MP3-Player Sony Walkman NWZ-B183B

Ich gehöre zu der Kategorie Mensch, die in manchen Dingen doch lieber auf Altbewährtes setzt. Musik höre ich somit unterwegs immer noch mittels eines MP3-Players und nicht per Smartphone. Einer der Gründe liegt darin begraben, daß ich so den Akku des Smartphones schonen kann.

Nachdem vor einer Weile mein damaliger MP3-Player das Zeitliche segnete, schaute ich mich nach einem neuen Gerät um. Da ich nichts vernünftiges mit austauschbarem Akku fand, entschied ich mich für den Sony Walkman NWZ-B183B.

Der Sony Walkman NWZ-B183B hat die Form eines herkömmlichen USB-Sticks und wird auch über den USB-Anschluss aufgeladen. Der USB-Anschluss selbst ist durch eine abnehmbare Kappe geschützt. Via des USB-Anschlusses wird natürlich nicht nur der Akku des MP3-Players aufgeladen, sondern auch die Musik auf den Player übertragen bzw. von dort gelöscht.

Sony Walkman NWZ-B183

4 GB Speicherplatz bietet der Walkman und das reicht für mich, und vermutlich auch viele andere, vollkommen aus. Der Akku hat, wenn er voll aufgeladen ist, eine Nutzungsdauer von ca. 20 Stunden. Das kommt nach meinen Erfahrungen auch ungefähr hin. Nach ca. einer Stunde ist der leere Akku dann auch wieder aufgeladen. Viel schöner ist aber die Schnelladefunktion: lädt man den leeren Akku auch nur drei Minuten auf, kann man wieder für ca. 90 Minuten Musik mit dem NWZ-B183B hören. Das reicht dann vielfach aus um dann wieder an eine Steckdose zu gelangen.

Da der Akku mittels USB aufgeladen wird, kann man ihn auch über eine der zahlreichen Akku Powerpacks aufladen, die ansonsten speziell für Smartphones entwickelt wurden.

Um die Musik auch zu hören, gibt es einen Standard-3,5mm-Klinkeanschluss. In-Ear-Hörer werden mitgeliefert. Vom Design her eher einfach gehalten, kann deren Klang aber definitiv überzeugen, auch gegenüber anderen von mir ausprobierten Kopfhörern.

Was die Bedienung angeht, ist der Sony Walkman sehr einfach gehalten. Es gibt einen Schalter direkt neben dem Display, womit man den Player an und ausschaltet sowie die Musik pausieren lässt. Er ist auch dazu da innerhalb des Menüs zu navigieren.

Sony Walkman NWZ-B183Am seitlichen Rand befinden sich mehrere Knöpfe. Zwei sind für die Lautstärke gedacht (lauter/leiser), einer dient der Navigation zwischen verschiedenen Ordnern und Funktionen. Desweiteren ist ein Resetknopf vorhanden. Den kann man nicht so einfach bedienen, dazu sollte man sich sowas wie einer Büroklammer bedienen.

Auf der Rückseite des Players ist noch ein Hold-Schalter. Schiebt man den um, sind die anderen Knöpfe gesperrt. Ist ganz praktisch beim Musikhören, da man dann nicht versehentlich was verstellen kann.

Sony Walkman NWZ-B183

Innerhalb des Menüs befinden sich von haus aus mehrere Ordner, wo man Musik drin ablegen kann. Natürlich kann man auch außerhalb dieser Ordner Musikstücke und eigene Ordner draufspielen und dort ablegen. Über die Tasten kann man sehr bequem zwischen den einzelnen Ordnern und Musikdateien hin und her navigieren.

Vom Design her kann der MP3-Player auch überzeugen. Der aus Aluminium gefertigte Sony Walkman ist in vier metallischen Farben erhältlich, wobei ich mich für schwarz entschied. Alles in allem bin ich bis dato mit dem Sony Walkman sehr zufrieden.

Sony Xperia Z2

Ein Absturz meines Nexus 4 sorgte dafür, daß ich mich nach einem neuen Telefon umschaute. Aufgrund der positiven Testerfahrung mit dem Sony Xperia Z3 Compact wollte ich mir nun auch ein Gerät aus dem Hause Sony holen. Preislich war für mich zu diesem Zeitpunkt das Sony Xperia Z2 recht attraktiv, welches Anfang 2014 auf den Markt kam.

Die genauen technischen Daten hier aufzuzählen erspare ich mir. Die kann man zum Beispiel auch direkt bei Sony nachlesen.

