Günstig schlafen in Halle: Ibis Budget Halle Peißen

Mehrere Veranstaltungen im Raum Halle/Leipzig sorgten dafür, daß ich mir dort in der Gegend ein Hotel suchte. Da ich wirklich nur wenige Stunden zum Schlafen dort sein würde, war die einzige Präferenz: möglichst billig.

So entschloß ich mich das Ibis Budget Halle Peißen, nahe der Autobahn A14 zu buchen. 29 € pro Nacht (zweite Person würde 5 € mehr kosten) sowie 6,90 € für das Frühstück waren das Argument für die Wahl des Hotels.

Ibis budget Halle Peißen

Ibis Budget ist die Low Budget-Hotelmarke des Accorkonzerns. Die Zimmer sind allesamt als Familienzimmer mit einem Doppelbett und einem Hochbett ausgeführt. Luxus darf man nicht erwarten. Fernseher, Schreibtisch und ein Stuhl sind vorhanden. Dusche und Toilette sind in einer Kabine untergebracht, das Waschbecken direkt im Zimmer. Trotz der Einfachheit der Ausstattung wirkte nichts davon abgewohnt. Für mich alleine völlig ausreichend, zu dritt würde es da drinnen aber recht eng werden. Allerdings werden die Ibis Budget-Hotels eh nur rein zum schlafen genommen, nicht für längere Aufenthalte.

Ibis budget Halle PeißenAlles war sauber, lediglich ein muffiger Geruch lag im Zimmer, war für mich aber nicht zu identifizieren und verflog auch durch das Lüften nicht. Der Fernseher war ein älteres Modell, für mich aber egal, ich wollte nur schlafen.

Am Eingang standen zudem Automaten für Getränke (heiß, kalt) sowie Süßigkeiten/Snacks. Zimmer sind nach Raucher- und Nichtraucher getrennt, beides ist verfügbar. Das Frühstück gibt es unten neben dem Empfang. Es ist nicht sehr umfangreich, für den Preis von 6,90 € aber vollkommen ausreichend. Brötchen, Toastbrot, Marmelade, Honig, Frischkäse, Wurst, Käse und Müsli sind vorhanden. Satt wird man also auf jeden Fall.

Ibis budget Halle PeißenDas Wichtigste für mich in einem Hotelzimmer: das Bett. Da gabs nun mal gar nichts zu meckern, da habe ich sehr gut drin geschlafen. Die Matratze war recht hart, ideal für mich.

Was mir negativ auffiel: in der Dusche gabs kein Shampoo. Hatte aber selbst welches mit, war also kein Drama. Sollte man aber halt wissen, wenn man sich dort ein Zimmer bucht.

Wer außerhalb der Öffnungszeiten der Rezeption anreist, kann im Eingangsbereich an einem Automaten einchecken , bekommt dann dort Zimmernummer und einen Code um die Zimmertür zu öffnen. Klassische Zimmerschlüssel gibt es dort also nicht, auch keine Steckkarten. Den Code sollte man sich also gut merken oder notieren, sonst könnte man nachts plötzlich ein Problem haben und steht vor verschlossener Tür.

Fazit: kein unbedingtes Highlight. Wer aber nur was sehr günstiges für eine Nacht oder zwei sucht und dort einfach nur zum Schlafen ist, der ist dort gut aufgehoben. Wer etwas mehr Luxus möchte, sollte die nahegelegenen Hotels von Ramada und Mercure ins Auge fassen. Als Urlaubshotel ist das Ibis Budget Halle Peißen sicher nicht geeignet, das möchte es aber auch nicht sein.

1. Klasse DB-Lounge in Frankfurt (Main) Hbf

In 15 Städten betreibt die Deutsche Bahn inzwischen ihre DB Lounges, die sich an das Loungekonzept der Fluglinien in den Flughäfen anlehnen. In fünf Städten gibt es nicht nur eine normale DB Lounge, sondern auch eine spezielle 1. Klasse-Lounge.

Eine dieser Städte ist Frankfurt (Main). In Frankfurt (Main) Hbf befindet sich eine der größten DB Lounges, unterteilt in eine normale Lounge und eine 1. Klasse DB Lounge.

