherd mit Glaskeramikoberfläche. Schönes Teil, wenn das Putzen nur nicht wäre.

Wer einen solchen Herd hat, der weiß wie schnell und gerne da mal sich Rückstände festsetzen und nur mit Mühe wieder entfernen lassen. Bisher hatte ich dafür entsprechende Reinigungsflüssigkeiten ausprobiert und natürlich auch so einen Schaber. Die Erfolge waren nicht immer wirklich befriedigend.

Vor kurzem sah ich im Drogeriemarkt meines Vertrauens etwas was ich bisher noch nicht ausprobiert hatte: Dr. Beckmann Glaskeramik Putzstein.

Der Begriff Putzstein ist eigentlich falsch gewählt, aber was solls.

Das ganze ist eine runde Dose, worin sich ein Schwamm und halt das Putzmittel befindet. Schwamm etwas anfeuchten, mit der schmalen dunklen Unterseite was von dem Putzmittel aufnehmen und dann ab damit auf den E-Herd.

Was soll ich sagen: der Herd wird wieder richtig sauber, wie frisch installiert. :) Dazu kommt: man braucht nur recht wenig Putzmittel. Die 250 Gramm-Dose reicht also eine halbe Ewigkeit.

Preislich bewegt man sich bei der 250 Gramm-Dose bei um die 3 €. Fairer Preis für das Produkt, zumal das ja auch recht ergiebig ist und man somit nicht jede Woche Nachschub kaufen muß.

Eignet sich auch für Induktionsherde, nicht nur für Glaskeramikherde.

Wer also was wirklich vernünftiges für seinen Herd zum Reinigen sucht, der sollte den Dr. Beckmann Glaskeramik Putzstein wirklich mal ausprobieren, bin damit jedenfalls absolut zufrieden.