Sony Xperia Z2

Ich war zu Beginn skeptisch ob das 5,2″ große Z2 nicht etwas zu groß für mich sei. Also erstmal im Elektronikfachmarkt das Gerät in die Hand genommen und festgestellt, es ist durchaus für mich vernünftig händelbar.

Sony Xperia Z2Was ich bereits vom Test des Sony Z3C kannte, war die Problematik mit der glatten Glasrückseite. Das habe ich dann von Anfang an gelöst durch eine Schutzhülle. Da rutscht jetzt nichts mehr, auch wenn das edle Desgin des Sony Xperia Z2 dadurch in den Hintergrund gerät. Aber das Gerät wurde nicht gekauft um schön auszusehen, sondern soll natürlich auch etwas leisten.

Ein großer Pluspunkt des Sony Xperia Z2 ist der Akku. Bei ungefähr gleichem Nutzungsverhalten wie beim Nexus 4, reicht der Akku bei mir sehr viel länger. Bei Normalnutzung komme ich ca. zwei Tage mit hin, eh das Gerät wieder aufgeladen werden muß. Aber selbst bei Vielnutzung, z.B. während meines Besuchs in Wroclaw, reicht der Akku bei mir einen Tag von morgens bis abends. Ähnliches hatte ich damals auch bei dem Z3 Compact feststellen dürfen, was dazu führte, daß ich mich nun für das Sony Z2 entschied.

Der 3 GB große Arbeitsspeicher und der schnelle Prozessor sorgen dafür, daß bei der Nutzung des Geräts nichts ruckelt. Alles läuft flüssig ab. Egal welche App ich nutze, ich habe aus dieser Sicht nichts zu meckern.

Sony Xperia Z2Sehr praktisch: das Z2 ist wasser- und staubdicht. Vorausgesetzt, man schließt die seitlichen Klappen, was ja aber eh in der Regel der Fall ist. Das ist für mich auch ganz praktisch, da ich ja auch häufig unterwegs bin und da ggf. auch mal ein Regentropfen oder zwei drauf fallen können, ohne das ich jetzt irgendwie Angst um das Gerät haben muß.

Überzeugen konnte mich auch die 20,7 Megapixel-Kamera von Sony, die mich manchmal ins Grübeln bringt für was ich eigentlich noch mit meiner DSLR rumlaufe. Wirklich, die verbaute Kamera von Sony ist wirklich top. Top ist auch die mitgelieferte Software. So erstellt das Z2 zum Beispiel zum Monatsende automatisch eine Fotoslideshow aus Fotos, die mit dem Sony Z2 gemacht wurden. Dazu kommen zahlreiche weitere Fotoapps, die gleich mit installiert sind und sich auch teilweise zusätzlich noch installieren lassen. so kann man z.B. ein Foto machen und gleichzeitig auch noch ein Selfie von sich selbst machen, was dann in das andere Foto integriert wird.

Auch sonst kann das installierte Android, aktuell noch in der Version 4.4.4, wirklich überzeugen. Sony hat es geschafft es nicht so sehr zuzumüllen mit irgendwelchen nicht deinstallierbaren Apps, wie das Samsung gerne macht. Klar ist die Androidversion von Sony von der Oberfläche her klar auf Medienkonsum ausgelegt, mit einem entsprechenden Launcher lässt sie sich aber sehr leicht anpassen.

Der 16 GB große interne Speicher des Sony Z2 lässt sich durch eine Micro-SD-Karte aufstocken, etwas das ich bisher schon durchaus vermisste bei meinem Nexus 4.

Da das Sony Xperia Z2 inzwischen schon wieder ein Jahr auf dem Markt ist, ist es auch preislich etwas gefallen. Man bekommt es ohne Vertrag aktuell durchaus für um die 350 €. Das ist ein sehr fairer Preis und dafür bekommt man ein Smartphone mit sehr hochwertiger Ausstattung, an dem man auch noch lange seine Freude hat. Wer auf der Suche nach einem Smartphone mit technisch sehr guter Ausstattung ist und dabei kein Vermögen auf den Tisch legen möchte, der ist mit dem Sony Xperia Z2 sehr gut bedient.

Die Sony Xperia Z-Reihe soll auch noch komplett mit dem Update auf Android 5.0 (Lollipop) versorgt werden, das Z2 also auch.