Zugänglich ist die DB-Lounge für alle bahn.comfort-Kunden, also mit mehr als 2.000 € Jahresumsatz bei der Bahn, sowie für Inhaber einer 1. Klasse-Fahrkarte. Die 1. Klasse Lounge darf man jedoch ausschließlich mit einer 1. Klasse-Fahrkarte betreten.

Der Zugang zur 1. Klasse Lounge befindet sich nahe des Haupteingangs im Bahnhofsgebäude, dort wo sich auch das DB Reisezentrum befindet. Geht man die Treppe hoch und wenige Schritte geradeaus, sieht man rechterhand den Zugang zur Lounge. Je nachdem ob man eine 1. Klasse-Fahrkarte hat, geht man dann vom Loungeschalter aus entweder nach links in die normale Lounge oder nach rechts in die 1. Klasse-Lounge.

Der Unterschied zwischen den beiden DB-Lounges?

In der normalen DB Lounge in Frankfurt gibt alkoholfreie Kaltgetränke sowie Heißgetränke in Selbstbedienung. In der 1. Klasse DB Lounge gibt es Am-Platz-Service sowie alkoholische Getränke (Bier, Wein, Sekt) und einige kleine Snacks, die je nach Tageszeit abweichen können. Morgens zum Beispiel Croissants oder Obstsalat, mittags heiße speisen wie Suppen oder Chili con carne, nachmittags Kuchen und eigentlich den gesamten Tag über auch belegte Brote. All das ist kostenlos erhältlich.

Das Personal ist freundlich, man blickt aus der Lounge direkt in die Bahnsteighalle und kann dort dem Treiben zusehen oder man lehnt sich einfach zurück und entspannt ein wenig.

Wer auf Toilette muß, der findet selbige in der normalen Lounge, muß also einmal komplett durch beide Lounges gehen. Überall in der Lounge gibt es kostenloses WLAN, das über einen Telekom-Hotspot realisiert wird und auch nicht Telekomkunden kostenfrei zur Verfügung steht. Der Hotspot ist auch sehr stabil und recht schnell.

Alles in allem bietet die DB Lounge Frankfurt einen sehr ruhigen Ort um zwischen den Zügen einfach mal auszuspannen und der Hektik im Bahnhof zu entgehen. Flächenmäßig dürfte sie mit die größte DB Lounge sein.

Öffnungszeiten DB Lounge Frankfurt (Main Hbf):

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 06:00 Uhr – 22:00 Uhr
Samstag – Sonntag 07:00 Uhr – 22:00 Uhr

Hotel in Bonn: Ibis Bonn

Ein Besuch auf der photokina in Köln stand an und weil aufgrund der Messe die Hotelpreise in Köln in die Höhe schossen, buchte ich stattdessen das Ibis in Bonn.

Ibis Bonn

Das Ibis in Bonn gehört zu den etwas älteren Hotels der Kette, es ist von der Zimmergröße und Aufteilung ähnlich dem in Essen.

Ibis BonnDas heißt auch, daß das Bad eher als kleine Naßzelle bezeichnet werden kann. Eng ist da noch geschmeichelt. Nichts für etwas stabiler gebaute Leute. Insgesamt dürfte das Badezimmer keine drei Quadratmeter groß sein.

Das Zimmer selbst ist mit den üblichen Standards ausgestattet: dem herrlich bequemen Sweet Bed by ibis, einen kleinen Schreibtisch, Stuhl, und einem Flachbild-Fernseher. Ibis-Standard halt. Positiv aufgefallen: die Fenster kann man richtig aufmachen, ist ja bei immer weniger Hotels möglich.

Das Frühstück wird im Erdgeschoss gereicht, wo sich auch eine Hotellobby befindet, wobei der Frühstücksraum separat abgegrenzt ist und nur zu den Frühstückszeiten geöffnet ist. Während die Zimmer bereits die neuen grünen Waschbecken, das Sweet Bed by ibis und den Flachbildfernseher haben, ist die Lobby noch nicht dem neuen Ibis-Design angepasst. Kommt aber sicher auch noch irgendwann.

Ibis BonnDas Frühstück selbst ist normaler Ibis-Standard: Brötchen, Brot, Croissants, Wurst, Käse, Quark, Obstsalat, Rührei, Kaffeespezialitäten… alles da. Satt wird man auf jeden Fall und geschmeckt hat es auch. Für das Frühstück werden 10 € pro Person fällig. Ob es einem das wert ist, muß man selbst entscheiden. Für mich war es die einfachste Möglichkeit zu frühstücken, da ich danach immer gleich zum Bahnhof musste um meinen Zug zu bekommen. Ansonsten hätte ich sicher eher in der Innenstadt irgendwo gefrühstückt.

Bezahlt habe ich 69 € ohne Frühstück pro Nacht. Für das Zimmer mit dem doch sehr mickrigen Bad ein stolzer Preis, in Essen hatte ich damals weniger als die Hälfte gezahlt. Allerdings hätte ich jetzt zum gleichen Zeitpunkt in Köln noch rund 100 € mehr pro Nacht auf den Tisch legen müssen.

Ibis Bonn

Fazit: ein in Teilen etwas veraltetes Hotel mit einem viel zu kleinen Badezimmer. Als Ausweichhotel wenn in Köln dank Messe die Preise explodieren, sicherlich okay. Ansonsten würde ich mir aber beim nächsten Bonn-Aufenthalt sicher mal ein anderes Hotel anschauen als Alternative.

Übernachten in Stuttgart: Mercure Hotel Stuttgart Gerlingen

Das Barcamp Stuttgart war der Grund, daß ich mir ein Hotel in Stuttgart für zwei Nächte suchte. Da gerade irgendeine Messe oder so vorherrschte, waren vernünftige Hotels in der Innenstadt recht teuer und einen knappen Hunderter pro Nacht für ein normales Ibis wollte ich nicht ausgeben.

Hotel Mercure Stuttgart Gerlingen

Etwas außerhalb, kurz hinter der Stadtgrenze gelegen befindet sich das Hotel Mercure Stuttgart Gerlingen. Zu erreichen ist das Hotel sehr bequem per U-Bahn. Die U6 hält an der Station Gerlingen Siedlung nur ca. 300 Meter vom Hotel entfernt. Ein Stück zurück laufen und schon steht man vor dem Hotel mit seinen knapp 100 Zimmern.

Hotel Mercure Stuttgart GerlingenDas 4-Sterne-Hotel Mercure Stuttgart Gerlingen hat drei Zimmerkategorien zur Auswahl: Standard, Superior und Privilege. Zum Zeitpunkt meiner Buchung waren die Standardzimmer bereits ausgebucht, so buchte ich ein Superiorzimmer. Aufgrund meines Platinstatus beim Accor LeClub-Programm bekam ich auf Nachfrage ein Privilegezimmer als kostenfreies Upgrade.

Hotel Mercure Stuttgart GerlingenDas Privilegezimmer zeichnet sich durch ein großes Bett mit Kissenauswahl, Sessel, Schreibtisch, Flachbild-TV, Bad mit Dusche, Minibar (kostenfrei), Safe, Bademantel und Badelatschen sowie einer Nespresso-Kaffeemaschine aus. Verfügbar ist auch kostenloses Internet via Wifi. Den dazu nötigen Code bekommt man am Empfang. Allerdings ist die Bandbreite jetzt nicht sooo berauschend, zum Video schauen auf Youtube eher ungeeignet. Zum normalen surfen reicht es aber vollkommen aus.

Das Bett war sehr bequem, die Matratze recht hart, so wie ich es mag. Es gab zwei Kissen, ein sehr weiches und ein festeres Kissen. Das Badezimmer empfand ich als etwas klein, aber immer noch ausreichend. Die Dusche ist ebenerdig in das Bad integriert, was ich durchaus als angenehm empfinde.

Hotel Mercure Stuttgart Gerlingen

Man merkt übrigens, daß man in der Autostadt Stuttgart ist. Die Zimmernummern sind in Form eines Autozeichens an den Türen angebracht. ;) Das Hotel ist ein reines Nichtraucherhotel. Raucher werden nach draußen gebeten zum rauchen. Finde ich okay. Wer mit dem Auto anreist findet neben einem Hotelparkplatz auch eine Tiefgarage vor, beides hatte ich als Bahnreisender aber nicht in Anspruch genommen.

Zum Frühstück kann ich nichts sagen, das habe ich nicht im Hotel gegessen.