HTC Re Kamera

Ich hatte das Glück von O2 für drei Wochen die recht neue HTC Re Kamera zum Test zu bekommen. Inzwischen ist sie schon wieder bei O2 angekommen und nun fehlt noch mein Testbericht dazu, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Die HTC Re Kamera ist ähnlich konzipiert wie die Sony DSC-QX10, sprich sie wird über eine App auf dem Smartphone gesteuert. Die Verbindung erfolgt auch hier mittels Wifi. Doch im Gegensatz zu der Kamera von Sony, kann man die HTC Re nicht an einem Smartphone befestigen. Man stellt sie einfach nur irgendwo hin, behält sie in der Hand oder schraubt sie an ein Stativ. Das ist wohl auch der recht ungewöhnlichen Form der Kamera geschuldet, die eher an ein gebogenes Rohr erinnert.


Auch was die Optik angeht, geht HTC mit der Kamera eigene Wege. Ein Ultraweitwinkelobjektiv ist dabei verbaut, das im Ultramodus Aufnahme mit einem Blickwinkel von 146 Grad ermöglicht. Das ist schon eine Hausnummer, gleichzeitig schränkt es aber die Nutzungsmöglichkeiten der Kamera auch wieder ein, denn nicht jeder braucht unbedingt ein derartiges Weitwinkelobjektiv. Für mich selbst habe ich dabei eigentlich nur ein Einsatzgebiet entdeckt: Hotelzimmer in ihrer Gänze auf ein Foto zu bekommen. Aber dafür 149 € ausgeben? Ist das die Kamera wert?


Das Hauptaugenmerk hat, wenn man sich die Funktionen der zugehörigen App anschaut, HTC hier auf zwei andere Dinge gelegt: Videos und Zeitrafferaufnahmen (Time Lapse). In Sachen Videos habe ich bei einer Modellbahnausstellung ein paar Testaufnahmen gemacht und für den Zeitraffertest, habe ich hier in der Nähe meiner Wohnung mal etwas ausprobiert.

Die Zeitrafferaufnahme wird dann als GIF gespeichert.

Allerdings, und das ist natürlich Ansichtssache, ist das etwas, das man vielleicht drei, vier Mal ausprobiert und dann verliert man die Lust dran. Bei den Videoaufnahmen ist es halt auch so, daß dort auf jeden Fall ein Zoom fehlt um die HTC Re Kamera als ernstes Videoaufzeichnungsgerät bezeichnen zu können. Sie möchte sich wohl als Alternative zur Go Pro verstanden wissen, aber mich persönlich konnte sie dabei nicht wirklich überzeugen.

Alles in allem hat die HTC Re Kamera für mich eher Spielzeugcharakter. 149 €, so der offizielle Verkaufspreis, würde ich dafür eher nicht ausgeben.

Zentrales Hotel in Hamburg: Ibis Hamburg City

Ibis Hamburg CityIm November hat ganz zentral, ca. 600 Meter vom Hauptbahnhof entfernt, das neue Ibis Hamburg City eröffnet. Jetzt fand die offizielle Einweihungsfeier statt und Accor Deutschland hatte mich dazu eingeladen.

Das Hotel hat 252 Zimmer, also keine Bettenburg. Allerdings ist ein neues Ibis Budget direkt angeschlossen, was die Zimmerzahl nochmals erhöht. Dazu mehr in einem separaten Blogbeitrag.

Mit dem Ibis Hamburg City hat Accor in Deutschland erstmals das neue “Sweet Room by Ibis” Raumkonzept eingeführt. Die neu gestalteten Räume wirken um einiges freundlicher als das was man speziell aus den älteren Ibis Hotels kennt, die in den letzten Jahren noch nicht renoviert wurden.

Was gleich geblieben ist, ist das “Sweet Bed by ibis”, eines der für mich persönlich bequemsten Hotelbetten. Selbst in den Hotelbetten manch höherpreisiger Hotels habe ich schon schlechter geschlafen.

Ibis Hamburg City

Neu ist aber ansonsten vieles. So ist die Wand hinter dem Bett neu gestaltet und hebt sich mehrfarbig ab. Gefällt mir persönlich sehr gut, gibt dem Zimmer auch einen warmen Charakter. Auch die beiden Hängelampen sind neu. Die lassen sich übrigens ausschließlich über Knöpfe an der Lampe selbst ausschalten. Hätte man aber theoretisch auch an die Lichtschaltanlage (da komme ich noch zu) anknüpfen können.

Seitlich vom Bett sind Lichtschalter für die anderen Lampen und Steckdosen. :) Letztere sind sinnvollerweise ungefähr in Kopfhöhe angebracht, sodaß man sein Smartphone usw. auch direkt auf die Ablageflächen neben dem Bett legen kann und sich beim an/abstöpseln nicht verrenken muß. Ich erwähne das deshalb explizit, weil ich erst kürzlich bei einer anderen Besichtigung eines nagelneuen Hotels das krasse Gegenteil gesehen habe.

Ibis Hamburg CityAuch der Schreibtisch ist neu gestaltet. Auf dem zugehörigen Stuhl lässt es sich bequem sitzen und direkt neben dem Schreibtisch befanden sich nicht nur weitere Steckdosen, sondern auch ein USB-Doppelport-Anschluss, mit dem man also gleichzeitig auch noch bis zu zwei Geräte via USB-Anschluss aufladen kann.

Ibis Hamburg CityDas ist ganz neu bei Ibis und auch sonst nicht wirklich weit verbreitet bisher in Hotels. Darf es aber gerne in Zukunft auch öfters geben.

Der Fernseher (LCD) enthält massig Fernsehsender, darunter auch mehrere Skyprogramme, die man ohne zusätzliche Kosten anschauen kann. Auch eine gute Auswahl an Radiosendern ist dort auf den hinteren Programmplätzen abgespeichert. Während meines Besuchs dort, gab es aktuell noch keine Programmliste welcher Sender auf welchem Speicherplatz zu finden ist. Diese sei aber, so versicherte man mir, in Arbeit.

Die für die Türöffnung benötigte Zimmerkarte wird auch benötigt um den Lichtstromkreis freizuschalten. Das Gute daran: die beiden Hängelampen am Bett funktionieren auch so (siehe oben) und auch die Steckdosen hängen da nicht mit dran. Man braucht also keine zweite Karte, wenn man während seiner Abwesenheit irgendwelche Geräte aufladen will. Ob der Fernseher da mit dranhängt weiß ich nicht, hab ich nicht getestet.

Ibis Hamburg CityDas Badezimmer samt Dusche und Toilette ist ausreichend groß, die Handtücher sind auch okay. Ich fand aber die grünen Waschbecken, wie z.B. im Ibis Hannover City, schöner. Aber hey, das ist Geschmackssache.

Die Zimmer sind allesamt klimatisiert, die Klimaanlage ist aber sehr leise. Fenster lassen sich zumindest anklappen, aber so schön ist das Umfeld nicht, daß man da unbedingt rausgucken will. ;)

Drei Fahrstühle bringen die Leute von oben nach unten und umgekehrt. Vollkommen ausreichend bei ca. 40 Zimmern pro Etage. Nett gemacht, die Frühstücksampel, die man im Aufzug findet und zeigt wann in der Regel am wenigsten los ist am Frühstücksbüfett. Ob es immer so stimmt, weiß ich nicht, aber das dürften wohl allgemeine Erfahrungen aus der Hotellerie sein.

Ibis Hamburg City

Zum Frühstück selbst. Das ist für ein Ibis wirklich toll und auch der Frühstücksraum selbst mit den bequemen Sitzbänken und Stühlen kann überzeugen. Kaffee gibts am Automaten, auch mehrere Kaffeespezialitäten. Das Frühstück selbst bietet eine recht große Auswahl an Brötchen, Brot, Marmelade, Wurst, Käse, Eiern, Obst usw. Verhungern wird hier also niemand.

Was neu ist: es gibt keine Tabletts mehr. Man nimmt sich ganz normal seinen Teller, nichts mehr mit Tablett nehmen, alles drauf stellen und ggf. hinterher noch wegbringen. Das Geschirr wird vom Personal abgeräumt. Ist auch neu und wird sich wohl auch bei weiteren Neueröffnungen durchsetzen.

In der Hotellobby finden sich auch mehrere Sitzgelegenheiten, dazu ein paar PC’s mit Internetzugang. Auch Steckdosen findet man hier mehrere an den Sitzecken, man geht hier also durchaus mit der Zeit. Die Bar bietet ein kleines Angebot an Snacks und Getränken, wenn man den Abend im Hotel noch etwas gemütlich ausklingen lassen möchte.

Ibis Hamburg City

Was mir auffiel: das wirklich sehr freundliche Personal.

WLAN ist übrigens im gesamten Hotel kostenlos verfügbar. Wer etwas mehr Bandbreite möchte, kann kostenpflichtig das Premium-Wifi zum Preis von 6 € pro Tag dazu buchen. Kostenpflichtig ist auch eine Tiefgarage verfügbar. 9 € zahlt man dafür pro Tag. Kenne jetzt die Hamburger Parkgebühren nicht, aber klingt für Hamburg fair.