Alles in allem ein solides Hotel, wobei ich mir gewünscht hätte, daß man mich beim check-Out wenigstens noch gefragt hätte, ob alles okay gewesen ist. Hatte die junge Dame aber am Empfang wohl nicht wirklich interessiert. :/ Da fand ich das Personal im Mercure Saarbrücken viel freundlicher. :) Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt jedenfalls. 58,80 € habe ich pro Nacht ohne Frühstück gezahlt, da kann man nicht meckern. Von daher bekommt das Hotel auch eine Empfehlung von mir, wenn man damit leben kann, daß es sich etwas außerhalb des Stadtzentrums befindet.

Frühstücken in Wien: Sofitel Vienna am Stephansdom

Während meines Wienaufenthalts war ich einen Morgen zum Frühstück ins Sofitel Vienna am Stephansdom eingeladen. Das 5* Sterne Design-Hotel in der Innenstadt von Wien ist 75 Meter hoch und beherbergt im obersten Stockwerk (18. Stock) das Restaurant Le Loft.

Komplett verglast blickt man hier über ganz Wien hinweg. Wer also den Morgen bereits mit einem positiven Eindruck beginnen möchte, der bekommt mit diesem Anblick die richtige Vorlage dafür geboten. Die edel wirkenden Tischgarnituren, das dem Standard des Hotels entsprechend megafreundliche, aber nie aufgesetzt wirkende, Personal – alles vermittelt Stil und Eleganz wie es sich für ein solches Hotel gehört.

Frühstück Sofitel Vienna

Die bequemen Sessel sind an manchen Stellen etwas eng zueinander aufgestellt, und obwohl das Restaurant alles andere als klein ist und bei meinem Besuch auch recht gut besucht war, ging es dort dennoch recht leise zu. Es ist halt doch eine andere Zielgruppe hier anzutreffen, die ihr Frühstück in Ruhe genießen möchte.

Frühstück Sofitel ViennaFrühstück Sofitel Vienna

Das Essen ist in der Mitte des Restaurants in kleinen Buchten sehr ansprechend platziert. Dadurch verteilen sich die Menschen auch recht weit und es stehen nicht überall zig Leute Schlange. Ein gut durchdachtes Konzept wie ich finde. Frischen Orangensaft bekommt man gleich kurz nach dem Platznehmen angeboten, Getränke kann man sonst aus einer Karte auswählen. die Auswahl an Kaffee und Tee lässt keine Wünsche offen und das Personal erklärt auch gerne mal die einzelnen österreichischen Kaffeebezeichnungen, die für den auswärtigen Besucher immer mal wieder für Verwirrung sorgen.

Frühstück Sofitel Vienna

Während es Rührei am Büffett gibt, kann man weitere Eierspeisen oder auch Crepes direkt beim Personal bestellen. Die werden dann ganz frisch zubereitet, wobei es bei uns zu etwas Verzögerung kam. Aber okay, ist halt menschlich. ;)

Ansonsten ist das Frühstück über alle Zweifel erhaben. Das im bild hier drüber zu sehende Glas ganz links enthält übrigens keinen herkömmlichen Sekt sondern Champagner. Auf solche Unterschiede wird hier im Sofitel Restaurant Le Loft großer Wert gelegt.

Nicht im Foto zu sehen und doch etwas außergewöhnliches: die Butter. Die liegt nämlich nicht am Büfett aus, sondern steht als kleine runde Stange eingewickelt in kleinen Gläsern bereits auf dem Tisch. Wurde von mir am Anfang gar nicht wahrgenommen, weshalb ich am Büfett zwar Margarine fand, aber nirgends Butter. Unbedingt zu empfehlen ist auch die auf den Tischen stehende Konfitüre. Da schmeckt man die Qualität förmlich heraus.

Frühstück Sofitel Vienna

Und noch etwas sollte man mal machen, nämlich nach oben schauen. Die von Pipilotti Rist gestaltete Lichtdecke ist es wert genauer betrachtet zu werden. Abends ist sie zu leuchten und dann auch von draußen sehr gut zu sehen.

Fazit: das Frühstück im Sofitel Vienna am Stephansdom ist wirklich zu empfehlen, wenn auch mit 32 € pro Person alles andere als billig. Aber nicht nur die Qualität der Produkte kann hier überzeugen, sondern natürlich auch der unvergleichbare Ausblick über Wien.

Ich war auf Einladung von Accor Deutschland und dem Sofitel Vienna am Stephansdom dort frühstücken, dennoch ist das was ich hier schreibe meine persönliche Meinung und davon unbeeinflusst.