Die Preise fangen im Ibis Hamburg City bei 59 € an, können aber auch mal höher liegen, wie überall halt. Frühstück kostet 10 € pro Person. Ist der Standardpreis für Frühstück in den deutschen Ibis-Hotels und absolut fair.

Für mich ist das Ibis Hamburg City auf jeden Fall eine Wiederholung wert, was auch an der für mich als Bahnfahrer sehr guten Lage zum Hauptbahnhof liegt.

Übrigens, dieser Artikel wäre genauso positiv und umfangreich ausgefallen, wenn ich nicht eingeladen worden wäre. Gute Hotels bekommen bei mir gute Bewertungen, schlechte Hotels schlechte Bewertungen, egal wer letztlich die Hotelrechnung bezahlt.

Kumara Soulfood Bio Bistro in Halle (Saale)

Ich war geschäftlich in Halle (Saale). Sonst zieht einen Magdeburger ja eher wenig dahin. ;) Mein Gesprächspartner lud mich ins “Kumara Soulfood” ein, ein ganz kleines Bistro mit gerade mal zehn Sitzplätzen. Während das Bistro von außen etwas runtergekommen wirkt, erwartet einen innen dann aber etwas ganz anderes.

Kumara Soulfood

Doch zuerst einmal das Konzept des “Kumara Soulfood” kurz erklärt.

Hier ist wirklich alles Bio. Das Bistro hat sich dafür extra zertifizieren lassen und darf daher auch nichts verkaufen, was nicht bio ist. Egal ob die Zutaten zu den Gerichten oder die Getränke, hier ist alles bio. Bio, regionale Produkte und alles frisch zubereitet – das klingt erstmal nach teuer. Doch in diesem Punkt wird man eher enttäuscht, die wohl einzige wirkliche Enttäuschung, die man hier erleben kann.

Kumara SoulfoodAufgrund dieser Ausrichtung gibt es neben einigen ständigen Gerichten auch täglich wechselnde Gerichte, je nachdem was an Gemüse gerade Saison hat und zu bekommen ist. Aktuell gibt es zum Beispiel einiges mit Rote Beete. Habe ich aber nicht probiert, ist nicht so mein Ding.

Alle Gerichte sind, auch eine Besonderheit, erstmal ohne Fleisch. Auch hier wird auf Bio-Fleisch einer ortsansässigen Fleischerei zurückgegriffen. Bei meinem Besuch gabs Fleisch aus der Schweineschulter, was als Steak gebraten, aber in Streifen geschnitten, zubereitet wurde. Während ich den Text hier schreibe, könnte ich dort schon wieder hinfahren und mir was zu essen bestellen.

Ich drücks mal so aus: ich bin kein Gourmet. Aber was ich dort gegessen habe, war absolut genial. Lange habe ich nicht derart gut gegessen und war noch den ganzen Tag danach satt.

Kumara Soulfood

Die Bedienung war freundlich und hatte alle möglichen Tagesgerichte im Kopf, und das waren einige. Der auf dem mittleren Bild zu sehende kleine Kanonenofen war keine Attrappe, mit dem wurde das kleine Bistro tatsächlich geheizt.

Obwohl alles frisch zubereitet wurde, war die Wartezeit auf das Essen nicht übermäßig lang. Wäre ich nach dieser Portion nicht schon satt gewesen, ich hätte sicher noch eines der Desserts probiert, aber da ging bei mir nicht mehr rein in den Magen.

Das Essen kann man auch zum Mitnehmen bekommen und wer für eine Feier einen Caterer sucht, der ist bei Kumara Soulfood auch an der richtigen Stelle.

Kumara SoulfoodKumara Soulfood

Das kleine Bistro befindet sich in der Großen Steinstraße 34, in Halle (Saale).

Öffnungszeiten Kumara Soulfood:

Mo – Fr 11 Uhr – 15 Uhr
Freitag zusätzlich 17.30 Uhr – 21.30 Uhr

Demnächst zieht das Kumara Soulfood innerhalb von Halle um. Dann steht mehr Platz zur Verfügung, auch die Öffnungszeiten werden dann wohl ausgeweitet und es gibt dann auch alkoholische Getränke, die aktuell nicht verkauft werden dürfen.

Fazit: Wer Bio-Produkte mag, der kommt in Halle nicht umhin mal im Kumara Soulfood vorbei zu schauen. Tolles, leckeres Essen zu fairen Preisen.